Mehrere regenfreie und sonnige Tage haben jede Feuchtigkeit unter der beschädigten Dachplane vertrieben und ich konnte heute die Reparatur angehen. Ich ging den denkbar einfachsten Weg und verwendete Reparaturband für LKW-Planen. Das ist eine Lösung, von der ich nur mittelmäßig überzeugt bin, vor allem nachdem ich damit gearbeitet habe.
Insgesamt schätze ich den Zustand des Dachs als schwierig ein. Nicht nur der aufgegangenen Klebenähte wegen, sondern auch weil UV-Strahlung und Witterungseinflüsse der Plane deutlich anzusehen sind. Das betrifft den Bereich oberhalb des Terassendachs besonders, denn er ist der meistbeschienene des ganzen Domes. Mittelfristig werde ich nachbessern müssen, sei es durch neue Plane oder eine wie auch immer geartete Beschattung. Vieles lässt sich denken, auch allerlei semiprovisorische Lösungen und kreative Ansätze, aber ganz egal was es sein wird, vermutlich wird das Dach durch die Jahre immer mal wieder als Thema auftauchen.
Schlagwort: domes
25342, 25343 und 25344
Ich habe die Beiträge der letzten drei Tage der Lesbarkeit wegen nachträglich in einem Artikel zusammengefasst. Denn letztlich handelt es sich um einen (wenn auch kleinen) Bauabschnitt. Dabei gab es auch unwesentliche Veränderungen im Text. Anscheinend sind meine LeserInnen sehr fehlertolerant. Gut so.
25242 – Abschlüsse, so wichtig
Vorgestern habe ich die noch fehlenden Verkleidungen für den oberen Abschluss der Fensterfront geschnitten und heute dann die erste davon angebracht. Vorher noch etwas nachgedämmt und nachgeschliffen, außerdem der unvermeidliche Kleinkram.
Die Aktion ging noch weiter, als im Bild zu sehen ist. Denn eigentlich ist das alles nur Vorbereitung für den endgültigen Bau der Kammerwand. Das zeige ich dann mit dem nächsten Schritt.
25343 – Die Kammerwand entsteht
Auf den Bildern war es in der Vergangenheit vielleicht nicht so auffällig, dass die Kammerwände nur aus Pappe bestehen. Ein (zu) gut funktionierendes Provisorium, um früh ein halbwegs ansprechendes Geschmacksmuster zu haben.
Zudem musste ich auf einen guten Tag für die Verkleidung des Fensterbogens warten. Zum einen von der sinnvollen Aufeinanderfolge der Arbeitsschritte her gedacht, zum anderen aber auch auch wegen der unvermeidlichen Fummelei, die da auf mich zukäme.
Heute musste ich nicht viel nachdenken, was dran wäre.
25344 – Kammerwand fertig
Nur für den Fall, dass sich irgendjemand fragt, warum ich manche Arbeiten so lange hinauszögere: weil ich weiß, was auf mich zukommt.
Der ganze Rest ist nach diesem Fummelkram nur noch Formsache.
Und so groß ist der Unterschied zu vorher nicht. Vom Aussehen her betrachtet, andererseits, wenn wir jetzt einen Stuntmen dagegenwerfen, dann tut er sich weh.
25247 – Geht doch
Heute mal wieder auf „Wenn Du nur …“ zurückgegriffen und nach mindestens einem vergeblichen Anlauf die Maße der Abschlüsse über der Fensterfront genommen. Jetzt kann es nur noch Tage dauern, bis ich die Teile zusäge und wiederum ein paar Tage später anpasse, damit sie wirklich so sitzen, wie ich mir das wünsche.

25245 – Kreissäge repariert
Gestern waren die Kohlebürsten für den Kreissägenmotor im Postfach. Heute früh eingebaut, funzt!
Ebenfalls gestern den Lieferschein für den Kreissägenschalter gefunden, den ich ursprünglich für den Verursacher der Ausfälle hielt. Das Datum darauf liegt cirka zwei Monate zurück, seitdem weiß ich, dass die Kohlebürsten auszutauschen der nächste logische Schritt ist. Womit ein kleiner Teil der gestern erwähnten unerzählten Geschichte, wie ich mich davon abhalte, den Dome fertig zu bauen, nun doch erzählt ist.
25244 – Storyworth

Ein Fundstück aus dem Journal, noch bleibt die Geschichte unerzählt.
