25312 – #hdnazt Februar 2026

Jeden Fünften gibt es hier #wmdsdgt, jeden Zwölten #12von12 und am Monatsende den Rückblick, #widgtsm. Der Mensch braucht Struktur.

Der Fünfte, der Zwölfte, was liegt näher, als am Neunzehnten etwas zu starten, von dem ich mir erhoffe, dass es regelmäßig erscheinen könnte. Ladies and Gentleman, ich präsentiere: #hdnazt, hast du nichts anderes zu tun?

Um die Frage zu beantworten, doch! Aber …

Mein erneuter Einstieg in Fallout 4 hat als Nebenprodukt ein „Fallout-Tagebuch“ hervorgebracht, das sich in Teilen liest wie das, was auch sonst hier so steht, nur interessanter und aufregender, trotzdem gelegentlich auch langweiliger. Die Gewaltspitzen habe ich bis jetzt aus meinem Vorrat an Euphemismen kaschieren können, obwohl eine etwas unverblümtere Ausdrucksweise vieles einfacher machen würde, z.B. „Raider wegballert!“, manchmal ist genau das der treffende Ausdruck.

Begonnen habe ich die Einträge, weil ich von meinen ersten Spielversuchen weiß, dass es manchmal schwierig ist, den Überblick über den eigenen Lebensweg zu behalten, es geschieht so viel, manches nur zufällig, anderes geht vergessen (im Spiel, geh‘ mir weg mit schiefen Lebensweg-Metaphern …, obwohl …).

Meine Stammleser wird das mit einer einzigen Ausnahme nicht abholen, hier das virtuelle Tagebuch eines nicht einmal von mir geschaffenen fiktiven Charakters zu finden. Andererseits, wer hier Stammleser ist, hat schon Schlimmeres lesen müssen oder wollen.

Wenn Ihr vor nichts zurückschreckt, dann dürft Ihr hier weiterlesen.

Fallout 4

Tag 1: Atombomben fallen, rein ins Vault, raus aus dem Vault, und schon steht man im Ödland. Bis zu Nu’s Café durchgeschlagen, viele Orte gestreift, ohne sie zu erkunden. Zurück ins Red Rocket, beschlossen, mich dort niederzulassen.

Tag 2: Rund ums Red Rocket aufgeräumt (Rohstoffe), danach bis zum Freiheitsmuseum in Concorde (Safe im ersten Haus konnte ich erst 2 Tage später knacken), dort viele Feinde getötet und Freunde gemacht .

Tag 3: Nochmal in Nu’s Bar geplündert, mir in der Satelitenstation Olivia eine blutige Nase geholt (Ich brauche bessere Waffen!) und auf dem Rückweg bei den Dickicht-Ausgrabungen vorbeigeschaut. Interessante Aufgabe unter Wasser, bei der der Raumanzug zum Einsatz kommen könnte.

Meta: Internetrecherche, interaktive Karte als App installiert. Eigentlich ist mir die Spielsteuerung zu hakelig.

Tag 4: Hochgelevelt mit dem Schlossknacker-Perk zurück nach Concorde, dort den Safe geöffnet, nochmal ins Freiheitsmuseum und dort die Powerrüstung vom Dach geholt. Damit konnte ich dann die Todeskralle besiegen, die dort vor der Tür herumrandalierte. Zurück „nachhause“ ins Red Rocket.

Die Lasermuskete ist die einzige Waffe, die nach jedem Schuss angekurbelt werden muss. Nachdem ich das herausgefunden hatte, bin ich nochmal zur Satelitenstation und habe dort geholt, was zu holen war, unter anderem die zweite Minigun, die so Mini gar nicht ist, die erste kam mit der Powerrüstung. Waffenmäßig kann ich jetzt erstmal entspannen.

Dennoch, es zeichnet sich ab, dass ich auf Dauer nicht ums Farmen herumkommen werde. Und sei es nur der Waffen wegen, fast jede Erweiterung dafür braucht Kleber zur Erstellung, der selten zu finden ist, aber aus drei anzupflanzenden Gewächsen auch hergestellt werden kann. Gut, dass ich mit den Abernathys befreundet bin und auf deren Farm damit beginnen kann.

