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Vermutlich seid Ihr von Baustellengeschichten schon so gelangweilt wie ich. Lassen wir es also dabei: der gestern unterbrochene Elekrorückbau (einschließlich der Identifizierung der Stromzuleitung) wurde heute erfolgreich abgeschlossen.

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Wenden wir uns also Spannenderem zu, Künstlicher Intelligenz und Doctor Who. Was daran spannend sein kann, ist nicht selbsterklärend. Für beide Themen gilt, dass Menschen, die darauf zumindest aufmerksam sind, schon genug Inhalte dazu in die Timeline gespült bekommen – meistens ziemlich unentschiedenes oder oberflächliches Zeug – und vor diesem Hintergrund eher übersättigt als gespannt sind. Und die anderen, naja, die fanden beide Themen vorher schon nicht spannend.

Okay, unentschieden und oberflächlich kann ich auch. Aber um alle abzuholen braucht es etwas Hintergrund. Die Sache mit der KI ist schnell erklärt, sie kann stündlich mehr und wird alles verändern, möglicherweise schafft sie die Menschheit ab, möglicherweise nur den Kapitalismus, mit Sicherheit Jobs. Je nach Temperament und politischer Überzeugung hält mensch das für eine Katastrophe oder ein Heilsversprechen.

Doctor Who braucht etwas länger: Die Serie über einen Zeitreisenden, der immer mal wieder „regeneriert“ (meint: den Körper beziehungsweise den Hauptdarsteller wechselt), läuft seit 1963 in Großbritannien, später auch weltweit. Zwischendrin gab es mal 16 Jahre Pause, ab 2005 wurde die Serie fortgesetzt. Ab 2022 kommt Disney als Cooperationspartner dazu und produziert 2024/25 zwei anerkannt schlechte Staffeln. Danach steigt der Hauptdarteller aus der Rolle und Disney aus der Cooperation aus. Seitdem gibt es keine neuen Produktionen und Fans in aller Welt hoffen, dass irgendwann  – lieber gestern als heute – die Frage nach einem neuen Produzenten geklärt ist.

Um den Bezug zu mir herzustellen, bisher mochte ich KI-generierte Videoinhalte nicht und Doctor Who sehr. KI-Videos weil sie schlecht waren, Doctor Who obwohl es schlecht war (gelegentlich sehr hoher Trash-Faktor).

Ende der langen und leider notwendigen Vorrede.

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Vor drei Tagen stieß ich während des Frühstücks auf einen 55-minütigen Doctor-Who-Fanfilm. Das war unmittelbar nach Veröffentlichung. Ein Kanal namens The Unmade Season warb mit einem Doctor Who Reboot. Aus Neugier klickte ich darauf und blieb bis zum Ende davor sitzen.  So wie mir muss es auch vielen anderen gegangen sein, heute, also nur drei Tage später, hat der Film schon mehr als eine halbe Million Aufrufe. Über sein Entstehen ist im Begleittext folgendes mitgeteilt:

511.248 Aufrufe · Premiere am 06.09.2026
#DoctorWho #DoctorWhoFanFilm #DavidTennant
EPISODE 1 | Der Fluch von Kilmorag
[…]
Inoffizielles Fanprojekt, mit KI erstellt. Nicht von der BBC produziert oder von ihr unterstützt. Alle Figuren und Marken von Doctor Who gehören der BBC.
Erstellt als Parodie und Pastiche (siehe §30A des britischen Copyright, Designs and Patents Act 1988).
Diese Episode wurde von Thomas Vittlowe, einem Drehbuchautor, vollständig selbst geschrieben und in den vergangenen zwei Monaten produziert und geschnitten.
Ein großer Teil des Filmmaterials wurde mithilfe lokal ausgeführter Versionen der Modelle LTX 2.5 und MiniMax erzeugt. Dabei wurden nur minimale Ressourcen externer Rechenzentren verwendet.

Was ich, abseits jeder Detailkenntnis über TV-Serien-Produktion, für sehr, sehr überraschend halte. Denn ich fühlte mich gut unterhalten, der Geist der Vor-Disney-Ära war getroffen und alles sah gut aus. Ohne die gegebenen Vorinformationen wäre ich zu täuschen gewesen, denn alles, was billig aussah, hätte bei einer BBC-produzierten Folge genauso billig ausgesehen. Ich wiederhole, Doctor Who war mit seinen Spezialeffekten schon immer beängstigend nah am Trash. Soweit es mich betrifft, freue ich mich schon auf die angekündigte zweite Folge.

