Gelegentlich möchte mensch irgendein Motiv nutzen, das aber in der vorliegenden Form nur schlecht geeignet ist. Bastler- und KünstlerInnen bedienen sich dazu verschiedener Methoden. Ich bin nicht allzu lange zurück auf eine Art und Weise gestoßen, das mittels Klebeband zu tun.
Die kleinen Bilder zeigen den Prozeß, das große eine mögliche Nutzung (häßlich und unfertig, ist okay zur Demonstration und nur darum ging es).
Die Schritte: Motiv auf der Pappverpackung wird mit transparentem Klebeband abgedeckt und ausgeschnitten, danach wird es in warmen Wasser kurz eingeweicht. Der weiche Karton kann nun abgerubbelt werden, zurück bleibt das Motiv auf dem Klebeband, dessen Rückseite auch nicht mehr klebt. Das Motiv kann jetzt beliebig verwendet werden.
Pro: Das Motiv ist deutich dünner als Karton und damit besser für Collagen oder zum Einkleben ins Journal geeignet.
Kontra: Ich mag den Klebebandglanz nicht.
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Und ein kleines Update zu den Stiften selbst. Die sind nicht wirklich radierbar, sie verschwinden durch die Reibungswärme. Oder wenn mensch mit dem Föhn draufhält, was in einem Skizzebuch ja immer mal wieder vorkommt, um Aquarelle schnell zu trocknen. Kurz draufgehalten, rüchstandslos weg.
