25387 – #wmdedgt Mai 2026

Jeden Monat am Fünften fragt Frau Brüllen ihre Blogger-KollegInnen, was sie denn eigentlich so den ganzen Tag machen. Hier geht’s zu ihr und all den anderen Bloggenden.

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Spät aufgestanden, lange gefrühstückt, gegen Mittag beginne ich, meine kleinen Projekte zu verfolgen. Samstag Abend hatten wir es gesprächsweise davon, dass mensch ja mal einen Tag der Fertigstellung liegengebliebener Projekt widmen könnte. Oft fehlt ja nur noch wenig.

Eines solcher Projekte ist die „Aufhübschung“ des gefundenen Vierfach-Bilderrahmens. Da – und auch bei der Zigarrenkistenrenovierung – bin ich zumindest einen Schritt weitergekommen.Mit einigen Tagen Verspätung heute dann auch das Raster für den Kreativkalender angelegt und die letzten 4 Tage nachgetragen, Farben müssen später kommen. Das, und auch die Kopie des „Hundertwasser-Hutes“ wird StammleserInnen mehr sagen.

Um es kurz zu erklären: Ich habe festgestellt, dass es mir gut tut, jeden Tag eine kleine kreative Idee umzusetzen, und sei es nur zwei Minute lang. Wenn das getan ist male mir ich dazu ein Bildchen in das Raster und nenne es einen erfolgreichen Tag. Wer genau hinschaut sieht, das ich dabei den Begriff „kreative Idee“ gelegentlich stark aufweite.  Mal-wieder-HTML zählt da ebenso als kreativ, wie der Besuch im Museum. Ich könnte das vertreten.

Weil aber jeden Tag kreativ sein gar nicht so einfach ist – bloß kein Druck – habe ich die letzten Monate neben der Kür (die ganz eigenen Unsinns-Ideen) auch immer ein Pflichtprogramm für einfallslose Tage. Ich kopiere die Großen mit minimalsten Mitteln und Materialien. Das schult den Blick und deckt die eigenen Schwächen auf. Gelegentlich gibt’s auch ein paar Fakten für die Sammlung unnützen Wissens aus den Begleittexten. Im März war Andy Warhol angesagt, im April Otto Müller und diesen Monat wird es Hundertwasser sein. Heute entschieden.

Und für so eine Entscheidung kann schonmal ein ganzer Tag draufgehen.

25385 – Brückentag, oder so

Gestern Abend Thekendienst im Nachtlicht, an den Nächten nach dem Dienst wird es  oft zwei oder drei Uhr, bis ich ins Bett komme. Entsprechend spät und dennoch unausgeschlafen stehe ich heute auf, nur um dann den ganzen Tag lustlos-matschig, naja, anwesend zu sein. Was ein kleiner Nachmittagsschlaf werde sollte wird dann unbeabsichtigt zur zweiten ausgedehnten Schlafperiode. Schwupps ist der Sonntag rum.

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Ebenfalls rum: der Otto-Mueller-Schnellkopiermonat. Zum Abschluss Kirchner, Mueller und Heckel im Baumvergleich.

25384 – Versuch macht kluch

Den ganzen Tag – okay, den Teil, der hätte produktiv sein können – mit dem Versuch vertrödelt, den Kreativkalender in HTML nachzustellen. Die Idee war, einen Monat den Kalender mal digital zu machen. So wie im Bild hätte das aussehen können, nur schöner. Aber es zeigt sich, dass nicht das HTML das Problem ist, sondern die Zusammenarbeit mit dem WordPress-Editor. Kurz, wenn ich an dem Plan festhielte, müsste ich für jedes einzufügende Bild unsinnig konzentrationsintensive Kopier- und Löschvorgänge auf mich nehmen, was das Ergebnis nicht wert ist. Denn: in der benötigten Zeit habe ich das mit der Hand besser und origineller gemacht.

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PS
Die Idee ist noch nicht ganz tot, aber eines ist klar, es funktioniert nicht auf dem Weg, den ich heute versucht habe.

25383

Ich bin gerade etwas formulierungsfaul. Ungünstig wenn die Dinge, die ich erzählen könnte (z.B. die Zigarrenkistenrenovierung, ich mag sie sehr, diese alten hölzernen Zigarrenkisten), etwas Überlegung und sehr viel Möglichkeitsform erfordern.

Von daher muss es für heute bei dem Hinweis bleiben, dass dieser Monatsübergang schlecht vorbereitet und etwas unentschieden ist. Das Raster für den Kreativkalender ist noch nicht gezeichnet, auch fehlt es mir noch an einer Idee für ein zeichnerisches Monatsprojekt.

Stichwort Monatsprojekt, mein Otto-Mueller-Projekt ragt zwei Tage in den Mai hinein, weil erst nach diesen zwei Tagen das alte Vokabelheft, das ich dafür benutze, voll ist. Ich mag so etwas, ein Projekt in genau einem Vokaelheft, fertig.(Kurze Erläuterung für neu Hinzugekommene: Die obere Skizze entsteht unter Zeitdruck – zwei Minuten mit dem Timer gestoppt -, danach kommt der Rahmen, die Farbe und alles, was bei mir unter „retten, was zu retten ist“ läuft , keine Limitierung.)