Die erste eigene Wohnung

Mit neunzehn Jahren zog ich von zuhause aus. Ein zufälliger Lehrstand und ein Bekannter  bei der Wohnungsbaugesellschaft machten es möglich, gemeinsam mit meiner Freundin die Wohnung zu beziehen, in der ich aufgewachsen war. Nebenbei, unverheiratet zusammen zu ziehen war zu dieser Zeit noch nicht problemlos möglich und wir mussten unsere (nicht vorhandene) Heiratswilligkeit durch die Bestellung des Aufgebots belegen. Die Bilder sind alleine wegen der Tapetenmuster schon sehenswert.

Ich im Bad

Muster

Küche

Schlafzimmer

<O>

Update (12.1.2025): Ich habe gerade noch ein paar Bilder aus dieser Wohnung gefunden, die ich zunächst für wenig interessant hielt. Eines davon werde ich demnächst an anderer Stelle mit einem bemerkenswerten Ausschnitt erläutern. Mit einem Klick auf’s Bild kommt Ihr dorthin.

<O>

Update (9.3.2026): Im Rahmen einer Ich-schau-mal-in-alle-Ordner-Aktion bin ich auf einen vermutlich nicht abgeschickten Brief an eine Großtante in Amerika gestoßen, in dem ich meine damalige Befindlichkeit schildere.Aus heutiger Sicht empfinde ich diesen Brief als unglaublich naiv. Fast ist er mir peinlich. Andererseits haben sich vielleicht einfach nur die Zeiten geändert, nicht nur, dass wir damaligen heute älter und vielleicht ein bisschen schlauer sind, sondern auch, dass die heutigen jungen Menschen schon viel früher viel reifer sind, als wir das waren. Das würde den Eindruck erklären und vielleicht auch etwas entschuldigen.

Ein Gedanke zu „Die erste eigene Wohnung“

  1. Wo ich gerade das Bild im Bad mit deiner Schlaghose sehe, kommt mir eine Kindheitserinnerung… Wir zwei – eine Jeans und Jeansreste – du hast mir beigebracht, wie man aus einer Jenanshose eine hippe Schlaghose näht und hast erzählt, dass du das in deiner Jugend schon gemacht hast 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert