25540 – #wmdedgt Oktober 2026

Jeden Monat am Fünften fragt Frau Brüllen ihre Blogger-KollegInnen, was sie denn eigentlich so den ganzen Tag machen. Hier geht’s zu ihr und all den anderen Bloggenden.

10.00 Uhr: Aufstehen, draußen zum ersten Mal Wetter, wie mensch es sich im Herbst vorstellt, zugezogen und diesig. Ich erinnere #wmdedgt und lege mir ein Tab dafür in den Browser, nebenbei ein wenig Blog-Kosmetik.

Das Frühstück zieht sich bis gegen 12.00, wird aber mehrfach durch kleine kreative Schübe unterbrochen, die heute im Wesentlichen darin bestehen zuvor gesammelte Ausrisse und Zitate in eines meiner Altered Books zu kleben.

Zum Ende des Frühstücks weiß ich auch, wie der Rest des Tages aussehen soll: Stadtgang mit Lebensmitteleinkauf, Baumarkt und Apotheke. Klugerweise fällt mir noch vor dem Aufbruch ein, dass das Timing nicht stimmt, weil die Apotheke als eine der wenigen bis 15.00 Uhr Mittagspause macht.

Es gilt also mit irgendeiner Tätigkeit Zeit zu überbrücken. Dinge vom Wagen in den Dome zu tragen bietet sich an. Genauer: Dinge von „unterm Bett“, was gleichbedeutend ist mit „lange vergessene Dinge“. Schon sehr früh stoße ich auf einen zusammengerollten Flickenteppich in Läufergröße, also genau so ein Teil, wie ich es mir die ganze Zeit vor die Küchenzeile wünsche. Bis ich gestern den Linol-Kompromis auslegte. Und heute finde ich dann den Läufer, der geschätzt 15 Jahre unterm Bett lag. Zeit vergeht mit säubern und auslegen, ich bin gerade damit fertig, als Freund J. überraschend vorbeikommt. Ab jetzt ist Zeit überbrücken sehr viel einfacher, wir verplaudern die nächste Stunde.

Dann ist es Zeit für den Stadtgang, den ich jetzt sehr viel enger plane, um Punkt 15.00 Uhr vor der Apotheke zu stehen ist Ziel, damit ich gegen halb vier wieder zuhause bin und Jo dabei helfen kann, eine Lage welliges Plastik auf seinem Wagen zu befestigen. Natürlich wird es etwas später, aber ab Viertel vor vier bin ich dabei. Die Aktion zieht sich bis gegen sechs, wobei das Vorgehen mit jedem der vorbeigehenden Nachbarn ausgiebig besprochen wird, neben anderem versteht sich.

Wir werden nicht fertig, es fehlen die passenden Schrauben, um abzuschließen. Ich gehe zu mir und esse etwas, schaue dabei ein politisches Magazin auf YouTube und bin gegen sieben bereit, diesen Beitrag zu schreiben. Hiermit getan, noch hochladen, Ende. Mehr als Medienkonsum wird heute nicht mehr geschehen.

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