Heute, am letzten Tag des Monats, ich bin gerade erst aus Wien nachhause gekommen und schon soll ich mich an den Monat erinnern. Naturgemäß dominiert die Erinnerung an Wien, durchaus berechtigt und als Highlight. Was es da zu erinnern gibt lest Ihr im Beitrag nach.
Der Monat davor verläuft in gewöhnlichen Bahnen, ich gebe mein Bestes, was manchmal nicht reicht. Zufrieden macht die Tapezieraktion bei A. am Monatsanfang, ich kann’s noch, meint: gut. Auch dafür, einen winzigen Schritt an der Kücheninsel weitergearbeitet zu haben, will ich mich loben. Das Beet ist umgegraben, bepflanzt und alle Pflanzen leben noch, auch gut.
Soweit es das Tun betrifft ist darüberhinaus wenig bemerkenswert. Im Denken taucht ein Thema an mehreren Stellen auf und beschäftigt mich. Ich lebe meinen Alltag ziemlich bewußt (im Rahmen dessen, was möglich ist) und versuche mit dem, was ich tue, auf der stimmungsaufhellenden Seite zu bleiben. Das gelingt mittelmäßig und ist bis hierher als Erfolg zu lesen. Aber, langgezogen, das ist unglaublich mühsam und mehr und mehr werde ich ich über dieser Mühe unzufrieden. Ich erinnere den letzten Sommer, während dem ich die gleichen Dinge, die ich jetzt tue, tat, weil ich sie tun wollte, weil sie mir wichtig (oder wenigstens des Getanwerdens wert) schienen. Wie gesagt, die gleichen Dinge, zu denen ich mich jetzt streng anhalten (um nicht zwingen zu schreiben) muss. Mit mäßigem Erfolg in Bezug auf die Stimmungsaufhellung. Es ist der Unterschied zwischen Leben leben und Leben führen. Ich habe einfach keinen Bock mehr, die kleinsten Kleinigkeiten machen zu müssen, ich will wieder dahin, wo ich sie geschehen lassen kann, mühelos. Ich bin des Machens müde.
Und, abschließend, für einen Sommermonat ist diese Stimmungslage untypisch, sehr untypisch.
Wie immer, wer es gerne tagesgenau hat, darf hier weiterlesen.
- Beim Zahnarzt zur Kariesbehandlung, anschließend Doc, um den versäumten Impftermin nachzuholen, danach Stadtgang (leider hat der Fahrradladen meines Vertrauens zu) und Lebensmitteleinkauf
- Beet umgegraben
- Anwesend.
- …
- #wmdedgt, in den Wägen hin und her geräumt, gute Ergebnisse.
- Lebensmitteleinkauf
- Ganztägige Tapezieraktion bei A..
- Zahnarzt, Lebensmitteleinkauf und Fast-Casual-Hähnchenbrater
- Ein wenig im Wagen herumgeräumt.
- Besuch von C. mit Enkel, abends mit Gi. telefoniert.
- Impftermin, Lebensmitteleinkauf, Kettenriss auf dem Weg in die Stadt.
- #12von12, abends Galerie 23 zum Jubiläumsfest (15-jähriges Bestehen).
- Eine Kleinigkeit an der Kücheninsel (2 Regalböden eingezogen). Spontan für eine Spätschicht im Nachtlicht eingesprungen. In der Nacht…
- … vermutlich eine Gallenblasenkolik erlebt, morgens beschwerdefrei. Fluss mit Flair.
- Verarbeitung der Kolik, ganztägig.
- Impftermin, Obst eibgekauft, Urlaubslektüre runtergeladen.
- Haushaltstag (einmal mit allem).
- CL bei mir, später mit A. bei Z. herumgesessen. Reisevorbereitungen (Ankunft vorbereitet, U-Bahn-Linie recherchiert, Wochenticket gekauft).
- Klamotten für Wien gepackt.
- Weitergepackt, abends vor der Abfahrt nochmal ins Nachtlicht.
- bis 29.6.2026 Stadtreise Wien (siehe dort)

- Rückreisetag, zuhause ankommen, diesen Beitrag mehr schlecht als recht zusammenstellen.
Filme
Glennkill: Ein Schafskrimi – The Mandalorian and Groku – Scary Movie 6 – Masters of The Universe – Over Your Dead Body – Supergirl (Kino)
Serien
Achtsam morden S02 – Widow’s Bay – M.I.A. – Bait – Scarpetta
Bücher
Thomas Melle: 3000 Euro – Linus Geschke: Der Trailer & Das Camp

