
Autor: g.
25223 – Kälteeinbruch
Abends, draußen sind Minus vier Grad, erwartet werde Minus sieben für die Nacht, der Elektroradiator läuft auf seiner höchsten Stufe und ich sitze im dicken Pullover auf der elektrischen Heizdecke. Die Temperatur ist deutlich unterhalb meiner Wohlfühlzone, dennoch, es ist auszuhalten. Vor allem, weil für die nächsten Tage ein Temperaturanstieg vorausgesagt ist und vieles sich in der Gewissheit, dass es enden wird, besser ertragen lässt.
Aber leider darf ich das nicht auf der warmen Heizdecke aussitzen, sondern muss heute nocheinmal in die Kälte. Denn ich habe mich zum Thekendienst im Nachtlicht eingetragen und da ist Erscheinen ebenso Ehrensache wie Ehrenamt.
Bis morgen dann in ungewollter Frische.
25222 – Naive Blumenbilder

25221 – Ein Tile mal wieder

Erinnert Ihr Euch an die Tiles? Es gibt mal wieder eines, Ihr seht es im Bild. Die Idee dahinter hat sich etwas verändert, ich werde sie mit einer anderen Idee kreuzen und herauskommen wird ein wunderschöner Bastard, der sich als Bücherturm tarnt.
25220 – Der Entwurf ist fertig

Ab heute lebe ich in einem Entwurf dessen, wie ich die nächsten Jahre wohnen möchte. Das Bild gibt einen ersten Eindruck von der Zeugs- und Kücheninsel, und zwar gesehen von der Zeugsseite her. Alles, wovon ich denke, dass ich es (vorrätig) haben sollte, soll in den Schubladen einen Platz finden. In der Vitrine im Hintergrund möchte ich Dinge zeigen, die ich für bemerkenswert oder eben zeigenswert halte. Vielleicht auch ein paar Erinnerungsstücke. Die Küche wird, gemessen an der durchschnittlichen Ausstattung, vermutlich eher minimalsitisch. Einfach deswegen, weil meine Ansprüche an Essen und Kochen niedrig sind.
Von einem Entwurf spreche ich, weil noch nichts so ist, wie es bleiben wird. Alle Behältnisse stehen an den Stellen, wo sie die nächsten Jahre stehen werden, aber jedes einzelne Stück wird noch Gegenstand weiterer, nun, nennen wir es Aufwertung. Hinter Vitrine und Kleiderschrank ist viel Stellraum, den ich (möglicherweise mit daran angepassten Regalen) nutzen möchte. Die Zeugs und Kücheninsel bekommt durchgängige Arbeitsplatten auf jeder ihrer Ebenen, dazu müssen kleine Höhenunterschiede ausgeglichen werden. Bedeutet, dass ich die Anordnung nur sehr eingeschränkt nutzen oder einräumen kann, weil alles beweglich, kippbar oder wenigstens vibrationsunempfindlich bleiben muss, solange es nicht fertig (genug) ist. Auch wenn es immer weniger so aussieht lebe ich auf einer Baustelle.
Und: in einer idealen Welt bekämen die Stühle eine neue Polsterung, aber darüber, wie sich die Welt entwickelt, möchte ich lieber nicht spekulieren.
