Ein Mandala, das ich gerade in den Tiefen meines Computers gefunden und rückdatiert eingepflegt habe. Weil: g.künsteltes möchte ich mir gerne chronologisch anschauen.
Autor: g.
Alte Panoramen mit dem Smartphone kopiert
Eine Sonntagsbeschäftigung. Schon länger frage ich mich, ob es möglich ist, die alten Papier-Panoramen des Schwimmbades mit der Panoramafunktion des Schlaufons einfach abzunehmen. Habe es heute mal ausprobiert und die Ergebnisse in den Blog eingepflegt.
Leider ist die Qualität schlecht (eine Alternative wäre einscannen und die einzelnen Scans wieder zusammenzusetzen, aber das würde vermutlich den Aufwand kaum lohnen). Wer sich nicht abschrecken lässt kann hier die anderen Panoramen aus den erste zwei Jahren sehen (Klick auf das Bild führt jeweils zu einer größeren Version).
Hamburg, zum wiederholten Mal
Anreise, Freitag, 30.8.2013
Über besser-mitfahren.de nach Hamburg, staubedingt so verspätet, dass es sich lohnte, auf der Arbeitsstelle des Sohnes nicht nur den Wohnungsschlüssel abzuholen, sondern gleich den ganzen Sohn. Die Zeit bis zum Feierabend konnte ich auf dem „Alster-Vergnügen“ verbringen, einer Unmenge von Verkaufs- und Essensständen, die rund um die Binnen-Alster aufgebaut waren. Gemerkt: Baby-Drachen stehe ich entschieden ambivalent gegenüber.
Etwas eingekauft, gekocht, gegessen und geredet. Ein angenehmer Abend. Dass der Sohn kocht, schmackhaft und mit frischen Zutaten, war für mich neu. Ebenso, dass er die etwas persönlicheren Themen anspricht und vertieft. Für beides bin ich dankbar und weiß es zu schätzen.
Samstag, 30.8.2013
Regen war vorausgesagt und so kam er dann auch. Erwischte mich während meines Stadtparkbesuches, den ich damit verband, kurz das Planetarium zu besuchen, um Karten für eine Vorstellung am Mittwoch zu kaufen. Soweit denke und plane ich selten voraus, aber in diesem speziellen Fall, ist es mir wichtig, dass nichts schief geht. Weil nämlich …, ach, ich glaub´ davon erzähl´ ich später.
Nachdem die Karten besorgt waren noch kurz zu Globetrotter, dem Outdoor-Ausstatter, Glühstrümpfe für die Petromax-Lampe kaufen. Als ich dort ankam war ich so naß, dass ich kurz daran dachte, mir einen Regenponcho zu kaufen. Den hätte ich ja auch schon früher gebrauchen können. Naja, vermutlich war ich einfach noch nicht naß genug, um den Gedanken dann auch umzusetzen. Und als ich den Laden verließ, war ich wieder halbwegs trocken und der Regen hatte aufgehört für diesen Tag.
Und nebenbei, auf einer solchen Feuerstelle lässt sich locker ohne Stöcke mittlere Hitze erzeugen.
Den Rest Tages verbrachte ich mit und bei dem Sohn, es war ja auch der letzte gemeinsame Tag, morgen würde er gemeinsam mit Freunden für eine Woche in den Urlaub fliegen.
Sonntag, 1.9.2013
Morgens um 5.00 Uhr aus Solidarität mit aufgestanden und – weil ohnehin wach, weil Hamburg, weil was-soll-man-sonst-um-diese-Uhrzeit-tun – den Fischmarkt besucht.
Hatte mir zunächst nicht allzuviel von der Aktion erhofft, aber dann gab es in der Fischauktionshalle Live-Musik und betrunkene Menschen anzuschauen, was beides unerwartet unterhaltsam war.
Über die Reeperbahn …
… dann zum Michel gelaufen, in dessen Nähe …
… mein nächstes Ziel lag, die Kramerwitwenwohnungen. Eingerichtet von der Kramerzunft, nicht ganz so selbstlos, wie es scheint; es sollten die Verkaufsstätten dadurch wieder nutzbar werden. Eine der Wohnungen ist begehbar aber unspektakulär. Eng war´s.

