Immer wieder erstaunlich, wie oft mensch vergessen kann, die Pflanzen zu gießen, ohne dass die es wirklich übel nehmen.
Autor: g.
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Aufgenommen vom Ort aus, an dem ich sitze und keinen Bock habe aufzustehen, zum Tisch zu gehen und das Tablet zu öffnen. Und alles nur, um einen Blog-Beitrag zu schreiben. Obwohl das doch auch auf dem PC direkt vor mir ginge. Also wenn’s was zu berichten gäbe. Gibt aber nichts.
25479 – #wmdedgt August 2026
| Jeden Monat am Fünften fragt Frau Brüllen ihre Blogger-KollegInnen, was sie denn eigentlich so den ganzen Tag machen. Hier geht’s zu ihr und all den anderen Bloggenden. |
Um 8.30 Uhr klingelt der Wecker, der heute ein Phone ist. Ab dem Moment bleibt mir eine Stunde bis zum Aufbruch, gerade genug Zeit für Kaffee, Müsli und etwas Medienkonsum. Danach setze ich mich auf’s Fahrrad und radle nach Gießen, Ziel ist die Praxis, in der Freundin A. heute eine Zahn-OP hat. Danach soll sie die geschätzten 3 Stunden bis die Betäubung abgeklungen ist irgendwie begleitet sein. Mach ich doch gerne.
Wir sitzen eineinhalb dieser drei Stunden im Eiscafé und trinken Eiskaffee. Den Rest der Zeit verbringen wir bummelnderweise mit verschiedenen Besorgungen, keine davon erwähnenswert. Als die Betäubung nachlässt (was zugleich eine gute und eine schlechte Nachricht ist), bringe ich A. zu ihrem Auto und mache mich zunächst zu Fuß und später mit dem Fahrrad ebenfalls auf den Weg nachhause. Unterwegs noch ein paar schnelle Lebensmitteleinkäufe. Ankunft zuhause kurz nach eins.
Dort erreicht mich zwanzig vor zwei der Anruf meiner Therapeutin. Zum ersten Mal in all der langen Zeit habe ich einen Termin bei ihr verpasst. Meine Termine befinden sich eigentlich an drei verschiedenen Orten, idealerweise jeder Termin an allen Orten, aber dieses eine Mal, steht der Termin nur in Phone und Tablet während der analoge Kalender aufgeschlagen auf dem Tisch liegt und mich nur von dem Termin mit A. erinnert. Kein Beinbruch, wir vereinbaren einen Ersatztermin, besprechen noch kurz ein paar andere Dinge und alles ist gut.
Zwanzig nach drei, ich habe mich gerade für einen kleinen Nachmittagsnapp hingelegt, fragt Nachbarin C. einen Hilfsdienst auf ihrer Baustelle an. So in zwanzig Minuten sei sie mit …, ist ja auch egal, also sei zuhause, sie würde dann kurz hupen. Ich bleibe liegen, wache gegen kurz vor fünf auf und Nachbar Z. hat den bei mir angeforderten hilfsdienst übernommen. Ich bin dann pünktlich zum Feierabendplausch auf der Baustelle. Auch schön.
Der frühe Abend vergeht mit diversem Kleinkram und Essenszubereitung. Irgendwann stehen auch Fremde am Pool, die „mal schauen“ wollen. Wer in einem alten Schwimmbad wohnt, muss mit soetwas klarkommen. Ich erzähle, was ich bei diesen Gelegenheiten immer erzähle, und schwupps sind zwanzig Minuten rum.
Der späte Abend wird mit Medienkonsum und Gaming vergehen, gerade habe ich ein paar Einzelheiten zur aktuellen Quest bei der intelligent aufgebohrten Suchmaschine erfragt, die ich gerne testen möchte. Also beides, die Suchmaschine und ihre Antworten. Aber vorher noch schnell den Blogartikel, #wmdedgt Ende.


