25342, 25343 und 25344

Ich habe die Beiträge der letzten drei Tage der Lesbarkeit wegen nachträglich  in einem Artikel zusammengefasst. Denn letztlich handelt es sich um einen (wenn auch kleinen)  Bauabschnitt. Dabei gab es auch unwesentliche Veränderungen im Text. Anscheinend sind meine LeserInnen sehr fehlertolerant. Gut so.

25242 – Abschlüsse, so wichtig

Vorgestern habe ich die noch fehlenden Verkleidungen für den oberen Abschluss der Fensterfront geschnitten und heute dann die erste davon angebracht. Vorher noch etwas nachgedämmt und nachgeschliffen, außerdem der unvermeidliche Kleinkram.

Die Aktion ging noch weiter, als im Bild zu sehen ist. Denn eigentlich ist das alles nur Vorbereitung für den endgültigen Bau der Kammerwand. Das zeige ich dann mit dem nächsten Schritt.

25343 – Die Kammerwand entsteht

Auf den Bildern war es  in der Vergangenheit vielleicht nicht so auffällig, dass die Kammerwände nur aus Pappe bestehen. Ein (zu) gut funktionierendes Provisorium, um früh ein halbwegs ansprechendes Geschmacksmuster zu haben.

Zudem musste ich auf einen guten Tag für die Verkleidung des Fensterbogens warten. Zum einen von der sinnvollen Aufeinanderfolge der Arbeitsschritte her gedacht, zum anderen aber auch auch wegen der unvermeidlichen Fummelei, die da auf mich zukäme.

Heute musste ich nicht viel nachdenken, was dran wäre.

25344 – Kammerwand fertig

Nur für den Fall, dass sich irgendjemand fragt, warum ich manche Arbeiten so lange hinauszögere: weil ich weiß, was auf mich zukommt.Der ganze Rest ist nach diesem Fummelkram nur noch Formsache.Und so groß ist der Unterschied zu vorher nicht. Vom Aussehen her betrachtet, andererseits, wenn wir jetzt einen Stuntmen dagegenwerfen, dann tut er sich weh.

25251

Auch heute hat es die Pläne verregnet. Das Gute daran: ich konnte mit dem Teppich weitermachen. Das Schlechte daran: auch damit hatte ich Schwierigkeiten. Die ganze Geschichte sieht nun etwas unordentlich aus und das war nicht die Anmutung, die mir vorschwebte. Aber – um ehrlich zu sein – die Anmutung ist nicht nur am mehr oder minder ordentlichem Handwerk gescheitert, sondern auch daran, dass ich mir Muster vorgestellt habe, die mit dieser Anordnung der Kettfäden nicht herzustellen sind. Was ich zu spät, nämlich heute, bemerkte.

Das Gute im Schlechten: Weil die ganze Sache ein großes Experiment ist und außer mir ohnehin niemand weiß, wie ein ideales Endergebnis ausgesehen hätte, ist das alles ziemlich egal. Jugend forscht!

25241 – Das Täschchen

Ein kleiner Nachschlag zum Tarot-Beitrag von vorgestern. Im Bild ist das Täschchen, in dem die selbstgezeichneten Karten aufbewahrt waren. Und das ist noch aus einem anderen Grund interessant, Ihr könnt es als Geschmacksmuster nehmen für die Art Taschen, die ich zwischen zwanzig und fünfundzwanzig gerne mit mir herumtrug. Wie die im Bild waren sie selbstgenäht, allerdings etwas größer (mindestens die Größe eines dicken Buches) und mit einem breiteren Band. Ansonsten passt alles, die Sichtseiten zeigten immer ein farblich zusammenpassendes Patchwork, sie hatten ein Innenfutter und der Rand war durch einen Stoffstreifen gefasst. Mir ist vollkommen unklar, warum diese kleine Tasche die einzige ist, die es durch die Zeit gepackt hat. Ich kann mir keine Umstände vorstellen (beziehungsweise erinnern) unter denen ich mich von einer dieser Taschen (ich erinnere zwei weitere und eine sehr ähnliche) getrennt hätte. Aber da sie nicht mehr da sind …

Nicht, dass ich sie heute noch tragen würde, aber damals …, sie passten supergut zu den langen Haaren und dem weiten, olivgrünen Hemd aus dem Armee-Shop, sehr hippie-stylish. Ich glaube, ich würde den jungen Mann von damals auch heute noch mögen. Nur ernstnehmen würde ich ihn nicht mehr.