Und dann völlig ungeplant – weil es in der Nähe lag und der Name so klang, als sollte man mal drin gewesen sein – ins Museum für Hamburger Geschichte, das mindestens so lohnend wie ermüdend ist (vor allem, wenn man zum Zeitpunkt der frühesten Öffnung schon 5 Stunden unterwegs ist). Auf uneingeschränkte Aufnahmefähigkeit ist beim Besuch zu achten, meint: ich hab´ da echt was falsch gemacht. Und trotzdem noch gut.
Als ich gegen 15.00 wieder in der Wohnung ankam, war ich einfach nur noch kaputt und habe mich erstmal eine Stunde hingelegt. Seitdem gammle ich hier in der Wohnung herum, nutze Internet, bearbeite Fotos, schreibe diesen und andere Blogbeiträge und bin ganz allgemein damit zufrieden, hier mit mir allein zu sein. Das wird nicht so bleiben und auch das ist sehr, sehr gut.
Montag, 2.9.2013
Ein weiterer verregneter Hamburgtag hielt mich den Vormittag im Haus. Nur halb so schlimm, da ich ohnehin etwas unentschlossen war, was ich denn tun wollte. Letztlich entschied ich mich dafür zur Kunsthalle zu laufen, ein cirka einstündiger Spaziergang, und den derzeit ausgestellten Künstler, R.B. Kitaj, anzuschauen. An der Kunsthalle angekommen, stellte ich fest, das sie montags geschlossen ist.
Essen hilft und Mittagszeit war ohnehin, zwei Gründe, in die Innenstadt zu laufen. Wo ich dann alles fand, was eine widerständige Kunsthalle mir verweigert hatte: Kunst und Essen. Beides in unmittelbarer Nähe zum Rathaus. [Essen, Rathauspassage, Geheimtipp Gebrauchtbücher, danach:]
Bucerius Kunst Forum: Rodtschenko – Eine neue Zeit
Alexander Rodtschenko (1891–1956) gehörte zu den treibenden Kräften der russischen Avantgarde. In seinen Werken – Gemälden, Collagen, Photomontagen, Photographien, Skulpturen, Werbedesign und Typographie – brachte er die dynamische Umgestaltung der Gesellschaft in den ersten Jahren nach der Oktoberrevolution ins Bild: die Gestaltung einer neuen Zeit.
Und dann das Gängeviertel [da gibt´s mehr zu, habe aber gerade keine Lust mehr]
Dienstag, 3.9.2013
Schulmuseum (Empfehlung)

Die Sammlung des Museums umfasst:
Wandkarten, Wandbilder, Fotos von Klassen, Kollegien, Schulgebäuden, Klassenfahrten, Schulheimaufenthalten und Unterrichtssituationen, Zeugnisse, Urkunden, Schulhefte, Poesiealben, Schulbücher, Schulmöbel, Schulkleidung, Geräte für den Physik−, Chemie- und Biologieunterricht, Mathematische Hilfsgeräte, Biologische Exponate wie Stopftiere und Tiere in alkoholgefüllten Gläsern, Schiefertafeln, Griffel und andere Schreibgeräte.
Kunsthalle: R.B. Kitaj – Retrospektive

[Kitaj] … hatte sich Ende der fünfziger Jahre in England niedergelassen, seine Malerei steht in enger Beziehung zur figürlich orientierten „School of London“. Mit David Hockney war der jüdischstämmige Maler eng befreundet, einen vergleichbar großen Ruhm wie er genoss er zu Lebzeiten aber nicht. Kitaj ist immer eine Art Geheimtipp geblieben, seine Werke zeigen oft rätselhaft surreale Szenen aus dem 20. Jahrhundert, und sie sind voller Referenzen, Anspielungen und Symbole.
abends Ankunft A.
Mittwoch, 4.9.2013
Ein Hamburg-Tag mit A.: Alter Elbtunnel, Speicherstadt (mit Kaffeerösterei – zu empfehlen – und Gewürzmuseum – eher abzuraten), Rathaus und Jungfernstieg.

