25495 bis 254xx – Hamburg, 21. – xx. August 2026

25495 Anreisetag

Früh aufgestanden und via Fernbus auf den Weg nach Hamburg gemacht. In Dortmund hatte ich etwas über drei Stunden Aufenthalt und nicht weit vom Busbahnhof entfernt ist der Dortmunder U-Turm. Das wußte ich vorher auch nicht, aber der Bahnhof macht an seinen Wänden für ein paar der Dortmunder Sehenswürdigkeiten Reklame. Kunst und Kultur hätten als Stichworte gereicht, als die Suchmachine noch umsonst hinzufügt, mache ich mich auf den kurzen Weg dorthin.

Dort angekommen habe ich dann auch viel Spass, den ich leider kaum in Bildern festgehalten habe. Es gab Bilder und Objekte von jungen Künstlern, einen ganzen Raum voller Mitmach-Kunst und einen Dome in dem sehr, sehr bunte Filme zu Musik von Pink Floyd gezeigt wurden. Da wäre ich gerne in der Entwicklungsphhase des Projekts dabei gewesen.

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Ankunft in der Wohnung meines Sohnes gegen 21.00 Uhr, eineinhalb Stunden später ziehe ich in die Gartenhütte um, in der ich auch schon bei meinen letzten Besuchen übernachtet habe. Kurz die Luftmatraze aufgeblasen , die Elektronik an die Ladegeräte gehängt und diese Zeilen geschrieben und schon ist Schlafenszeit. Gute Nacht.

Ein Kommentar zu „25495 bis 254xx – Hamburg, 21. – xx. August 2026“

  1. Drei Stunden Aufenthalt in Dortmund sind eine jener Situationen, in denen der Mensch gewöhnlich entweder verzweifelt oder Currywurst isst. Der Besuch des U-Turms erscheint mir daher als bemerkenswert vernünftige dritte Möglichkeit.

    Besonders gefällt mir allerdings, dass die Suchmaschine zu „Kunst und Kultur“ offenbar ungefragt weitere Vorschläge liefert. Früher musste man sich noch selbst verlaufen. Heute übernimmt das ein Algorithmus und nennt es Empfehlung. Immerhin führte er hier nicht zu einem Einkaufszentrum, sondern zu jungen Künstlern, Mitmach-Kunst und Pink Floyd in einem sehr bunten Dome. Das ist für Dortmund vermutlich ein akzeptables Ergebnis.

    Anschließend neun Stunden Reise, Ankunft beim Sohn, Umzug in die Gartenhütte, Luftmatratze aufblasen, sämtliche Elektronik ans Ladegerät und schlafen.

    Eigentlich fehlt nur noch der Hinweis, dass die Gartenhütte über WLAN verfügt. Dann wäre endgültig geklärt, was der moderne Mensch unter Wildnis versteht.

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