25274 – #12von12 Januar 2026

Zwölf am Zwölften ist eine regelmäßige Aktion von „Draußen nur Kännchen“, dort gibt es noch mehr Menschen, die ihren Zwölften mit zwölf Bildern schildern.

Das wird jetzt für uns alle schwierig. Die winterlich-depressive Verstimmung (Achtung: Euphemismus) hält mich fest in den Klauen. Nein, ich übertreibe, in den Händen hält sie mich, gerade fest genug, dass ich nicht loskomme, zugleich locker genug, um mir nicht zu schaden. Ähnlich vielleicht einem verletzten Vogel, von dem man weiß, dass er mit etwas Wasser und Futter wieder auf die Beine und Flügel kommt. Spätestens im Frühjahr.

Aber bis dahin ist halt NICHTS los. Und das will ich heute mit zwölf Bildern festhalten? Ich frage mich nicht, warum ich das tun sollte – schon der Verzicht auf die Frage eine kleine Befindlichkeitsverbesserung – und mache es einfach. Routinen, so wichtig!

Ich stehe spät auf, lese noch etwas im Bett und bin gegen halb zwölf auf und vorm Tablet.

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Kurz vor zwei, mir geht es durch den Kopf, den Tag unter das Motto „Messen“ zu stellen, Zeit, Gewicht, Temperatur. Ich beginne, mir etwas zu kochen.

207 gr. Paprika, 98 gr. Katoffeln, 50 gr. Joghurt, 6 gr. Würzpaste, gemeinsam bei geschätzten 800 Watt 8 Minuten in die Mikrowelle, nach Kalorientabelle errechnete 225 kcal. für mich.

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Etwas später im Tag gelingt mir noch etwas „Spielkram“.

Eine Mixed-Media-Pappe am Bücherturm erhält zwei weitere Schichten. Da geht noch mehr. Demnächst mal wieder.

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Und was hier im Haushalt sonst noch so gemessen wird:

Die Temperatur, der Stromverbrauch des Radiators und mein Blutdruck (eher selten, aber heute mal für’s Bild).

Viertel nach fünf, ich bin früh fertig mit meinen zwölf Bildern. Das ist gut so, denn es geschieht ganz bestimmt nicht mehr viel. Versprochen, Ihr werdet nichts versäumen. Außer vielleicht noch mehr NICHTS. Ich hoffe, Ihr hattet trotzdem Euren Spaß.

 

 

25243 #12von12 Dezember 2025

Zwölf am Zwölften ist eine regelmäßige Aktion von „Draußen nur Kännchen“, dort gibt es noch mehr Menschen, die ihren Zwölften mit zwölf Bildern schildern.

Der Zwölfte beginnt nachts, ich bin lange wach. Einen Teil der Zeit verbringe ich damit, Bilder von Tintenfischen herauszusuchen, denn ich möchte morgen (meint: heute nach dem Schlafen) den Beitrag von gestern mit einem gezeichneten Tintenfisch aufpeppen.

Gegen zwei gehe ich ins Bett.

Morgens, ich stehe gegen neun auf, hat sich der Plan von gestern verändert, statt zu zeichnen werde ich digital collagieren. Das ist etwas, was ich auf dem PC ganz leidlich kann, aber mir auf dem Tablet erst aneignen muss. Es geht besser als gedacht. Mittags bin ich damit durch, habe auch gefrühstückt und die neueste Episode Pluribus angeschaut. Ein nicht weiter aufzuschiebender Lebensmitteleinkauf steht an und geschieht.

Wieder zurück versuche ich eine Miniatur des Tintenfisches ins Journal zu aquarellieren und scheitere. Zumindest fühlt es sich gerade so an, vielleicht kann ich auch noch was retten. Kein Bild davon, soweit möchte ich mich dann doch nicht öffnen. Und auch keins vom Mittagessen, aber dieses Bild habe ich schlicht vergessen.

Ich beginne den Blogeintrag und bin unzufrieden mit dem Tag, den Bildern und mir.

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Gegen halb sieben habe ich zu Abend gegessen, Kartoffeln und Spinat, kein Spiegelei, kein Bild. Und ich habe den Tintenfisch, nun, vielleicht nicht gerettet, aber erkennbar gemacht.

