X minus 1
Der letzte Tag vor der Reise, wenn Ihr das lest sind wir vermutlich schon unterwegs. Heute die wirklich allerletzten Vorbereitungen. Meint: solche, die auch hätten ausfallen können, Recherche zu Unternehmungen und Sehenswürdigkeiten, Duschen, die Hütte in einen Zustand versetzen, in den mensch gern zurückkehrt, so Zeug halt.
Zwischendrin letztes administratives Gedöns, solches, das nicht ausfallen darf. A. kämpft sich durch das Online-Check-in des Fluges, ich bekomme die Check-in-Instruktionen der Unterkunft und bestätige. Ganz am Ende des Abends doch noch kurz eines der vielen Hobbies gepflegt und die Reisetasche skizziert.
#widgtsm

Mein Lieblingslama begann Antworten auf schwierige Fragen oft mit: „Ja, was soll man sagen …?“ Mir geht es so mit diesem Monat und der zugehörigen Befindlichkeit. Nicht wirklich schlecht, aber auch niemals uneingeschränkt gut, alles in diesem gedämpften Zustand des Leben-geschehen-lassens, der nur weh tut, wenn mensch darüber nachdenkt.
Dabei hat der Monat durchaus einige Begebenheiten zu bieten, die ihn über andere Monate hinausheben. Es gab in diesem Monat eine Häufung zwischenmenschlicher, gelegentlich auch freundschaftlicher Kontakte, die durchgängig viel Freude machten. Was immer auch stimmungsmäßig für Entlastung sorgt und Leben-geschehen-lassen tageweise erscheinen lässt, als sei es irgendwie auch okay.
Ja, was soll man sagen?
<O>
Es wird Euch aufgefallen sein, dass der Monatsabschluß etwas verfrüht kommt. Das hat mit der Reise nach Lissabon zu tun und damit, dass ich keine Lust hatte, mich im Urlaub mit dem Format Monatsabschluss zu beschäftigen.
Wie immer, wer es tagesgenau braucht, darf hier 25564 – X minus 1 – #widgtsm Oktober 2026 weiterlesen


