25486 – #12von12 August 2026 – Screenshot-Edition

Zwölf am Zwölften ist eine regelmäßige Aktion von „Draußen nur Kännchen“, dort gibt es noch mehr Menschen, die ihren Zwölften mit zwölf Bildern schildern.

Aufstehen.

Es folgt die Morgenroutine, die Ihr hier schon viele Male begleiten durftet. Aber heute als Screenshot-Edition. Es ist ein Versuch, ob ich den Tag mit Screenshots abbilden kann.

Frühstück mit Medienkonsum. Homeserver sind gerade Thema.

Ich versuche gerade, mir einen Überblick zu verschaffen, wann im Tag und womit ich wieviele Kalorien zu mir nehme. Mein Müsli erweist sich als überraschend leicht.

Gegen Mittag habe ich mir auch im WordPress-Editor einen ersten Eindruck verschafft, wie „12von12 mit Screenshots“ aussehen könnte. Das ist nicht ganz so prall, aber die Erfahrung zeigt, dass auch Versuche, die anfangs nicht so gut kommen, manchmal gegen Ende ganz eigene Qualitäten entwickeln. Also erstmal durchziehen.

Jetzt geht es an das, was ich mir für den Tag vorgenommen habe. Spoiler: Ich werde nicht damit fertig werden.
Der Plan ist , die Bilder aus 2025 zu sortieren, meint: Ordner anlegen, sinnig benennen und die entsprechenden Bilder hineinkopieren. Die älteren unter uns werden die einstmals erlernte Zwei-Fenster-Technik wiedererkennen.

Gegen 16.00 Uhr brauche ich eine Pause. Zuerst schaue ich auf der Baustelle der Nachbarin vorbei und plaudere ein wenig, was in einem Screenshot nicht abzubilden ist. Aber schon bald hänge ich wieder vorm Tablet und schaue Videos an. Anscheinend stehe ich auch im Virtuellen gerne auf Baustellen herum, es geht um die aufwendige Renovierung einer virtuellen Immobilie im derzeit bevorzugten Game. Währenddessen esse ich auch eine Kleinigkeit.

Gegen fünf gehts weiter und falls sich wer fragt, warum das eigentlich so lange dauert …, also ich habe auch nicht damit gerechnet. Ein Teil der Antwort ist, dass ich immer wieder einzelne Fotos öffnen muss, weil ich auf dem Thumbnail nicht erkenne, was es zeigt. Das im Screenshot geöffnete Bild stellt dann auch gleich Frage, in welche Kategorie oder in welchen Ordner es gehört. Das will entschieden oder aufgeschoben werden, aber ganz egal was, der Vorgang kostet Zeit, viel Zeit.

Kurz nach neun wird mir klar, dass ich es heute nicht mehr schaffe mit den Bildern, also vom PC zum Tablet gewechselt und WordPress geöffnet. Erstmal die Screenshots soweit vorhanden in den Beitrag eingefügt. Und wenn Ihr das hier lest, hat es wohl auch für die Texte gereicht.

Was heute noch geschehen wird, ist überschaubar, essen und Medienkonsum. Wie schwer kann das sein, da noch vier Screenshots zusammenzubekommen?

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Naja, zeigt sich, dass das gar nicht so einfach ist, wenn mensch  erstens nicht einfach ein Bild aus dem Film posten und zweitens seinen Streaming-Anbieter nicht offenlegen möchte.

Stattdessen habe ich während die Serie lief gleichzeitig in den Screenshots auf dem Phone herumgeschaut und so etwas wie ein Best-of zusammengestellt.Alles dabei, von der Herzkatheder-Untersuchung über einen sehr erfolgreichen Geocaching-Tag und ein Lampenschnäppchen vom Sperrmüll bis zum 1111-Tage-Streak in der Sprachlern-App. Auf irgendetwas muss mensch ja stolz sein. Und wenn es nur die gelungene Dokumentation ist.

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Heute begonnen, die gestern unsortiert gesicherten Bilder aufzuräumen. Etwas willkürlich  im Jahr 2024 angefangen, vielleicht weil es im Bilderordner dafür schon ein paar vorbereitete Unterordner gab. Die Aktion hat sich dann über den ganzen Nachmittag bis hin in den frühen Abend gezogen. Kein Klagen darüber, mit 2024 bin ich durch.

Das Beitragsbild zeigt den schönstbeobachteten Sonnenuntergang 2024.

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23.15 Uhr. Gerade mit 2023 und einem kleinen Rest von 2022 fertig geworden.

25484 – Google sucks!

Ich weiß auch nicht, ob ich oder irgendjemand sonst solche Bilder braucht. Vielleicht zum Beweis, dass mensch entgegen jeder vernünftigen Vermutung doch noch alle Tassen im Schrank hat. Ist aber auch egal, ob brauchen oder nicht, ich habe heute alle meine Bilder gesichert, meint: von meinem Google-Konto auf den heimischen PC gezogen.

Das war nicht ganz freiwillig, Google mäkelt schon eine ganze Weile herum, mir ginge demnächst der Speicherplatz aus und ich solle doch mal überlegen, ob ich nicht ihr Super-Duper-Angebot annehmen möchte, für nur wenige Euro …, Ihr wißt schon. Und nein, möchte ich nicht.

Lieber möchte ich meine Bilder mittels intelligenter Funktionen auswählen und auf den heimischen PC ziehen. Sagen wir „alle Bilder, die vor dem 5. April 2023 aufgenommen wurden“, dann wäre wieder Platz und ich könnte weiterhin jeden Laternenpfahl in Gießen mehrfach fotografieren. Ich halte das für eine realistische Erwartung und spätestens an dieser Stelle sollte ich vorsichtig werden, die Welt erweist sich gegenüber meinen Erwartungen oft als widerständig.

Um es abzukürzen, Google Photos ist nicht darauf angelegt, große Datenmengen auszuwählen und herunterzuladen. Dass es geht, mühsam und händisch, muss genügen. Genau so habe ich es dann auch gemacht und dabei über Alternativen nachgedacht.

Denn die gibt es durchaus. Mir fällt da als erstes ein großer Schweizer Anbieter ein, dessen Werbung zumindest sympathisch genug ist, mich über ein kostenpflichtiges Angebot nachdenken zu lassen. Oder ein eigener Server im Heimnetzwerk, ich traue mir die Frickelei zu, auch wenn ich wenig Lust darauf habe. Wir dürfen gespannt sein, ob ich mich wirklich umorientiere, denn solche Überlegungen sind nicht neu und kommen nur hoch, wenn die Bequemlichkeitsfalle, in die wir alle so gerne tappen, mal wieder reibt und wehtut. Aber wenn was passiert, dann erfahrt Ihr es zuerst.

25483 – Ein guter Ratschlag

Etwas, das mir mein Papa schon in sehr jungen Jahren riet: „Bub, wenn Du einem Handwerker bei der Arbeit zuschauen kannst, dann mach‘ das. Da kannst Du immer was lernen“. Und daran musste ich heute denken. Der Freund von Nachbarin C. ist berenteter Zimmermann und hat in wenigen Tagen das Äquivalent zu einem Bauwagen hochgezogen. Und ihm bei der Arbeit zuzuschauen ist tatsächlich sehr lehrreich. Nie zuvor gesehene Tricks und Werkzeuge sind zu würdigen. Hiermit getan.