Ist immer wieder interessant, wie lange es sich hinziehen kann, eine eigentlich sehr übersichtliche Aufgabe zu erledigen. Heute das Aufhängen des Thekenschilds. Rundwebrahmen ab und wieder dran, die dabei mitbetroffenen Webproben an anderer Stelle aufgehängt. Weil die benachbarte Lampe nicht mehr passt, muss die auch ab und an anderer Stelle wieder dran. Zwischendrin – und mit der Aufgabenstellung vollkommen unverbunden – endlich den lose herumliegenden gelben Sack gegen den vorhandenen Mülleimer getauscht. Dabei im Mülleimer ehemals weggeworfene Stoffstreifen entdeckt und sie zur späteren, gegenwärtig aber noch unbekannten, Verwendung zu einem Zopf geflochten. So vergeht die Zeit …
25306 – Please Stand By
25305 – #12von12 Februar 2026
| Zwölf am Zwölften ist eine regelmäßige Aktion von „Draußen nur Kännchen“, dort gibt es noch mehr Menschen, die ihren Zwölften mit zwölf Bildern schildern. |
Den heutigen Tag möchte ich von hinten nach vorne erzählen. So wie auf den Bildern sieht es gegen 21.10 Uhr bei mir aus.
Die Bilder sind das Ergebnis einer Aufräumaktion, die gegen 17.45 Uhr begann, es hat also rund dreieinhalb Stunden gedauert. Kurz vor sechs sah es noch so aus:
Da waren zugegebenermaßen auch Pausen und Momente dabei, an denen ich anderes getan habe, als aufzuräumen. Die Idee, den heutigen Tag mit einer Nachher-Vorher-Aufräumaktion zu beginnen, kam mir gegen halb drei, um 14.45 waren dann auch die Vorher-Bilder gemacht. Das erste Bild der nachfolgenden zeigt meinen Frühstücksplatz um diese Zeit herum. Und auch das Frühstück: Kaffee, Müsli, Internet.
Ab jetzt kann ich das mit dem Rückwärtserzählen nicht mehr abbilden, weil ich vorher ja nicht wußte, dass ich das wollen würde. Es gab also eine Zeit im Tag – zwischen Frühstück und Aufräumaktion – da habe ich kleinere Eintragungen in meinem Sketchbuch gemacht oder war einkaufen.
Die letzen drei Bilder sind vor meiner Schlafphase und schließen nahtlos an den Blogbeitrag von gestern an. Ich habe sehr spät damit begonnen, „Fallout“ zu spielen und dann die ganze Nacht durchgespielt. Und das war eindeutig der Zwölfte, denn als ich ins Bett ging wurde es draußen schon grau. Entsprechend spät bin ich in den produktiven Teil des Tages gestartet, es war kurz vor eins. Wie immer in der letzten Zeit eine Stunde vor der Tageslichlampe gesessen. Alles was hilft.
25304 – Wer ins Ödland will …
Heute ist der PC in den Dome gekommen. Damit wollte ich eigentlich warten, bis ich Zeit und Muse gefunden haben würde, erstens den Platz dafür vorzubereiten und zweitens irgendeinen der verschiedenen Ventilatoren darin auszutauschen, der schon seit einiger Zeit sehr laut ist. Nichts davon ist geschehen, aber heute ist an einer ganz anderen Stelle ein Knoten geplatzt und plötzlich brauchte ich den PC ganz dringend.
Aber bevor ich davon erzähle erstmal den Mehrwert-Aspekt des Blogs bespielen, die Improvisation einer Monitoraufhängung.
<O>
So, was also war? Ich wollte Fallout 3 wieder aufnehmen. Klingt banal, ist es aber nicht. Kurz die Vorgeschichte, vor fast zwei Jahren lief die erste Staffel der Serie „Fallout“, die mir so gut gefiel, dass ich das zugrundeliegende Videospiel installierte und erste Rollenspiel-Erfahrungen machte. Ich berichtete davon. Und spielte auch noch eine ganze Weile weiter.
Fallout 3 ist 2008 erschienen, danach wurden Fallout 4, etliche Erweiterungen und Haste-nich-g’sehn veröffentlicht. Spiele, in denen mensch noch ganz andere, aufregende Dinge tun konnte. Ackerbau und Viehzucht war auch in meiner Spielewelt angekommen. Ich begann Fallout 4 ohne mit Fallout 3 fertig geworden zu sein.
Häuser und Verteidigungsanlagen bauen und elektrifizieren, sehr spannend alles, wenn andere das in einem Video vorführen. Aber auch sehr zeitaufwendig, gelegtlich sogar langweilig. Waffen tunen und die Rüstung färben, auch schön. Deutlich bessere Grafik, ja, andererseits fand ich die Spielsteuerung nicht immer so intuitiv, wie ich mir sie wünsche. Kurz, Fallout 4 war mir zu komplex. Dennoch spielte ich weiter.
