25484 – Google sucks!

Ich weiß auch nicht, ob ich oder irgendjemand sonst solche Bilder braucht. Vielleicht zum Beweis, dass mensch entgegen jeder vernünftigen Vermutung doch noch alle Tassen im Schrank hat. Ist aber auch egal, ob brauchen oder nicht, ich habe heute alle meine Bilder gesichert, meint: von meinem Google-Konto auf den heimischen PC gezogen.

Das war nicht ganz freiwillig, Google mäkelt schon eine ganze Weile herum, mir ginge demnächst der Speicherplatz aus und ich solle doch mal überlegen, ob ich nicht ihr Super-Duper-Angebot annehmen möchte, für nur wenige Euro …, Ihr wißt schon. Und nein, möchte ich nicht.

Lieber möchte ich meine Bilder mittels intelligenter Funktionen auswählen und auf den heimischen PC ziehen. Sagen wir „alle Bilder, die vor dem 5. April 2023 aufgenommen wurden“, dann wäre wieder Platz und ich könnte weiterhin jeden Laternenpfahl in Gießen mehrfach fotografieren. Ich halte das für eine realistische Erwartung und spätestens an dieser Stelle sollte ich vorsichtig werden, die Welt erweist sich gegenüber meinen Erwartungen oft als widerständig.

Um es abzukürzen, Google Photos ist nicht darauf angelegt, große Datenmengen auszuwählen und herunterzuladen. Dass es geht, mühsam und händisch, muss genügen. Genau so habe ich es dann auch gemacht und dabei über Alternativen nachgedacht.

Denn die gibt es durchaus. Mir fällt da als erstes ein großer Schweizer Anbieter ein, dessen Werbung zumindest sympathisch genug ist, mich über ein kostenpflichtiges Angebot nachdenken zu lassen. Oder ein eigener Server im Heimnetzwerk, ich traue mir die Frickelei zu, auch wenn ich wenig Lust darauf habe. Wir dürfen gespannt sein, ob ich mich wirklich umorientiere, denn solche Überlegungen sind nicht neu und kommen nur hoch, wenn die Bequemlichkeitsfalle, in die wir alle so gerne tappen, mal wieder reibt und wehtut. Aber wenn was passiert, dann erfahrt Ihr es zuerst.

25265 – 39C3 vergessen, unglaublich

Viele Jahre hatte ich die Tradition, zwischen den Jahren die Vorträge des immer dann stattfindenden Chaos Communication Congress (C3) via Livestream zu verfolgen. Heute hat es mir zufällig über YouTube ein Video des letzten, gerade vorübergegangenen Congress (39C3) in die Timeline gespült. Und mir fiel auf, dass ich den Congress dieses Jahr – also eigentlich letztes – komplett vergessen habe, nicht ein Gedanke daran, nicht vorher, nicht währenddessen, nicht nachher. Und bei näherem Nachdenken über das Phänomen war das wohl auch schon letztes – meint: vorletztes – Jahr so. Ich war zu der Zeit wohl mehr durch den Wind, als ich das in Erinnerung habe. Und dieses Jahr …, geschenkt.

Wie auch immer, ich habe jetzt viel nachzuholen, am besten auf den Seiten des Chaos Computer Clubs direkt.

Ach ja, der Bildungsauftrag. Wer so gar nicht weiß, womit sich der Chaos Computer Club beschäftigt, kann hier beim Bügeln ja mal in den Jahresrückblick reinhören.

24912 – Sands of Time / Ansichtssache

Es ist schon bemerkenswert, wie sehr das an mir nagt, wenn aus irgendeinem Grund eine etablierte Gewohnheit durchbrochen wird. Heute, für Euch frühestens gestern, zum Beispiel ist der Tagespost schon den ganzen Tag über zu sehen, weil ich eines Problems wegen Nutzerrückmeldung brauchte – und bekam, danke noch einmal. Aber das ist erstens kein richtiger Beitrag und zweitens viel zu früh veröffentlicht. Solcherlei Willkür verunsichert doch nur!

Deswegen schiebe ich jetzt noch etwas persönliches hinterher, eindeutig schon gut abgelagert, ich schätze den Entstehungszeitpunkt irgendwann in den späten 70ern. Und zugegebenermaßen ist dieses Etwas nicht ganz gelungen, aber, nun, als Idee immer noch brauchbar. Obwohl ich mich frage, ob „Wumm“ jemals eine gute Wahl war.


Nur zur Dokumentation: der ursprüngliche Artikel, der hier den Tag über unter dem Titel „Ansichtssache“ den Platz belegte. Wer will darf 24912 – Sands of Time / Ansichtssache weiterlesen