25276 – Gisa Röß stellt aus

Heute am Nachmittag war Gi.s Ausstellungseröffnung in der Gemeindeverwaltung von Fronhausen (mein Beitrag dazu). Mit Musik und Schnittchen, ganz wie wir das kennen. Ein nettes kleines Event, das leider nach zweieinhalb Stunden schon enden musste, also dann, als gerade der gemütliche Teil begann, mit Rumgestehe um diese hohen runden Tische, die es bei solchen Events immer gibt, und Gespräch.
Ich fand es interessant, wie sehr die Bilder im Rahmen einer Ausstellung ihren Charakter veränderten. Meine Favoriten waren in der Ausstellungsumgebung vollkommen andere und selbst Bilder, die ich vorher nicht mochte, gefielen mir dort gut.

PS Der kleine Musiker im oberen Bild rechts ist S., mit dem ich schon einmal einen unerwartet guten Tag hatte.

25274 – #12von12 Januar 2026

Zwölf am Zwölften ist eine regelmäßige Aktion von „Draußen nur Kännchen“, dort gibt es noch mehr Menschen, die ihren Zwölften mit zwölf Bildern schildern.

Das wird jetzt für uns alle schwierig. Die winterlich-depressive Verstimmung (Achtung: Euphemismus) hält mich fest in den Klauen. Nein, ich übertreibe, in den Händen hält sie mich, gerade fest genug, dass ich nicht loskomme, zugleich locker genug, um mir nicht zu schaden. Ähnlich vielleicht einem verletzten Vogel, von dem man weiß, dass er mit etwas Wasser und Futter wieder auf die Beine und Flügel kommt. Spätestens im Frühjahr.

Aber bis dahin ist halt NICHTS los. Und das will ich heute mit zwölf Bildern festhalten? Ich frage mich nicht, warum ich das tun sollte – schon der Verzicht auf die Frage eine kleine Befindlichkeitsverbesserung – und mache es einfach. Routinen, so wichtig!

Ich stehe spät auf, lese noch etwas im Bett und bin gegen halb zwölf auf und vorm Tablet.

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Kurz vor zwei, mir geht es durch den Kopf, den Tag unter das Motto „Messen“ zu stellen, Zeit, Gewicht, Temperatur. Ich beginne, mir etwas zu kochen.

207 gr. Paprika, 98 gr. Katoffeln, 50 gr. Joghurt, 6 gr. Würzpaste, gemeinsam bei geschätzten 800 Watt 8 Minuten in die Mikrowelle, nach Kalorientabelle errechnete 225 kcal. für mich.

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Etwas später im Tag gelingt mir noch etwas „Spielkram“.

Eine Mixed-Media-Pappe am Bücherturm erhält zwei weitere Schichten. Da geht noch mehr. Demnächst mal wieder.

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Und was hier im Haushalt sonst noch so gemessen wird:

Die Temperatur, der Stromverbrauch des Radiators und mein Blutdruck (eher selten, aber heute mal für’s Bild).

Viertel nach fünf, ich bin früh fertig mit meinen zwölf Bildern. Das ist gut so, denn es geschieht ganz bestimmt nicht mehr viel. Versprochen, Ihr werdet nichts versäumen. Außer vielleicht noch mehr NICHTS. Ich hoffe, Ihr hattet trotzdem Euren Spaß.

 

 

25272 – reingeschaut (2)

Ich schaue ja immer mal wieder in defekte Dinge (zum Beispiel hier), heute in eine defekte Heizdecke. Die Heizschlange hatte sich gelöst, dann im Innern der Decke verknuddelt und dort, wo das Knäul am dicksten war, zuviel Hitze entwickelt. Im Ergebnis gab es angesengt-braune Flecken in der Decke und im Betttuch. Entgegen meiner Erwartung war die Heizschlange in ordnungsgemäßen Zustand nicht durch Nähte fixiert, sondern dadurch am Platz gehalten, dass die beiden Stoffseiten der Decke miteinander verklebt waren. Und diese Verklebung hat sich im Laufe der Jahre gelöst und pulverisiert. Das wiederum finde ich nicht ganz so erstaunlich, denn Hitze ist der natürliche Feind von Verklebungen.

Wie auch immer, ich habe jetzt neun Meter Heizschlange im Fundus, die ich mir irgendwann irgendwo einnähen werde.

Und weil Blogbeiträge im Idealfall beim Lesenden einen Mehrwert schaffen, ist hier noch einmal ausdrücklich formuliert, was Ihr aus diesem Beitrag mitnehmen könnt: Wenn eine Verklebung schwer zu lösen ist, immer erst mal warm machen. Oder auch richtig heiß, wenn der Rest des Objekts das verträgt. Das ist jetzt aus dem Beitrag nicht so richtig herauszulesen, stimmt aber trotzdem. So, Bildungsauftrag für heute erfüllt. Und tschüß.