25324 – Zurück auf Start

Beim Versuch, die Lichtleiste alleine an ihren vorgesehen Platz zu bringen, scheitere ich krachend. Das Teil, nur provisorischst fixiert, fällt in dem Moment herunter, als ich beginne zu schrauben. Und zerbricht in ungefähr die Hälfte der Teile, aus der es besteht. Geschätzter Zeitaufwand um alles zu fixen eine halbe Sunde. Geht aber nicht, weil zu genervt.

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Später im Tag sitze ich in der Sonne und schreibe, noch später gehe ich Lebensmittel einkaufen. Eigentlich könnte alles wieder  gut sein, aber ich fühle mich angestrengt und belastet, ohne klar benennen zu können, was mir quer liegt. Die Lichtleiste ist es nicht.

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Am frühen Abend werde ich in eine kleine Gemeinschaftsaktion hineingezogen, von der ersten Aufgabenbeschreibung – „nur kurz was heben“ – bis zur vollen Teilnahme dauert es nicht lang. Einer der Schränke, der ohnehin nur auf Backsteinen steht, wird zwanzig Zentimeter höher einfach an die Wand geschraubt. Was zukünftig das Wischen darunter deutlich erleichtert.

Im Zuge der Aktion wandern unsere Postfächer an eine andere Stelle. Kurz ist in der Diskussion, sie in einen anderen, wenig frequentierten Raum zu stellen. Um das zu verhindern erkläre ich mich willens und fähig, – ebenfalls kurz- ein Regal für die Fächer anzubringen. Klar, dass sich auch eine überschaubare Aufgabe ausweitet, wenn zwischendurch für die Nebenbaustelle mal Werkzeug geholt, mal Bretter geschnitten werden müssen.

Kurz, zwischendrin bin ich immer mal wieder genervt, als wir fertig sind aber doch recht zufrieden mit dem Ergebnis. Dennoch ein seltsamer Tag.

25041

Gegen zwölf tauchen die ersten Menschen wieder auf dem (Fest-)Platz auf. Ab zwei auch die ersten Gäste von außerhalb. Gegen halb sieben ist stabile Feierstärke erreicht, R. macht Musik und das Feuer brennt. Leider macht heute das Wetter nicht ganz so gut mit wie gestern.

Ich mag die vielen Details der Deko.

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Leider kühl und regnerisch, auch am späten Abend. Das Fest findet unter Schirmen, Pavillons und in Innenräumen statt.

25040

Der Tag verging mit …, ja, was eigentlich? Nichts Wesentliches, Gewerkel an verschiedenen Stellen. Nebenbei kurz bei den Festvorbereitungen geholfen, als Neuerung zu den Vorjahren gibt es beleuchtete Kegel im Luftraum.

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Abends dann die Generalprobe für das Fest morgen. Hat alles geklappt, Musik, Alkohol, Feuer.

Ich fand mich sehr ungewohnt in der Rolle dessen, der „auflegt“. Umständehalber fiel der DJ des Vertrauens aus, sogar eine vernünftige Anlage fehlte und weil ich mit einer vor langer Zeit eingelagerten „Ersatzanlage“ dienen konnte, diese aufbaute und mit Musik aus einem alten Schlauphone testete, wurde ich die Position nicht mehr los. Und ich habe es wirklich versucht, musikalisch bin ich in den 7oer und 80ern hängengeblieben, ich bin ungeeignet für den Job und weiß es. Interessante Situation.

Weil ich es gar nicht hätte anders machen können, habe ich dann aufgelegt, worauf ich Lust hatte. Was – zu meiner Überraschung – einer Mehrheit gefiel, okay, je Alkohol/Kiff, desto besser. Die Bande ist normalerweise irgendwelches Elektrozeug gewohnt, dass ich zwar auch mag, wenn ich es auf Festen höre, aber weder benennen noch wiedererkennen kann. Vor allem aber, nichts davon befindet sich auf meinem Phone. Also sind wir gemeinschaftlich „down memory lane“, das Elektronischste des Abends war „Kraftwerk“ und geendet hat es gegen zwei Uhr nachts mit Melanie. Bei großer Zufriedenheit.

Playlist
Marla Glenn, This is …
Meute, Rooftop Session
Kraftwerk, … at Couchella Music and Arts Festival
Nirvana, Unplugged
Eric Burdon, … declares war, I/PIB
King Crimson, In the Court of the Crimson King
Kadja Nin, Sambolera
America, Greatest Hits
Melanie, Greatest Hits