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Nun solltet Ihr diesen Beitrag nicht als Serienempfehlung missverstehen (obwohl ich das Video durchaus empfehlen würde, sowohl als vollgültige Doctor-Who-Folge, als auch als Machbarkeitsbeleg). Mir geht es mit diesem Beitrag darum, für mich den Zeitpunkt zu markieren, zu dem es für einen Autor möglich war, mit überschaubarem finanziellen und zeitlichen Aufwand einen Film zu produzieren, der meinen vermutlich überaus durchschnittlichen Qualitätskriterien gerecht wird.

Zum Zwecke der folgenden Diskussion müsst Ihr mir jetzt einfach glauben, dass der Film mit mancher der von Disney produzierten Folgen gleichziehen kann (oder ihn halt anschauen), denn natürlich löste der Film auch im Netz eine Vielzahl von Diskussionen aus und das sind die spannendereren Dinge, mit denen ich eingeleitet habe …

… und die ich heute alle nicht mehr behandeln kann, weil ich sicherstellen wollte, dass wir alle wissen, worum es geht. Ich mach‘ dann morgen weiter.

 

25513 – Elektrorückbau

Ein anderer Tag, aber das gleiche Ergebnis: ich bin sehr müde. Gedacht war das anders, denn den Rückbau der Elektrik stellte ich mir sehr entspannt vor. Und auch schnell. Also schnell genug, um einen notwendigen Lebensmitteleinkauf locker davor zu legen.

Der Lebensmitteleinkauf war dann auch schnell und früh im Tag erledigt. Der folgende Elektrorückbau dann meistenteils langweilig und freudlos, dabei in den Details gelegentlich überraschend. Ich mag das nicht genau ausführen, auch weil ich noch nicht fertig bin mit allem, aber bis jetzt weiß ich nicht, wie der Strom in den blauen Wagen kam. Das ist so seltsam, wie es klingt.

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Es ist gut, über Probleme zu berichten. Denn mit den letzten Zeilen kam mir eine wage Erinnerung, der nachzugehen die Lösung beinhalten könnte. Und schon hat der (morgige) Tag Struktur.

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Das war mehr Arbeit, als die Bilder vermuten lassen. In der einfachsten Formulierung ist nun der Boden des ehemaligen Zwischenbaus herausgenommen.

Aber natürlich diente der Raum unter dem Boden als Lager für allerlei Wertstoffe, unter anderem eine Sammlung von Spiegeln diverser Größe und einiger Bauhölzer in Übergröße. Für die nun ein neuer Platz gefunden werden musste.

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Wisst Ihr was, für heute unterbreche ich die Berichterstattung. Morgen mache ich dann ein paar aussagekräftigere Bilder und setze hier fort. Denn gerade bin ich einfach nur noch müde, es werden heute so um die sieben Arbeitsstunden gewesen sein.

<O> Einen Tag später <O>

Denn letztlich sind es die Kleinigkeiten, die aufhalten.

Dass, bevor es überhaupt losgeht, die Stufe ausgebaut wird und später jedes anfallende Stück Altholz oder Isolationsmaterial aus dem Boden ein Zwischenlager finden muss. Oder dass jede  Schraube im Boden mindestens einmal gelöst werden muss, wenn er eine Wand werden soll. Und-und-und…, ich denke, Ihr habt’s verstanden, trotzdem wiederholt: viel Arbeit, nur um zu sehen, dass mensch nichts sieht.

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Sonntag. Nach drei Tagen intensiver Aktivität heute ein ruhiger Tag. Etwas unfokusiert weiter rückgebaut, aber früh damit aufgehört; weil lustlos.  Danach noch versucht, eine lokale KI auf das Tablet zu bringen, damit aber im ersten Ansatz gescheitert. Gegenwärtig läuft noch zweiter Download, vielleicht klappt’s ja dann. Und in der Wartezeit gibt’s einen lustlosen Blogbeitrag.