25298 #wmdedgt Februar 2026

Jeden Monat am Fünften fragt Frau Brüllen ihre Blogger-KollegInnen, was sie denn eigentlich so den ganzen Tag machen. Hier geht’s zu ihr und all den anderen Bloggenden.

Kurz vor elf erwache ich aus schwierigen Träumen, koche mir einen Kaffee und setze mich vor Tablet und Tageslichtlampe. Eine Kombi, die sprachlastige Inhalte  nahelegt, weil die Lampe den Bildschirm stark überstrahlt. Deswegen Nachrichten- oder Kommentarformate, die in diesen Tagen ganz anders als die Lampe, keineswegs zur Stimmungsaufhellung beitragen.

Entsprechend geframed bemerke ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung und erlebe kurz darauf eine „Katastrophe“ live. Die Welt eines Regenwurmes wird erschüttert, ein Monster gräbt sich direkt neben ihm an die Erdoberfläche, er entkommt mit knapper Not.Gegen eins kopiere ich kurz eine Warhol-Zeichnung in mein Sketchbook, schnell und dreckig, ich will das diesen Monat jeden Tag machen und dabei auf jeden Anspruch verzichten. Der Bildband liegt in Griffnähe, ich muss es nur tun.

Danach mache ich mich an die Arbeit oder das, was in meinem Leben dem am nächsten kommt. Wer hier regelmäßig mitliest weiß, dass ich seit einiger Zeit an einem Ablagebrett herumtüfftele, das über der noch unfertigen Kücheninsel „schweben“ (meint: unauffällig mit Stahlseilchen angebracht werden) soll. Dieses Brett bekommt einen Winkelschnitt verpasst, damit es …, egal, bekommt es. Im Laufe des Nachmittags eerledige ich noch einige andere und hier nicht näher zu beschreibende Arbeitsschritte, um dem Tagesziel nahezukommen: Das Brett soll provisorisch dort sein, wo es mittelfristig fest angebracht wird, damit ich die Optik überprüfen kann. Also schauen, ob das alles so aussieht, wie ich es mir vorgestellt habe, ob die Höhe stimmt oder vielleicht doch alles eine blöde Idee war.Gegen halb fünf kann ich mir alles anschauen und bin zufrieden. Selbst wenn das Brett mit allerlei Zeug beladen sein wird, wird es mir den Raum nicht zustellen. Alles bleibt offen, so, wie ich mir das gewünscht habe.

Ich koche mir eine Kleinigkeit und schaue beim Essen die erste Episode der dritten Staffel „Shrinking“. Auch damit bin ich zufrieden.

Neben allem gab es noch ein paar andere Tätigkeiten, die nicht unmittelbar mit dem Brett zu tun hatten, aber dennoch zu einem insgesamt aufgeräumteren Eindruck des Domes beitragen. Zumindest dann, wenn ich weggeräumt habe, was im Moment noch bei der Garderobe herumliegt. Bedeutet, dass der Rest des Tages recht vorhersehbar ist. Noch etwas aufräumen, danach die zweite Episode „Shrinking“, danach „“Starfleet Academie“ und danach wird es auch noch andere Bewegtbildinhalte geben. Kurz, ich stelle noch schnell den Artikel ein, danach geschieht heute nichts Erwähnenswertes mehr.

<O>

Hmm, die Rechnung ohne Frau Brüllen gemacht, dort geht noch nichts. Ich probiers dann später nochmal.

25296 – Schnee von gestern und vorgestern

Ein Fortschrittsfoto für StammleserInnen, Ihr habt das alles schon gesehen.Und um nebenbei noch etwas über’s Wetter zu plaudern, nachdem der Schnee gestern an etlichen Stellen schon weggeschmolzen war, ist er heute wieder da. 11 bis 15 cm Schnee sind in der Region über den Tag gefallen. Ich denke, wir sind hier eher bei den fünfzehn.

<O>

Bonusbild:

25295 -Tapetenmuster

Möglicherweise habe ich ein neues Hobby, Musterstücke von Tapeten in Baumärkten einsammeln. Das ist auch für mich überraschend, heute Mittag wusste ich noch nichts davon. Aber dann kam der Nachmittag, den ich gemeinsam mit A. im Baumarkt verbrachte. Eigentlich wollten wir die Arbeitsplatten für die Kücheninsel kaufen, blöderweise zeigte sich, dass die benötigte Länge in der gewünschten Ausführung nicht vorhanden war und auch auf weiteres nicht vorhanden sein würde. Gehe zurück auf Start.

Wir haben unseren Spass (und auch weitere Materialien) dann in anderen Abteilungen gesucht. Wobei wir in der Tapetenabteilung auf die faszinierende Möglichkeit stießen, sich Musterstücke abschneiden zu dürfen. Wovon wir dann gerne Gebrauch machten. „Schön“ oder „würde-ich-haben-wollen“ war dabei kein Auswahlkriterium, eher ein „wer-will-das-haben“ oder „da-mach-ich was-draus“. Freies Bastelmaterial als Trostpreis für den entgangenen Arbeitsplatten-Hauptgewinn. Ich bin fein damit.