Tag 5: Auf nachträglich schwer zu bestimmende Weise verliere ich bei den Abernathys den Fokus und bin kurz darauf doch wieder auf Mission. Und zwar weiter weg von zuhause, als jemals zuvor. Was nicht mit meinen Plänen übereinstimmt, denn die besagen, sich Ortschaft für Ortschaft von Norden (ich wohne, soweit es die Karte betrifft, nordwestlich) nach Süden vorzuarbeiten. Aber so funktioniert das Leben nicht und auch nicht das Spiel.

Bei meinen Reisen mache ich Fortschritte, vor allem aber Erfahrungen. Und entdecke etliche Orte, die ich – zumindest soweit bin ich konsequent -, nicht erkunde. Einfach um später nicht verwirrt  über der Frage zu sein, was ich an einem Ort getan habe oder auch nicht. Keine halbherzigen Erkundungen, stattdessen entweder/oder.

Außerdem all meine Waffen unbenannt, damit ich am Namen erkenne, welche Munition sie benötigen. Und die Anziehpuppen für Rüstungsteile entdeckt. Die wären genau das, was ich mir gewünscht habe, wenn sie nicht so hakelig zu bedienen wären.

Tag 6: Ausschließlich versucht die Corvega-Fertigungsanlage Raider-frei zu bekommen und dabei zu überleben. Bin mit Mühe rausgekommen, nachdem der Rucksack voll war (eine Wackelpuppe war auch dabei). Muss nochmal hin um den Rest abzuholen und die Raider zu beseitigen.

<O>

Was ich am gleichen Abend noch getan habe.

7. Tag: Heute also zu den Dickicht-Ausgrabungen, erwartungsgemäß den Raumanzug zum Tauchen verwendet und alles ging gut. Mission completed. Danach in den Nordosten aufgebrochen, unklare Missionsbeschreibung „Wald erkunden“, dabei aber ein Nest Gunner ausgehoben, womit ich endlich von meinen Impro-Waffen loskomme. Ich habe jetzt Industrieware, die ich nach Kräften modden werde.

<O>

Bin später nochmal los. Durch einen Fehler beim Kartenlesen („auf der Karte anzeigen“ den falschen Ort angezeigt) war ich unsinnig weit weg von zuhause. Konnte dort einige Orte freischalten, zu denen ich jetzt sehr schnell wieder reisen könnte, wenn ich es denn wollte (). Denn ich habe auch unsinnig starke Gegner kennen- und zu umgehen gelernt. Am Ziel wartet im Museum der Hexerei eine Todeskralle, die ich mit vorhandenen Mitteln nicht besiegen kann. Ich reise frustriert nachhause.

Immerhin habe ich Pläne für die kommende Woche. Bei den Dikicht-Ausgrabungen bin ich auf Mirelurks gestoßen. Die Recherche über die Viecher bin ich auf einen interessanten Fakt gestoßen und das bringt mich in eine unerwartete Richtung.

Der Plan:
Mit Hilfe spezieller Kleidungsstücke () bringe ich meine Ausdauer so hoch, dass es Sinn ergibt den Aquaboy-Perk zu haben und einzusetzen, dann nämlich kann ich unbegrenzt tauchen und der Strahlung im Wasser widerstehen. Ich werde also im Becken der Dikicht-Ausgrabungen ausgiebig tauchen gehen. Ich habe einen Hinweis, dass darin wertvolle Resourcen zu finden sind.

Und Resourcen werde ich brauchen, Teil 2 des Plans sieht nämlich vor, entgegen meiner ersten Absicht Sanctuary als Siedlung aufzubauen. Ich brauche den Rückhalt dort, sprich all das, was ich dort herstellen oder anpflanzen kann. Was mit dem Red Rocket geschieht ist noch unsicher.

 

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