Und dann, eines Abends, machte ich irgendeinen seltsamen Fehler, dessen Hergang ich nicht mehr erinnere, und löschte alle meine Spielstände. Mit meinen Fähigkeiten war da nichts zu retten und neu beginnen war keine Option. All die Mühe nocheinmal machen, nöh, wirklich nicht. Mir ist ein Kampf immer noch in Erinnerung, der einen ganzen Abend dauerte, bis ich ihn zuende gekämpft und gewonnen hatte. So etwas möchte ich einmal machen und dann hinter mir lassen. Ich will da nicht besser werden, ich mache so Zeug nur, weil ich schon zu weit bin, um noch aufzuhören. Und mich dann nocheinmal zu diesem Moment hinkämpfen …, kurz, meine Reisen ins Ödland fanden mit diesem Fehler ein Ende.
Aber irgendwie ging ich damals nicht in Frieden. Ich war beleidigt – ein Wort, das ich hier verwende, weil ich nicht das stärkere „traumatisiert“ verwenden möchte, das wirklichem Leid vorbehalten bleiben sollte), wirklich sehr beleidigt. So sollte die (Spiele-)Welt nicht sein. Ein blöder Fehler und eine Existenz ist ausgelöscht. Kommt hinzu, es war mein blöder Fehler, zum Schaden kam die Scham.
Letzten Monat lief nun die zweite Staffel der Serie und ich dachte etwas wehmütig an die Zeit im Ödland, war doch schön dort. Aber nochmal anfangen, nee. Und dann fiel mir ein, dass mein Spielstand in Fallout 3 ja noch da ist. Das ältere und auch gemütlichere Spiel, da nochmal drin rumlaufen könnte Spaß machen. Mein letzter Besuch dort ist bestimmt eineinviertel Jahr her, vielleicht länger, das meiste habe ich vergessen, aber heh …, wird schon wiederkommen.
Nun war und ist dieses Spiel samt Spielstand auf dem PC, den ich seit meinem Umzug in den Dome noch im Wagen stehen habe. Mithin nicht nutzbar, beziehungsweise nur bei Außentemperatur. Und genau das hat sich seit heute Abend geändert, der PC steht im Dome und ganz gleich mache ich einen Ausflug ins Ödland.
25302 & 25303 – Klemmbausteine (3)
25302
Begonnen, die Klembausteinränder an das Schwebebrett zu schrauben.
25303
Keine Sorge, das wird hier kein Klemmbaustein-Blog. Aber diese Nacht ist etwas geschehen, das ich so schon lange nicht mehr erlebt habe. Ich habe die Nacht durchgemacht, des Flows wegen. Irgendwann kurz vor zwölf, vielleicht sogar auf dem Weg ins Bett, habe ich mich noch kurz vor das Brett gesetzt und unbedacht ein paar vorbereitete Teilstücke des Klemmbausteinrandes in die Hand genommen. Ein paar Steine gesucht, die da noch dran passen könnten, dann bestimmt, wo es hin soll und der Einfachheit halber direkt auch angebracht. Dort würde dieses andere Teil gut passen, zumindest wenn ich die Lücke grün auffüllen würde, nur grün geht aber gar nicht, unterhalb muss grau, vielleicht auch dieses seltsame Graubraun, von dem ich nur wenige Steine habe. Die also komplett verbauen. Es kommt der Punkt, an dem ich denke, dass die Steine, bzw. die Platten nicht reichen, die wenigstens mal auslegen, Überblick ist wichtig. Okay, sie reichen knapp und nur unter Verzicht gehobener, dennoch vernachläßigbarer Ansprüche. Diese gefundene Anordnung wenigstens noch fixieren. Das Orange noch verbauen. Den Fehler noch korrigieren. Wahnsinn, wie knapp manche Teile aufgehen. So kurz vor fertig ist aufhören keine Option mehr. Oops, kurz nach sieben, jeder brauchbare Stein ist gefunden und verbaut, es fehlen nur wenige, die ich bestellen werde. Den Klemmbausteinrand anzuschrauben und aufzuräumen verschiebe ich auf morgen, meint …
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… heute nach dem Aufstehen. Ich verschraube den Rand und hänge das Brett abermals provisorisch auf. Probeweise auch etwas tiefer, bin unzufrieden und hänge es wieder höher. Es kann jetzt seine endgültige Anbringung erhalten, das wird aber frühesten übermorgen geschehen.
Ach ja, der Zustand auf der Arbeitsfläche zeigt, warum ich eine zusätzliche Ablagemöglichkeit brauche. Ganz entgegen dem Eindruck geht es um Ordnung.
nachlesen:
Kelmmbausteine
Klembausteine (2)