Abends ins Planetarium zu „Queen Heaven“.
An der riesigen Kuppelfläche erleben Sie eine Hommage an die vier genialen Ausnahmekünstler von Queen: Brian May, John Deacon, Roger Taylor und natürlich Freddie Mercury – mit vielen originalen Musik-, Bild- und Videoaufnahmen (…) als gigantisches 75-minütiges 360-Grad-Rundum-Spektakel mit Licht- und Lasereffekten (…).
Abreise, Donnerstag, 5.9.2013
In den Tag getrödelt, gefrühstückt, gespült, aufgeräumt, gepackt und heimgefahren. Ankunft in Gießen gegen 18.00 Uhr nach einer halbtägigen, sonnigen Cabrio-Fahrt mit offenem Verdeck.

Kochen mit dem Tajine – Teil 2
Was bisher geschah – Teil 1
Es ist Zeit, den versprochenen (und fast vergessenen) „Praxisbericht“ zum Kochen auf dem Tajine nachzureichen. Verkürzt: Wir hatten Spaß – obwohl wir mehr falsch als richtig gemacht haben.
[hier Bild – Frede?]
In der Langfassung zeigt sich sofort die Unerfahrenheit des Autors mit dem Genre Koch-Blog. Wie ist von diesem Krisenherd (haha) zu berichten? Womit beginnen? Wie strukturieren? Denn: wie in der Welt und in Omas Nähkästchen hängt alles mit allem zusammen.
Womit wir uns einer großen Einsicht annähern: Wenn wir kochen arbeiten wir an einem Gesamtkunstwerk! Nur so kann erklärt werden, dass ungeklärte Fragen („Ab wann und unter welchen Umständen brennen welche Stöcke bei ‚mittlerer‘ Hitze?“) unangemessen stark das geschmackliche Gesamtergebnis beeinflussen, welches dann wiederum vollkommen unerheblich für die Gesamtwahrnehmung des Ereignisses ist („Spaß“).
Dies gesagt, dürfte deutlich sein, dass wir uns einerseits nicht zu sehr mit Detailfragen beschäftigen sollten (Stöcke zum Beispiel), während wir andererseits den Details durchaus Aufmerksamkeit widmen müssen (den Stöcken zum Beispiel). Schon wieder ist es wie im Leben und …, nein, welche Oma hat schon Stöcke in ihrem Nähkästchen?
<o>
Stunden später. Ich erwache aus Tagträumen, in denen zuviele Nähkästchen vorkommen und weiß, wie ich diesen Bericht abschließen werde.
Ergebnissicherung „Kochen auf dem Tajine“:
- Die Kartoffenl für das Gericht gemeinsam mit Kindern auszugraben ist eine gute Idee.
- Den Rest der Zutaten einzukaufen auch.
- Mehr von allem: Mehr Öl, mehr frische Kräuter, mehr Gemüse und …(so wichtig, dass es einen eigenen Punkt bekommt)
- Mehr Gemüsebrühe zum Aufgiessen.
- Entspannen und Stöcke mit mittlerer Aufmerksamkeit nachlegen.
- Je nach Empfindlichkeit aus dem Rauch gehen.
- Gelegentlich „dann doch mal“ nachsehen, ob das Gemüse nicht anhängt.
Offene Fragen:
- Läßt sich der Ruß unten am Tajine minimieren? Wie?
- Vielleicht doch Holzkohle in die Feuerschale (dann kann ich das Teil ja auch gleich Stövchen nennen)?
- Wieviel darf ich als Autor beim Leser voraussetzen?
Unterstützung
Als Sozialpädagoge macht man so allerlei Seminare mit und gelegentlich gibt es Anregungen, die es Wert sind, aufbewahrt zu werden. Die unten abgebildete Karte ist so eine „aufbewahrte Anregung“, eine Aufforderung, unseren Partnern oder Teamkollegen mitzuteilen, wie wir uns von ihnen Unterstützung wünschen.

In welcher Weise ich deine Unterstützung benötige.
Wie ich mir vorstellen könnte, deiner Unterstützung Widerstand engegen zu setzen.
Wie du mich trotzdem unterstützen kannst.
















