25279

An den meisten Tagen setze ich mich gegen zehn Uhr abends hin und überlege, was ich Euch als kleines Lebenszeichen präsentiere. Heute bin ich deutlich früher, denn um zehn werde ich nicht zuhause sein, sondern ehrenamtlich hinter der Theke des Nachtlichts.

Was für sich genommen schon ein beachtlicher Schritt in die richtige Richtung ist. Nimmt mensch hinzu, dass ich heute schon den Müll herausgebracht habe und vor dem Ehrenamt noch einige Zeit mit C. in einer noch zu bestimmenen Gastronomie sein werde, fühlt sich der heutige Tag fast schon so an, als würde ich auf irgendeine Weise noch am Leben teilnehmen.

Wie war doch noch der Slogan von Manufaktum: Es gibt sie noch, die guten Dinge. Auch das mal festhalten.

25276 – Gisa Röß stellt aus

Heute am Nachmittag war Gi.s Ausstellungseröffnung in der Gemeindeverwaltung von Fronhausen (mein Beitrag dazu). Mit Musik und Schnittchen, ganz wie wir das kennen. Ein nettes kleines Event, das leider nach zweieinhalb Stunden schon enden musste, also dann, als gerade der gemütliche Teil begann, mit Rumgestehe um diese hohen runden Tische, die es bei solchen Events immer gibt, und Gespräch.
Ich fand es interessant, wie sehr die Bilder im Rahmen einer Ausstellung ihren Charakter veränderten. Meine Favoriten waren in der Ausstellungsumgebung vollkommen andere und selbst Bilder, die ich vorher nicht mochte, gefielen mir dort gut.

PS Der kleine Musiker im oberen Bild rechts ist S., mit dem ich schon einmal einen unerwartet guten Tag hatte.