
Schon wieder Monatsende. Anders als in den Wintermonaten habe ich noch nichts vorbereitet, sogar mit Thumbnails für den Kreativkalender bin ich im Verzug. Das ist ungewöhnlich.
Ebenfalls ungewöhnlich, für alle Tage im April gilt: ich musste nicht heizen. Gewiß, einen heizfreien April gab es immer mal wieder, für die letzten Jahre erinnere ich das aber nicht. Nun ist es so, dass ich heizen sowieso nicht mehr als heizen empfinde, seit ich im Dome wohne und mir der Elektro-Radiator die Temperatur durchgängig bei +/- 20 Grad hält. Die Beobachtung ist also ausschließlich in Bezug auf die Kosten relevant.
Mit Strom zu heizen gilt als teuer, deswegen habe ich gerade mal die jährliche Heizkostenabrechnung dazwischengeschoben und komme – auf das Jahr umgelegt – auf knapp 60 Euro pro Monat (maximal fünf Euro mehr, hätte ich im April heizen müssen). Das finde ich akzeptabel, so akzeptabel, dass ich überlege, ob ich überhaupt noch eine andere Lösung (Luft-Luft-Wärmepumpe) anstreben soll. Und ich bin sehr froh, dass sich so im nachhinein auch die vergleichsweise hohen Kosten und die schwierigen Einbauarbeiten rechtfertigen.
Wie ich auch ganz allgemein mit der Entscheidung, im Dome zu wohnen, nach diesem ersten Winter sehr zufrieden bin. Es geht mit gut damit. Anfang des Monats sind, soweit es den Dome betrifft, die letzten (naja, fast) Innenarbeiten geschehen, die Kammerwände und die Bogenverkleidung. Ende des Monats habe ich die Stoffe für die Vorhänge der Fensterfront gekauft. Kurz, es geht in gewohnt kleinen Schritten voran.
Wirklich bemerkenswert ist aber vor allem eins, die Nierenkolik, die mich Mitte des Monats überraschte. Okay, eigentlich nicht ganz so überraschend, mein Vater hatte Nierensteine. Dennoch, ich bin ohne Nierenstein alt geworden und hatte nicht mehr damit gerechnet. Zudem, was ich in meiner Kindheit bei meinem Vater als Symptom wahrnahm, war ungewöhnlich schlechte Laune. Von Schmerzen hat mir niemand etwas erzählt, er schon gar nicht. Ein schweigsamer Aushalter.
Ich hatte also vier Tage teils heftige Schmerzen, dann war der Stein in der Blase und ich wieder schmerzfrei. Seitdem denke ich nur selten daran, warum auch. Ich denke sogar so selten daran, dass ich den heutigen Termin beim Urologen vergessen habe. Irgendwas wollte der nocheinmal nachschauen, aber heh, alles ist gut.
Eine interessante Aus- und Nachwirkung der Kolik war, dass für begrenzte Zeit meine ganzen Routinen „vergessen“ waren. Und mit den Routinen auch mein – im Vergleich zu früheren Jahren – vergnügtes und selbstgenügsames Vor-mich-hin-werkeln. Das kommt erst in den letzten Tagen wieder langsam zurück. Warten wir’s ab.
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Wie immer, wer es tagesgenau will, darf hier 25382 – #widgtsm April 2026 weiterlesen