25352 – #widgtsm März 2026


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Mit dem Frühjahr steigt das Aktivitätsniveau. Ich bin wieder regelmäßig am Werkeln und überwiegend zufrieden mit den Ergebnissen. Ich versuche langsam, die Provisorien im Dome in den beasichtigten Endzustand zu überführen. Was erstaunlich schlecht gelingt, weil ich mir immer irgendeine Kleinigkeit lasse, die noch fehlt. Der Kammerwand fehlt noch ein Vorleimer – dessen Fehlen außer mir nie niemand bemerkt, weil niemand weiß, dass einer geplant ist. Am Klemmbausteinbrett fehlt die letzte Reihe Kacheln (Stückliste ist erstellt, ich muss sie nur noch bestellen). Auch hier bemerkt außer mir niemand den „unfertigen“ Zustand. Ich könnte noch mehr benennen, aber zwei Beispiele sollten genügen. Nach wie vor ist also alles am Werden und nichts so, wie es sein wird.

Bei allem ist die Stimmung überwiegend gut und an den nachdenklicheren Tagen frage ich mich, ob mich nicht gerade viel zu gut in meiner Eigenbrödelei einrichte. An wenigen Tagen nur kippt Alleinsein in Einsamkeit, zumeist fällt mir mein Alleinsein nur dann auf – positiv -, wenn ich mal wieder irgendetwas tue oder lasse, was ich bei etwas mehr sozialer Kontrolle nicht tun oder lassen würde. Ich lächle mir bei diesen Gelegenheiten milde und wohlwollend zu.

Wie immer, wer es tagesgenau braucht darf hier 25352 – #widgtsm März 2026 weiterlesen

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Ein absolut nichtsnutziger Sonntag.

Mit einer kleinen Ausnahme. Mein Bruder ruft an und fragt nach zwei zugeschnittenen Brettchen Holz für eine Bastelarbeit. Das ist dringender als üblich, weil er krankheitsbedingt gerade an seine Wohnung gebunden ist und sich sehr langweilt. Da werden die kleinen Projekte doppelt wichtig.

Ich bin zugegebenermaßen etwas widerwillig, er holt mich mit seinem Anruf aus dem Spiel, das ich gerade spiele. Und dennoch ist das Zuschneiden der beiden Brettchen das Produktivste, was ich heute getan habe. Manchmal will ich zu meinem Glück gezwungen werden.

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Samstag, 15.00 Uhr, Rück- und Vorschau. Die linke Kammerwand angefangen. Vielleicht hätte ich mehr gemacht, wenn die Sonne geschienen hätte. Aber da es regnete blieb es bei dem, was auf der Kreissäge unter der Terasse zu machen war (linkes Bild).Im rechten Bild ein Teil der gewaschenen Wäsche, die heute mehr zufällig in den Fokus geriet. Damit, dass ein Teil dessen, was bisher an der linken Pappkammerwand hing, an die rechte wandern sollte, diese aber durch den halbfertigen runden Webteppich belegt war. Und im Wäschekorb schon das alte orange Betttuch lag, das ich für den nächsten Webschritt verwenden will.  Die gewaschene Wäsche ist also eigentlich mehr Beiprodukt der Materialreinigung zum Weben. Was sie zum Glück nicht weniger sauber macht.

Der Rest des Samstags ist absehbar, unverplante Zeit bis gegen sieben (kann gut sein, dass es ein Nachmittagsnickerchen geben wird, ich fühle mich gerade so), danach Aufbruch zu meinem Bruder, für den ich auf dem Weg zu ihm auch etwas einkaufen werde, da er krankheitsbedingt gerade nur mit Schmerzen laufen kann. Lange werde ich dort nicht bleiben, ich will mal wieder im Nachtlicht vorbeischauen. Dort habe ich mich in letzter Zeit ziemlich rar gemacht und das ist für den Ort nur wenig, für mich aber sehr schade. Fühle mich in meiner Eigenbrödelei gerade zu wohl, um mich um ein irgendwie geartetes Sozialleben zu sorgen. Was mir dann irgendwann auf die Füße fallen könnte. Ähm, was wollte ich sagen …

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Ein historischer Moment in der Bloggeschichte: Habe heute zum ersten Mal seit deutlich über einem Jahr vergessen, einen Beitrag einzustellen. Eben – kurz vor dem Zubettgehen – ist es mir noch eingefallen. Und zugegeben, diese Zeilen sind nicht wirklich ein Beitrag. Und dann halt doch.