25554 – #hdnazt – Fallout 4


Nachdem ich letzten Monat damit endete, dass in Fallout 4 wohl alles erlebt sei, was es zu erleben gäbe, habe ich in diesem Monat mein Interesse neu gefunden. Dabei ist die Beobachtung von letztem Monat nicht falsch, wenn mensch streng beim „Vanilla“-Game bleibt, der Version, wie sie offiziell veröffentlicht wird. Aber es gibt ja noch die Mods, Modifikationen des Spiels, die von der Gemeinde der Fans veröffentlicht werden. Und diese Mods verändern viel.

Oder können viel verändern, ganz in Abhängigkeit davon, was der Spieler sich wünscht. Bessere Waffen, andere Häuser mit anderer Einrichtung, neue Aufgaben und Geschichten, Erleichterung bei der Bedienung des Spiels oder die Aufhebung bestimmter Limitierungen.

Aber wie immer: vor dem Spaß kommt die Installation. Die ist nicht trivial, vieles kann schiefgehen, geht auch schief und der Schaden kann zumeist behoben werden. Alles für Null Euro und ein beschädigtes Nervenkostüm. Wer es sich einfach machen will, benutzt einen Installationsmanager. Aber auch der will installiert werden, ab hier siehe oben.

Kurz, ich spiele jetzt mit Mods. Mehr muss und will meine Stammleserschaft vermutlich nicht wissen.

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Für die wenigen, die sich weiter interessieren, die ersten zwei Mods erleichtern den Baumodus sehr, indem sie erlauben, was das Spiel ursprünglich verbietet oder sehr schwer macht („Place everywhere“ und „Scrap everything“).

Der dritte Mod ist der „Survivalists Bus“, eine vollständig eingerichtete mobile Heimstatt.


Ich könnte virtuell darin wohnen, es ist ein sogenanntes „Player-Home“, was im Wesentlichhe bedeutet, dass es der Ort ist, in dem alles gelagert oder modifiziert werden kann, was mensch als Einsamer Wanderer unterwegs so einsammelt. Anfang hielt ich das auch für eine gute Idee, aber schon bald merkte ich, wie sehr ich doch Gewohnheitstier bin und von meinen Touren viel lieber zu meinem eingewohnten Player-Home, einer alten und ziemlich heruntergekommenen Tankstelle, zurückkehre.

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Ein paar Notizen zur Installation der Mods. Ich benutze als Installationsmanager Vortex. Das hat unter anderem den Vorteil, dass Installationen auf einfache Weise (!) rückgängig gemacht werden können. Das ist gelegentlich notwendig, denn ich spiele mit einer veralteten Version (obwohl es noch ältere spielbare Versionen gibt), für die die Mods angepasst sein müssen. Gelegentlich lade ich die falsche Version, dann gibt es eine Fehlermeldung, alles wird rückgängig gemacht und neu versucht. Gelegentlich bin ich an frühere Linux-Installationen erinnert, als alle Abhängigkeiten (der Programme von anderen zuvor installierten Programmen) per Hand und Hirn selbst aufgelöst werden mussten.

Dankenswerterweise gibt es KI, die bisher sehr zuverlässig die jeweils richtigen Mod-Versionen vorschlägt. Und das ist eine große Hilfe, denn bisher sind meine Versuche, das ohne KI zu erledigen, in den meisten Fällen gescheitert. Okay, mit der angemessenen Anstrengung hätte ich mich durchbeißen können, wie gesagt, die frühen Linux-Erfahrungen helfen, aber eine KI liest sehr viel schneller die Dokumentationen der Entwickler oder fünfundzwanzig wirre Foreneinträge. Mit künstlichen Intelligenzen ist es wie mit den Menschen, man sollte sie machen lassen, was sie am besten können.

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Eine frühe Version dieses Beitrags erwähnt noch jeden einzelnen Mod, aber mittlerweile sind es so viele mehr, dass ich das nicht fortführen will. Es scheint, als gäbe es für jedes Bedürfnis eine Lösung, weil irgendein Modder schon einmal das gleiche hatte. Leider mit einer Einschränkung, die ich wichtig und erwähnenswert finde. Die Quest-Mods (also die Mods, die ganze Handlungsstränge und Aufgaben hinzufügen) sind oft schlecht oder gar nicht vertont. Wer deutsche Vertonungen sucht …, naja, mir ist noch keine begegnet. Und ich sehe es ja ein, das sind Dinge, die ein gewöhnlicher Modder nicht mal eben aus dem Hut zaubert. Die Lippenbewegungen nachzubilden traue ich ihnen schon zu, aber für die Vertonung hat vermutlich nicht jeder einen Voice-Actor im Bekanntenkreis. Kurz: mittlerweile hat die KI den Auftrag, jede Quest-Mod auf das Vorhandensein einer vollständigen Vertonung auf englisch – und falls vorhanden auch einer deutschen Version – zu prüfen.

Im Ergebnis führt das dazu, dass alle anderen Mod-Genre interessanter werden. Aber da ich schon recht weit im Spiel bin, benötige ich weder bessere Waffen, Rüstungen oder Ressourcen. Bleibt der Siedlungsbau, mit dem bei mir ja die ersten Mod-Bedürfnisse begannen, und die Spielmechanik. Da gibt es interessante Sachen und eine iwirklich nteressante Sache und die kommt dann sogar in der Kombi mit vertonten Quests daher. Ist leider noch nicht installiert. Ich vermute, Ihr bekommt davon erst nächsten Monat erzählt.


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Nur eine Liste, die ich hier kurz zwischenlagere. Nicht 25554 – #hdnazt – Fallout 4 weiterlesen

25553 – Dokumentation ist alles

Zwei Jahre nach dem Einbau hat sich die Tür etwas gesenkt und ich wollte sie heute nachjustieren. Mit dem Ergebnis, dass ich genau die gleichen Schwierigkeiten wie vor zwei Jahren hatte, herauszufinden wie das geht. Meine damaligen Fotos vom Vorgang waren da kaum hilfreich und jeder Arbeitsschritt dauerte etwas länger als notwendig. Lasst es mich so formulieren: Der heutige Sonntag verging damit, die Dokumentation etwas aussagekräftiger zu machen.Was vor allem nicht erwähnt wird (und auch in der Schemazeichnung des Herstellers nicht erwähnt wird), ist die Notwendigkeit alle sechs Schrauben des Gußteils zu lösen (Foto unten links), damit das Scharnier überhaupt Bewegungsspielraum bekommt. Es ist wie immer, sobald mensch es durchschaut hat, ist es auch ganz logisch.

Leider hat mir aber das ganze Verständnis nichts genutzt, weil an einer Stelle ein Gewinde durchdreht, und ich deswegen nicht soweit nachjustieren konnte, wie ich das gerne getan hätte. Glücklicherweise lässt sich das Problem mit einer etwas längeren Schraube lösen, nur halt nicht sonntags, denn die Schraube muss besorgt werden. Morgen dann.

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Montag. Schraube gekauft und alles bis zum Anschlag in die richtige Richtung bewegt. Was leider nicht ausreichend weit ist.Das mittlere Bild zeigt, wie weit ich die Tür durch das Kippen bewegen konnte, +/-2mm. Ich bin mit dem Ergebnis im Verhältnis zum Aufwand unzufrieden. Weitere Abhilfe mit weiterem unverhältnismäßig hohem Aufwand wäre möglich. Bleibt aber vorerst aus.