20 Dinge über mich

1. Aktionen wie diese (wird hier erklärt) erreichen mich immer erst dann, wenn sich kaum noch jemand dafür interessiert. Auch Moden verpasse ich grundsätzlich. Sobald ich etwas gut finde, kann der interessierte Beobachter davon ausgehen, dass die Hälfte der Welt es vor mindestens 3 Monaten auch schon gut fand.

2. „Interessierte Beobachter“ könnten viel Geld sparen, wenn sie statt der „Masse“ mich beobachten würden; dort, wo ich Statistiken kenne, bin ich stets ziemlich „mittelmassig“.

3. Aus 1. und 2. lässt sich ableiten, dass ich nichts zu verbergen habe.

4., 5. und 6. Sind Dinge, die ihr wirklich nicht über mich wissen sollt.

7. Ich neige zu inneren Widersprüchen, die ich aber zumeist nicht als solche wahrnehme.

8. Manchmal fällt es mir schwer Dinge zu Ende zu bringen.

Big Data

Vor kurzem wollte ich einem Freund die Diskussion erklären, die gerade um das Schlagwort „Big Data“ herum geführt wird. Sehr erfolgreich war ich dabei nicht. Einerseits, weil das Grillgut zu früh fertig wurde und anderseits, weil ich vermutlich das Thema auch für mich noch nicht so richtig gegriffen hatte. Ralf Wienken arbeitet als Gastautor  auf NETZWERTIG.COM das Thema „Big Data“ leicht verständlich auf. Leseempfehlung.

HeyPal – we donate elsewhwere | CC BY-NC-SA: Anna Biselli, Netzpolitik.org

Wer selbst nicht schreibt, kann wenigstens großzügig übernehmen. Hier geht’s um PayPal, vielleicht ist Euch schon einmal das „HeyPal – we donate elsewhere“ in der Seitenleiste aufgefallen, der folgende Artikel beschreibt PayPals neuesten Unfug. Und verlinkt auf älteren Unfug. Lest selbst:

Wikileaks, iPredator und jetzt Rock aus Rügen – PayPal sperrt Crowdfunding-Konto

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PayPal fiel schon öfters durch die Sperrung von Transaktionen auf. Bisher mussten dran glauben: Der crowdfinanzierte Maildienst Mailpile, der VPN-Anbieter iPredator, die Vereinigung Courage to resist, die Bradley Manning unterstützt, Wikileaks und Online-Händler, die Rum verkaufen wollen. Jetzt hat PayPal auch erklärt, keine Transaktionen mehr für die Rügener Trashrock-Band COR abzuwickeln. Die Musiker haben auf startnext.de eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Damit wollen sie eine Tour durch Kuba finanzieren, die kostenlos und von einem Filmteam begleitet sein wird. Ziel ist es, die kubanische Punk- und Metalszene zu unterstützen – mit öffentlicher Aufmerksamkeit wie auch mit Sachspenden in Form von Instrumenten und anderem Equipment.

 Startnext musste den Musikern nun mitteilen, dass PayPal für das Projekt deaktiviert wurde. Grund dafür ist das US-Handelsembargo gegen Kuba, dass amerikanischen Unternehmen (wie PayPal eines ist) die Finanzierung kubanischer Bürger, Marken oder Produkte verbietet. Jetzt müssen die Musiker nachweisen, dass von den Crowdfunding-Geldern nur das Projekt direkt unterstützt wird und nichts davon in die kubanische Wirtschaft fließt.

Knapp 3.800 Euro wurden via PayPal bereits gespendet, berichtete der Bassist der Band in einem Interview mit der taz. Das ist bei einem Gesamtspendenziel von 8.307 Euro ein gewaltiger Anteil. Die Musiker lassen sich dadurch nicht entmutigen und wollen das Projekt fortführen, vorzugsweise mit Spenden aus anderen Bezahlmodellen wie Vorkasse oder Sofortüberweisung.

Im Moment beträgt die Gesamtspendensumme bereits 8.848 Euro, was mehr als die angestrebte Summe darstellt. Der Überschuss soll in weitere Unterstützung für Kubas Musikszene gesteckt werden. Es bleibt zu wünschen, dass den Musikern durch die Aufmerksamkeit, die durch die PayPal-Sperre entstanden ist, mehr Nutzen als Schaden zuteil wird.

Außerdem zeigt der Fall, dass es notwendig ist, alternative und sichere Bezahlmodelle zu entwickeln bzw. zu etablieren. Wenn auch eine der neuesten Ideen, Zahlen per E-Mail, durch Sicherheitsbedenken eher wie eine riskante Schnapsidee daherkommt.

Alte Panoramen mit dem Smartphone kopiert

Eine Sonntagsbeschäftigung. Schon länger frage ich mich, ob es möglich ist, die alten Papier-Panoramen des Schwimmbades mit der Panoramafunktion des Schlaufons einfach abzunehmen. Habe es heute mal ausprobiert und die Ergebnisse in den Blog eingepflegt.

Panorama des noch unbesiedelten Schwimmbades

Leider ist die Qualität schlecht (eine Alternative wäre einscannen und die einzelnen Scans wieder zusammenzusetzen, aber das würde vermutlich den Aufwand kaum lohnen). Wer sich nicht abschrecken lässt kann hier die anderen Panoramen aus den erste zwei Jahren sehen (Klick auf das Bild führt jeweils zu einer größeren Version).