25530 – Ein vorläufiger Zwischenstand

Der dritte Tag, den ich überwiegend mit weben verbracht habe. Damit wird erstmal wieder länger Pause sein. Morgen ist anderes gelant, dann ist Sonntag und für die folgende Woche habe ich mir versprochen, mich auf das Ausräumen des Wagens zu fokussieren.

Um an den Punkt zu kommen, wo der zukünftige Teppich erstmal einige Zeit ruhen darf, war der heutige Tag notwendig. Denn es gibt bei vielen der Sachen, mit denen ich mich im beschäftige, einen Punkt, wo ich denke: „Oops, verkünstlert! Das kriegst Du nie mehr gerettet.“

Der Trick ist, dann weiterzumachen. Und so ein Weitermach-Tag war heute. Weil der Tag davor der Oops-Tag war. Meistens wird’s besser, wenn etwas zwischendrin mal richtig schlecht aussieht. So auch heute, ich bin zufrieden in dem Sinn, dass ich es für offen halte, ob das Teil gut oder schlecht aussehen wird. Und damit kann ich Leben.

Ganz im Wortsinn, das Teil hängt an der Wand und ich werde regelmäßig draufschauen. Und irgendwann werde ich wissen, wie es damit weitergeht. Ein paar lose Ideen gibt es schon, aber noch ist keine deutlich genug.

25509 – Ein Regal für die Abstellkammer

Morgens kommt Freundin A. zu Besuch, bis zum frühen Nachmittag plaudern und werkeln wir viel, dann fahren wir zu ihr. Unterwegs noch schnell Winkel und Anbringungsmaterial im Baumarkt geholt und am Abend hängt das Produkt unserer Bemühung in ihrer frisch renovierten Abstellkammer. Guter Tag.

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14 Tage später dann noch vier Regalbrette auf der Gegenseite angebracht.Die Kammerrenovierung ist jetzt abgeschlossen.

25492 & 25493 – Plastikpuppe, mal anders

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Jahre zurück habe ich aus einem alten, schwarzen Wasserrohr einmal eine Holzpuppe improvisiert. Streng genommen und weil das Wasserrohr aus Kunststoff ist, ist es eine Plastikpuppe. Was aber aus mehr als einem Grund falsch klingt.

Für die, die Holzpuppen nicht kennen, sie sind ein Trainingsgerät, das in verschiedenen Kampfkünsten anstelle eines menschlichen Widerparts verwendet wird. Abhängig von Verständnis und Geschmacksrichtung der jeweiligen Schule variieren diese Verwendungen sehr. Meine Puppe war bis gestern im blauen Wagen auf eine Art und Weise angebracht, die auch kraftvollere Verwendungen zulies, obwohl in meiner Schule der Fokus eher auf  „weichen“ (die Druckrichtungen und Winkelverhältnisse betonenden) Trainingsweisen lag. Ich hatte sie viele Jahre im Gebrauch, nach meinem Achillessehnenriss dann gar nicht mehr.

Gestern also ist die Holzpuppe vom Wagen in den Dome umgezogen und sucht dort jetzt ihren Platz. Ganz egal, wo sie letztendlich zu stehen kommt, zwei Probleme-wäre-zuviel-gesagt muss ich lösen. Für das erste, die Anbringung (in diesem Fall die elastische Verankerung im Boden) glaube ich schon eine Lösung zu haben. Die aber – und das nur nebenbei erwähnt für die, die wissen, wie das Trainig an einer Holzpuppe aussehen kann – keine wirklich kraftvolle Verwendung zulassen wird. Positiv formuliert wird eine alters- und typentsprechende Verwendung möglich sein.

Die zweite Fragestellung ist die interessantere, nämlich: Wie kann das Ding aussehen? Denn bei schwarz soll es nicht bleiben, wie also kann die Puppe bunt werden? Ich bin dran, habe auch schon erste Ideen, aber warum ich mir die Mühe mache, das hier lang und breit zu erklären, ist, dass ich auch Euch um Input bitten möchte. Also dann, wenn Ihr damit klar kommt, dass ich Eure Ideen nicht kommentieren werde und im Endeffekt ja doch mache, was ich will. Wir könnten es als gemeinsames Brainstorming mit mir als endgültigem Entscheider verstehen. Also, was würdet Ihr tun? Was würde Euer abgefahrener Nachbar unter Drogeneinfluss tun? Was würden Eure Eltern oder Kinder tun? Oder Euer Schimpanse, was weiß ich denn, denkt Euch was aus. Soweit es mich betrifft werde ich jeden Beitrag, auch das lapidarste „Einfach hellgrün streichen!“, abfeiern, kommentarlos.

25493

Ohne dass es geplant war am Fuß der Holzpuppe gewerkelt. Ihr müsst jetzt etwas Geduld haben, sobald der nächste Atbeitsschritt getan werden kann, ergibt das bisher zu sehende mehr Sinn.

Update (1.9.226, cirka 14 Tage später)

Irgendwann in den letzten Tagen den Fuß mit dem Boden verschraubt, ziemlich genau an der Stelle, die oben im Bild zu sehen ist. Gestern dann die Federn und Schrauben für den Rest geholt.

Die Holzpuppe wird also auf den Fuß gesetzt und mit den Federn stramm nach unten gezogen. Die Konstruktion entlastet die Verschraubung und verwandelt den eher starren Widerstand der Puppe in einen elastischen.