Den Rest des Abends wird nicht mehr viel passieren. Folglich habe ich noch fünf mehr oder weniger zufällige Bilder gemacht, damit das Dutzend voll wird. Alles im direkten Umfeld.

Und ja, ich bin gerade etwas uninspiriert.

25182 – #12von12 Oktober 2025

Zwölf am Zwölften ist eine regelmäßige Aktion von „Draußen nur Kännchen“, dort gibt es noch mehr Menschen, die ihren Zwölften mit zwölf Bildern schildern.

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Gegenwärtig schlafe ich noch auf einer Matratze auf dem Boden. Heute bis gegen elf. Frühstück mit Müsli, Kaffee und Internet. Ein vollkommen unverplanter Tag liegt vor mir, an dem ich dennoch ein paar Kleinigkeiten in die richtige Richtung bewegen möchte. Eine dieser Kleinigkeiten ist der vorgezogene Jahresrückblick, der hier Anfang ‚November erscheinen soll, beginnend also mit November und Dezember 2024, zwei Monate, deren Schilderung aus Gründen gut bedacht sein will. Dementsprechend schreibe ich wenig und schaue umso mehr gedankenverloren in die Luft, nachdem ich das Notizbuch für die Vorschrift geöffnet habe.

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Gegen vierzehn Uhr wechsle ich zu meinem zweiten Arbeitsplatz und beginne diesen Blogbeitrag. Anschließend ist mir nicht mehr sehr nach „Kleinigkeiten vorantreiben“, dennoch beginne ich damit. Kleinigkeit Nummer Eins: den Schalter aus der Tischkreissäge ausbauen und einen Ersatz dafür bestellen.  Denn ein Grund dafür, dass es gerade so wenig voran geht auf meiner Nicht-mehr-Baustelle ist, dass die Tischkreissäge ausgefallen ist. Kleinigkeit Nummer Zwei: ich bestelle einen Stromkostenmesser, denn im Moment beheize ich den Dome mit einem Radiator, dessen Kosten ich getrennt von meinem Pauschal-Strom abrechnen möchte.

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Kaum damit fertig, erreicht mich eine Textnachricht (Symbolbild,  🙂 ), die, ich formuliere vorsichtig, zu allerlei Unmut einlädt. Alles etwas ungünstig, es ist halb fünf, um fünf beginnt das Plenum des Wohnprojekts, woran ich bis zu diesem Moment genau nicht gedacht hatte, ich bin hungrig und möchte mir etwas kochen. Bis vor zehn Minuten war mir nicht klar, dass der Tag noch etwas von mir will.

Es gibt einen schnellen und wenig befriedigenden Salat, danach setze ich mich ins Plenum, das heute nicht sehr lange dauert.

Und zurück zur Beantwortung der Textnachricht, ich versuche, bleibende Schäden zu vermeiden. Der Tag geht zuende, als ich den Versuch abschließe und auf „senden“ drücke.

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Kurz vor acht nochmal in die Küche. Die Mikrowelle gibt weder küchentechnisch noch fotografisch viel her. Ich gleiche das aus, indem ich beim Essen eine Koch-Doku schaue. Und ein letztes Foto mit dem Ort, an dem ich den Rest des Tages verbringen werde.

25152 – #12von12 September 2025

Zwölf am Zwölften ist eine regelmäßige Aktion von „Draußen nur Kännchen“, dort gibt es noch mehr Menschen, die ihren Zwölften mit zwölf Bildern schildern.

Ich erlebe den Übergang vom 11. zum 12. vorm Monitor mit Jurassic World 3. Der Film ist sehr viel länger als ich dachte und ich komme erst gegen halb zwei ins Bett.

Ich lese noch etwas, kurz nachdem ich das Licht ausgemacht habe, beginnt es zu tropfen. Seit einiger Zeit beginnt bei starkem Regen, Wasser an der Innenwand nahe der Lampe beim Bett herunterzulaufen. Heute tropft es wenige Zentimeter von der Wand entfernt, es ist schwer, ein geeignetes Gefäß unterzustellen. Stattdessen hänge ich ein Handtuch über die Lampe, es wird ausreichen, die geringe Menge Wasser aufzufangen, die mir durch die Decke kommt. Viertel nach zwei schlafe ich ein.

