25382 – #widgtsm April 2026

Schon wieder Monatsende. Anders als in den Wintermonaten habe ich noch nichts vorbereitet, sogar mit Thumbnails für den Kreativkalender bin ich im Verzug. Das ist ungewöhnlich.

Ebenfalls ungewöhnlich, für alle Tage im April gilt: ich musste nicht heizen. Gewiß, einen heizfreien April gab es immer mal wieder, für die letzten Jahre erinnere ich das aber nicht.  Nun ist es so, dass ich heizen sowieso nicht mehr als heizen empfinde, seit ich im Dome wohne und mir der Elektro-Radiator die Temperatur durchgängig bei +/- 20 Grad hält. Die Beobachtung ist also ausschließlich in Bezug auf die Kosten relevant.

Mit Strom zu heizen gilt als teuer, deswegen habe ich gerade mal die jährliche Heizkostenabrechnung dazwischengeschoben und komme – auf das Jahr umgelegt – auf knapp 60 Euro pro Monat (maximal fünf Euro mehr, hätte ich im April heizen müssen). Das finde ich akzeptabel, so akzeptabel, dass ich überlege, ob ich überhaupt noch eine andere Lösung (Luft-Luft-Wärmepumpe) anstreben soll. Und ich bin sehr froh, dass sich so im nachhinein auch die vergleichsweise hohen Kosten und die schwierigen Einbauarbeiten rechtfertigen.

Wie ich auch ganz allgemein mit der Entscheidung, im Dome zu wohnen, nach diesem ersten Winter sehr zufrieden bin. Es geht mit gut damit. Anfang des Monats sind, soweit es den Dome betrifft, die letzten (naja, fast) Innenarbeiten geschehen, die Kammerwände und die Bogenverkleidung. Ende des Monats habe ich die Stoffe für die Vorhänge der Fensterfront gekauft. Kurz, es geht in gewohnt kleinen Schritten voran.

Wirklich bemerkenswert ist aber vor allem eins, die Nierenkolik, die mich Mitte des Monats überraschte. Okay, eigentlich nicht ganz so überraschend, mein Vater hatte Nierensteine. Dennoch, ich bin ohne Nierenstein alt geworden und hatte nicht mehr damit gerechnet. Zudem, was ich in meiner Kindheit bei meinem Vater als Symptom wahrnahm, war ungewöhnlich schlechte Laune. Von Schmerzen hat mir niemand etwas erzählt, er schon gar nicht. Ein schweigsamer Aushalter.

Ich hatte also vier Tage teils heftige Schmerzen, dann war der Stein in der Blase und ich wieder schmerzfrei. Seitdem denke ich nur selten daran, warum auch. Ich denke sogar so selten daran, dass ich den heutigen Termin beim Urologen vergessen habe. Irgendwas wollte der nocheinmal nachschauen, aber heh, alles ist gut.

Eine interessante Aus- und Nachwirkung der Kolik war, dass für begrenzte Zeit meine ganzen Routinen „vergessen“ waren. Und mit den Routinen auch mein – im Vergleich zu früheren Jahren – vergnügtes und selbstgenügsames Vor-mich-hin-werkeln. Das kommt erst in den letzten Tagen wieder langsam zurück. Warten wir’s ab.

<O>

Wie immer, wer es tagesgenau will, darf hier weiterlesen.

  1. Heizkosten notiert und überwiesen, Bogenteilstück bei der linken Kammerwand verkleidet.
  2. Vormittags das gemischte Allerlei meiner In-den-Tag-komm-Routinen, nachmittags Doc und Lebensmitteleinkauf.
  3. Die linke Kammerwand fertig gemacht.
  4. Spiegel an die Kammerwand montiert, Garderobe gerichtet und umgestellt, den Platz für Portemonaie und Schlüssel drangeschraubt, Schirmständer befüllt, kurz: den Garderobenbereich gestaltet. Abends ein Lebensmitteleinkauf für den Bruder, dann weiter zum Karaoke ins Nachtlicht.
  5. Ostersonntag bei Familie D.
  6. Feiertag.
  7. Lichtleiste montiert, funzt nicht.
  8. Lichtleiste geprüft, an Trafo angeschlossen, funzt.
  9. Vitrine (in Teilen) eingeräumt.
  10. Wiese gemäht, Beete abgeräumt, optische Verbesserungen.
  11. Schuppen aufgeräumt, abends Lagerfeuer.
  12. One of these days
  13. Ganztägig Fallout 4 gespielt.
  14. Ein kompletter Tag im Krankenhaus, Nierenstein-Diagnose.
  15. Fahrten zur Apotheke (das Medikament muss bestellt werden) und Lebensmitteldiscounter.
  16. Fahrt zum Doc wegen des Schmerzmittels (ich bin zu spät), auf dem Rückweg bei Bruder  vorbei (immer noch eine Formalität für den lange abgeschlossenen Verkauf der mütterlichen Wohnung).
  17. Morgens beim Urologen wg. Termin und Schmerzmittel, auf der Rückfahrt defekt der Nabenschaltung, mittags bis nachmittags Besuch von A., ab ca. 15.00 Uhr schmerzfrei.
  18. Morgens noch immer schmerzfrei (nach dreieinhalb Tagen Schmerzen ist das ein Event),
  19. Rückkehr ins Leben, weitgehend frei von irgendeiner Sorte Aktivität.
  20. Lebensmitteleinkauf, Apotheke, Briefkasten (nach den vorher zu erledigenden Verwaltungsaufgaben“)
  21. Morgenroutine verändert, Sukkulenten gepflegt
  22. Ausgeprägte Morgenroutine, danach die Mineralwolle im zukünftigen Bad aus der Decke geholt und in Säcke verpackt.
  23. Aufgeräumt und gesaugt, danach Impftermin und kleiner Lebensmitteleinkauf.
  24. Bummel durch das Betriebe-Gebiet bei der Weststadt mit A., Baumarkt und Einrichtungshaus, Stoffe und Teppich gekauft.
  25. Wiese gemäht.
  26. Fahrradausflug auf den Hoherodskopf.
  27. Nicht so viel.
  28. Lebensmitteleinkauf.
  29. Rollschrank in den Werkstattwagen umgeräumt.
  30. Monatsabschluss Blog, viel diesmal, weil nichts vorbereitet.

Filme
How to Make a Killing – Ready or Not 2 – Pretty Lethal

Serien
Malcolm mittendrin (2026)

Bücher
Keindl: Gezeichnet


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