Mehrere regenfreie und sonnige Tage haben jede Feuchtigkeit unter der beschädigten Dachplane vertrieben und ich konnte heute die Reparatur angehen. Ich ging den denkbar einfachsten Weg und verwendete Reparaturband für LKW-Planen. Das ist eine Lösung, von der ich nur mittelmäßig überzeugt bin, vor allem nachdem ich damit gearbeitet habe.
Insgesamt schätze ich den Zustand des Dachs als schwierig ein. Nicht nur der aufgegangenen Klebenähte wegen, sondern auch weil UV-Strahlung und Witterungseinflüsse der Plane deutlich anzusehen sind. Das betrifft den Bereich oberhalb des Terassendachs besonders, denn er ist der meistbeschienene des ganzen Domes. Mittelfristig werde ich nachbessern müssen, sei es durch neue Plane oder eine wie auch immer geartete Beschattung. Vieles lässt sich denken, auch allerlei semiprovisorische Lösungen und kreative Ansätze, aber ganz egal was es sein wird, vermutlich wird das Dach durch die Jahre immer mal wieder als Thema auftauchen.
Kategorie: g.wohnt ungewöhnlich
Wohnen in Wagen
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Ich bin heute gemeinsam mit Freundin A. zufällig an einem Einrichtungshaus vorbeigekommen, das vermutlich Ende des Monats schließt. „Alles muss raus!“, und das mit zum Teil erheblichen Rabatten. Und so kam es, dass ich mir nicht nur einen Webteppich kaufte, der mir sehr gut gefiel, sondern auch gleich die Stoffe, mit denen ich die Fensterfront abhängen möchte (im Bild auf dem Bett).
Wer mich kennt weiß, dass beide Einkäufe sehr ungewöhnlich sind. Der Stoffkauf zwingt mich, mit neuen „Materialien“ zu arbeiten. Nicht wegen des Arbeitsprozesses, ich komme gut mit einer elektrischen Nähmaschine zurecht, sondern wegen „neu“. Ich mag gebrauchte Materialien unter anderem deswegen, weil Fehler dann leichter verschmerzbar sind. Bei den Vorhängen wird’s also drauf ankommen.
Und der Teppich ist einfach Luxus (an meinen Maßstäben gemessen), ich wusste nicht, dass ich ihn wollte, bevor ich ihn sah.
An dieser Stelle eine Erwähnung ehrenhalber für A., die mich bei unseren gemeinsamen Ausflügen immer wieder gerne zum Geldausgeben animiert. Ich brauche das. Sie kann das. Gutes Team.
25342, 25343 und 25344
Ich habe die Beiträge der letzten drei Tage der Lesbarkeit wegen nachträglich in einem Artikel zusammengefasst. Denn letztlich handelt es sich um einen (wenn auch kleinen) Bauabschnitt. Dabei gab es auch unwesentliche Veränderungen im Text. Anscheinend sind meine LeserInnen sehr fehlertolerant. Gut so.
25242 – Abschlüsse, so wichtig
Vorgestern habe ich die noch fehlenden Verkleidungen für den oberen Abschluss der Fensterfront geschnitten und heute dann die erste davon angebracht. Vorher noch etwas nachgedämmt und nachgeschliffen, außerdem der unvermeidliche Kleinkram.
Die Aktion ging noch weiter, als im Bild zu sehen ist. Denn eigentlich ist das alles nur Vorbereitung für den endgültigen Bau der Kammerwand. Das zeige ich dann mit dem nächsten Schritt.
25343 – Die Kammerwand entsteht
Auf den Bildern war es in der Vergangenheit vielleicht nicht so auffällig, dass die Kammerwände nur aus Pappe bestehen. Ein (zu) gut funktionierendes Provisorium, um früh ein halbwegs ansprechendes Geschmacksmuster zu haben.
Zudem musste ich auf einen guten Tag für die Verkleidung des Fensterbogens warten. Zum einen von der sinnvollen Aufeinanderfolge der Arbeitsschritte her gedacht, zum anderen aber auch auch wegen der unvermeidlichen Fummelei, die da auf mich zukäme.
Heute musste ich nicht viel nachdenken, was dran wäre.
25344 – Kammerwand fertig
Nur für den Fall, dass sich irgendjemand fragt, warum ich manche Arbeiten so lange hinauszögere: weil ich weiß, was auf mich zukommt.
Der ganze Rest ist nach diesem Fummelkram nur noch Formsache.
Und so groß ist der Unterschied zu vorher nicht. Vom Aussehen her betrachtet, andererseits, wenn wir jetzt einen Stuntmen dagegenwerfen, dann tut er sich weh.
25336 – Medienkonsum leicht gemacht
Nachdem gestern die Ablage für Tastatur und Maus entstanden ist, war es nur folgerichtig, heute den PC umzuziehen.
Damit habe ich eine Trennung von meinem Arbeitsbereich und der Medien- und Unterhaltungsecke geschaffen. TV, Film und Spiel also ab heute in halbliegender Position, Texte weiterhin am Tisch sitzend auf dem Tablet.
Direkt daneben das Notebook, das Musiksammlung, Internet und Stereoanlage zusammenbringt. Und für die Clips ergibt es Sinn, den Monitor hängen zu lassen.
25335 – Everything is a remix
Als ich mit dem Einzug in den Dome begann, dachte ich, ich würde ganz viel neues Zeug kaufen oder auch kaufen müssen. Mit der Aktion heute ist mir klar geworden, dass ich nur die alten Sachen neu zusammenstelle. Und Spaß dabei habe.
Die ehemals ovale Tischplatte hat mittlerweile den zweiten Zuschnitt und die dritte Verwendung gefunden. Eigentlich die vierte, wenn mensch die dazuzählt, die war, bevor ich die Platte auf dem Sperrmüll fand, was mittlerweile auch über dreißig Jahre her ist.
Darüber, die Platte an dieser Stelle einzubauen, hatte ich schon ein/zweimal nachgedacht. Die Nachttischchen sind heute spontan dazugekommen. Zunächst eigentlich nur, um die Platte zur „Anprobe“ in der halbwegs richtigen Höhe zu halten. Aber dann fand ich’s gut genug, um alles mit ein paar kleinen Anpassungen genau so umzusetzen.
Um ganz zufrieden zu sein, muss ich noch die dreieckige Lücke zwischen den Nachtischchen optisch auffüllen, auch aufwerten, vielleicht durch einen Boden und ein Regal(chen), vielleicht durch irgendetwas gänzlich anderes. Bin gespannt, was es wird.
