
Das große Ding des Monats war ohne Zweifel die Herzklappen-OP, die komplikationslos verlief. Und mich auch stimmungsmäßig wieder deutlich ins Plus brachte. Anschließend musste ich noch einige Tage zur Beobachtung auf Station bleiben, einzusehen, aber subjektiv unnötig, ich fühlte mich direkt ab OP gut und gesund. Erst 14 Tage später bemerke ich ein gelegentliches Schwächeln des Kreislaufs, deutlich genug, dass es mich, der eher zum Wegignorieren neigt, dazu bringt, regelmäßig den Blutdruck zu messen. Das ist Premiere und von daher bemerkenswert.
Und zugleich auch Klagen auf hohem Niveau. Mir geht es gut. Unmittelbar nach der OP kann ich mit meinem Umzug in den Dome wie geplant weitermachen. Jetzt, knapp drei Wochen später, lebe ich in einem halbwegs bewohnbaren Provisorium und der Umzugsdruck ist deutlich abgeflacht. Bevor es hier einen weiteren qualitativ spürbaren Unterschied geben wird, sind noch einige Kleinigkeiten zu erledigen, die aber großen inneren (und zum Teil auch äußeren) Widerständen begegnen müssen und sich daher sehr hinziehen. Kurz, alles geht sehr langsam, manchmal bin ich unzufrieden damit, manchmal denke ich, dass das genau so sein muss.
Wie immer, wer es tagesgenau braucht darf hier
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