Sobald mensch auf der Baustelle steht, gesch
ieht auch etwas.
25509 – Ein Regal für die Abstellkammer
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25507 – Gemba
Ich lasse mich immer mal wieder von Videos einfangen, die zum Beispiel Verhaltensänderung in 78 leicht zu merkenden Schritten heißen. Oder auch nur fünf, die angeblich bei Toyota zur Produktivitätssteigerung entwickelt wurden. Und wenn ich da etwas plausibel finde, schreibe ich auch mal mit.
Eines der von mir notierten Prinzipien heißt Gemba (und ich will hier gar nicht fragen, wie valide die Übersetzung ist): Geh‘ an den Ort des Geschehens und beobachte.
Das ist für einen Manager, der es gewohnt ist, vom Schreibtisch aus zu entscheiden, vielleicht überraschend, wenn er plötzlich in die Fabrikhalle soll. Für mich, der ich ja in, auf, oder neben meiner Baustelle wohne, ist das eigentlich Alltag, sollte mensch meinen. Ist aber nicht so.
Von meinem Schreibtisch bis zur metaphorischen Fabrikhalle sind es geschätzt zwölf Meter. Dazwischen zwei Türen und die Witterung des Tages. Und der Ortswechsel macht einen Riesenunterschied. Ich muss nichteinmal viel beobachten, sobald ich vor Ort bin sehe ich sehr schnell, was ich tun kann. Die ersten Handgriffe tun sich fast von alleine. Und ruckzuck ist der Tag vergangen und ich habe richtig was gerockt.
So geschehen heute, nachdem ich mich an Gemba erinnerte und der Idee eine Chance geben wollte. Ich merke mir das: erstmal hingehen, ganz freibleibend, wenn’s sich seltsam anfühlt, gehe ich einfach wieder. Und falls ich ins Tun komme, lasse ich es – also mich – laufen.
25506
Gestern habe ich kleinen Ausflug zum Baumarkt gemacht und so konnte ich heute während der ersten Tageshäflte die Holzpuppe fertig montieren.
Am frühen Nachmittag hat auch die improvisierte Latzug-Maschine ein paar Verbesserungen erhalten, damit die Kettlebell, die bisher als Gewicht dient und im Ruhezustand auf dem Tisch steht, nun unauffälliger untergebracht ist. Außerdem ist die ganze Geschichte nun leichter mit weiteren Gewichten zu bestücken.



