25457 – Übergänge, so wichtig

Menschen mit entsprechendem Vorstellungsvermögen können sich jetzt schon grob vorstellen, wie das Endprodukt aussehen wird. Was selbst noch außerhalb meiner Vorstellung ist, ist, wie ich den Abschluss mache.Um ein wenig Manöverkritik einzufügen, es gibt einen sich wiederholenden  Bereich, in dem ich hinter meinen Ansprüchen zurückbleibe. Immer dort, wo rot-gelb-gestreift an die anderfarbigen Bereiche anschließt, wird es unordentlich. Ich weiß warum das so ist, könnte es vermutlich bei einem neuen Werkstück vermeiden, aber eben nicht mehr bei diesem. Ich habe schon Ideen, wie ich das optisch auch nachträglich noch etwas verbessern kann. Dennoch, es wird sichtbar bleiben.

Und es ist einmal mehr, dass sich bewahrheitet, was ich für eine grundlegende Handwerker- und Lebensweisheit halte: Die Gestaltung der Übergänge bedarf besonderer Aufmerksamkeit!

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Zwei bis drei Tage noch, dann ist der Teppich fertig. Jetzt aber muss ich mich ersteinmal entscheiden, wie ich damit umgehe, dass mir möglicherweise das Wunschmaterial ausgeht. Einfach schauen, ob es langt, oder besser auf ausreichend Material oder eine vollkommen andere Idee warten.

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Ganz versehentlich und ohne etwas dafür zu tun einen guten Tag gehabt. Schön, dass so ewas auch noch vorkommt. Im Tagesverlauf auch eine Zeit bei Nachbarin C. gesessen und dabei zugeschaut, wie andere ihren Wagen nur wenige Meter auf einen anderen Standplatz bewegen. Denn dort, wo der Wagen stand, wird neu gebaut.

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Im Moment gibt es wenig in meinem Leben, das ich für berichtenswert halte. Wer hier schon länger mitliest, hat das auch zweifellos bemerkt. Das ist nicht ganz so schlimm, wie es sich anhört, denn letztlich werden es die weniger wichtigen Dinge sein, die irgendwann im Rückblick interessant erscheinen. Mensch,  werden die Menschen sagen, verrückt  wie die damals …, hmm, sagen wir Kaffee konsumiert haben. Anscheinend schon morgens, verrückt.

Aber, auch das will beschrieben werden. Und genau an der Lust, etwas zu beschreiben, mangelt es gerade.

Dennoch kurz ins Tagebuch: Gemeinsam mit A. frühstücken, dann ein Stadtbummel und anschließend die Unterkunft für den gemeinsamen Lissabon-Urlaub, den wir Ende des Jahres planen, gebucht. Der ist fast zwei Jahre im Gespräch, war zwischendrin fast schon einmal abgesagt, und wird nun umgesetzt. Sehr schön das.