
Kategorie: g.blogt
Der tägliche Kleinkram
Bananenfinsternis
Bei Temponaut lässt sich genauer anschauen wie das mit der Vergänglichkeit unterhalb unserer Wahrnehmungsschwelle so funktioniert. Zeitrafferaufnahmen lassen Vergänglichkeit … äh, …, auch schon vergangen, der Gedanke. Mein Lieblingsbeispiel ist die Bananenfinsternis, Alter, Krankheit und Tod zum …, ach schaut es euch einfach an.
Nicht so mein Tag heute, formulierungstechnisch alles Banane.
Update (24.11.2019):
Der Temponaut hat sich professionalisiert und mir bei der Gelegenheit den damaligen Link zerschossen. Aber es gibt einen neuen, leider mit Musik unterlegt, die das längst nicht so morbide rüberkommen lässt, wie ich mir das wünsche.
Update (16.7.2023): Tja, alles ist vergänglich, ganz besonders Links zu besonderen Inhalten. Die gibt’s an den angegebenen Stellen nur noch gegen Lizenz, meint Geld. Was ihr hättet sehen können: Bananen im Zeitraffer, von reif bis sehr, sehr schwarz und schrumpelig.
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Dies ist der letzte Beitrag im Buddha-Blog.
Khatak in Obamas Tasche während Vereidigung
Heute hat mich via Email folgende kleine Geschichte erreicht:
| 1. Obama Had The Dalai Lama’s Scarf In His Pocket During His Swearing
Beliefnet.com – New York Lama Surya Das passed on this fascinating bit. Richard Blum, who is the husband of California Senator Diane Feinstein, also happens to be a major supporter of Buddhism. He was up on the platform during the swearing in. Beforehand, he told Barack Obama that he had with him a white khata — a silk Tibetan scarf — given him by His Holiness the Dalai Lama. Blum described what happened next in a letter to an associate of the Dalai Lama: „I offered it to President Obama before the ceremony. I said that I could get it delivered to him later. He said, no, that he was going to take it and have it with him; in fact, it was in his pocket when he was sworn-in.“ Übersetzung Vorher hatte er Barack Obama gesagt, dass er einen weißen Khatak – einen tibetischen Seidenschal – dabei hätte, den er vom Dalai Lama bekommen hatte. Blum beschrieb, was dann passierte, in einem Brief an einen Mitarbeiter des Dalai Lama: „Ich habe ihn ihm vor der Zeremonie angeboten. Ich sagte, dass ich ihn ihm später zustellen lassen würde. Er meinte, nein, er würde ihn mitnehmen und dabei haben; tatsächlich war er während seiner Vereidigung in seiner Tasche.“ |
Die Khata, auch Khatag, Khatak, Khadag, Haddak oder chinesisch Hada ist ein traditioneller Begrüßungsschal, der in Tibet meist aus weißer Seide – als Symbol für das reine Herz des Überreichenden – angefertigt wird. Er steht für Glück, Wohlwollen und Mitgefühl.
Khatas werden oft von einem Gast an seinen Gastgeber überreicht um dem Beginn einer Begegnung eine positive Note zu geben. Religiösen Statuen, Lamas oder Regierungsvertretern werden Khatas überreicht bevor sie beispielsweise um Hilfe gebeten werden. (…) Umgekehrt kann auch ein Lama seinen Schülern oder Gästen eine Khata überreichen, oder einem Lama wird eine Khata überreicht und dieser schenkt sie wieder zurück.
(…) In der Politik in Deutschland ist die Khata vorrangig dadurch bekannt geworden, dass Außenminister Klaus Kinkel 1995 anlässlich eines Besuchs des Dalai Lama – aus Unkenntnis der tibetischen Gebräuche – die Annahme dieses Geschenks verweigerte.
Ein zeitgenössischer Koan
Wenn ein Mann mitten im Wald spricht
und da ist keine Frau, die ihm zuhört,
hat er immer noch unrecht?
Yama von Wayne Martin Belger
Wayne Martin Belger baut aufwendige und bizarre Lochkameras für eigens definierte Fotoserien. Eine seiner Kameras heißt YAMA und ist …

… „designed for two photo series. First series is of my interpretation of the modern incarnation of Southeast Asians deities. Second will take place in the Tibetan refugee cities of India, a home coming through the eyes of a 500 year old Tibetan.
Das alles mag nicht wirklich buddhistisch sein, sondern „nur“ buddhistisch inspiriert, ist aber einen Blick wert, wenn man Spass an gutem Handwerk hat.
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Yama verkörpert den hinduistischen Gott des Todes und den „Dharmaraja“, den Herrn des Dharma. Leben und Tod sind in ihm (und seinem Palast) vereint. Besuchern der Unterwelt teilt Yama mit, welchen der fünf (sechs) Schicksalspfade er zu beschreiten hat, basierend auf seinem Karma d.h. der Summe seiner guten und schlechten Taten. Im tibetisch-buddhistischen Mythos hat der zornvolle Aspekt des Weisheits-Buddha Manjushri (Yamantaka) Yama unterworfen und ihn zu einem Beschützer des Dharma gemacht.