Viertel vor elf wache ich auf und lese das Kapitel des Buches zuende, das ich gestern Abend nicht mehr geschafft habe. Anschließend löse ich mein erstes Foto mit der Nasenspitze aus, besser geht POV nicht.

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Aufstehen, Kaffee kochen und trinken, während ich die ersten drei Bilder in den Beitrag einfülle.

Draußen mittlerweile wieder fucking Regen. Ich muss da nicht sein. Vorm Monitor ist auch schön.

Frühstück gegen eins, draußen ist es gelegentlich sonnig, ab halb zwei beginnt der produktive Teil des Tages.


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Ich beginne mit einem weiteren Zwischschritt an der Bastelarbeit, die ich gestern Abend angefangen habe, ein Tile rund um den Grosse-Brösel. Die „Fassung“ davon bekommt einen schwarzen Rand (Kontext dazu im Beitrag von gestern). Der kann dann in den nächsten Stunden trocknen.

Dann wechsele ich auf die Lieblingsbaustelle und beginne, die Ränder des Bodens mit dem neuen Exzenter-Schleifer zu schleifen. Ich beginne bei der Fensterfront und bin mit meiner Entscheidung, ein Profigerät zu kaufen, sehr zufrieden, Ich komme gut voran. Leider lag bei der Maschine nur ein Schleipapier dabei. Als dies nach eineinhalb Stunden deutlich weniger leistet als zu Beginn, beschließe ich eine Fahrt zum Baumarkt, um Schleifpapier zu kaufen.

Ich benutze für alle meine Einkäufe ein Fahrrad, so auch heute. Unterwegs versuche ich mich – mit wenig überzeugenden Ergebnissen – in freihändiger POV-Nasenfotografie.  Mit dem Phone vor der Brust geht das deutlich besser.

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Ich besuche den Baumarkt …

… und auf dem Rückweg auch den Lebensmittel-Discounter. Sofern es passt bringe ich von jeder Stadtfahrt kleine Mengen Lebensmittel mit; damit vermeide ich, dass die „großen“ Wocheneinkäufe zu schwer oder umfänglich werden.

Wieder zuhause bin ich hungrig, setze mich aber erstmal vor den PC, um die letzten Bilder und den Text fertig zu machen. Dabei esse ich „aus Versehen“ 500 Gramm Trauben, danach bin ich satt.

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Genug für heute, viel wird ohnehin nicht mehr geschehen. Vermutlich werde ich noch irgendeine Kleinigkeit ins Skizzen- bzw. Tagebuch zeichnen und im Laufe des Abends auch nochmal an das Grosse-Tile gehen, etwas essen, vielleicht sogar kochen. Und das war’s dann.

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Nachtrag: Und genau so war es!

 

25121 – #12von12 – August 2025

Zwölf am Zwölften ist eine regelmäßige Aktion von „Draußen nur Kännchen“, dort gibt es noch mehr Menschen, die ihren Zwölften mit zwölf Bildern schildern.

Vergleichsweise früh wach, bleibe während des Kaffeekochens, das immer noch im Wagen geschieht, wo ich kurz ins Internet gehe während der Kaffee durchläuft, auf arte bei einer Tim-Burton-Doku hängen. Eine dreiviertel Stunde später gibt es Müsli zum Kaffee und gegen halb elf bin ich dann auf meiner Lieblingsbaustelle, wo immer noch die letzten Rauspunddielen darauf warten, verlegt zu werden.

Diese letzten Dielen musste ich nachkaufen und bei Nut und Feder differieren sie etwas zu den bereits verlegten. Nichts, was nicht mit einem Sägeschnitt zu berichtigen wäre.

Stunden später, zwischendrin habe ich undokumentiert Pause gemacht und etwas gegessen, sind alle Dielen zugeschnitten und teils auch schon verschraubt. Es bleibt noch jede Menge Fummelkram für morgen. Ich packe mir das Tablet auf den kreativ überladenen Glastisch und beginne diesen Blogbeitrag, zwischendrin wechsle ich immer mal zur Küche, wo ich mir ein paar Kartoffeln zum Fisch koche.

Es beginnt der unverplante Abend. Ich sitze eine Weile auf der Terrasse und lese, später gehe ich nach drinnen und vervollständige die Kalenderbildchen der letzten Tage. Zum Tagesabschluss Serienkonsum.