Dateizugriff auf Nexus 4 unter Linux erschwert – gelöst

Vielen Dank an Christoph von Linux&Ich.

GVFS-Update ermöglicht unter Ubuntu/Linux endlich den bequemen Zugriff auf Android-Geräte via MTP

Der Beitrag ist so dicht und auf den Punkt, dass es keinen Sinn ergibt, irgendwas daraus zu zitieren. Er beschreibt was warum nicht optimal funktioniert, wer die Abhilfe geschaffen hat, ab wann sie verfügbar sein wird und wie man sie sich jetzt schon installieren kann.

 

 

Ich bin Root, …

…, nicht aus Neigung, sondern aus Prinzip. Und wie das mit Prinzipien so ist, manchmal zwingen sie uns zu Vorgehensweisen, die wir unter anderen Umständen vermeiden würden. In diesem Fall fühlte ich mich zu unangemessener Hast gedrängt. Denn wenn man sein Gerät rootet, nein eigentlich davor, wenn man den Bootloader entsperrt, verliert man seine bis dahin angehäuften Daten. Oder zumindest einen Teil davon, Logins und gespeicherte SMS zum Beispiel. Vielleicht ist das auch nicht zwangsläufig und wenn man weiss, was man tut, lässt es sich vermeiden. Womit auch schon angedeutet ist, dass ich keineswegs immer wusste, was ich tat auf meinem Weg zum Root-sein. Die Hast also war notwendig um möglichst wenig Daten zu haben, die ich dann verlieren würde. Ist nämlich lästig, diese Neueinrichterei.

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Ich bin ein DOS-erfahrener Mittfünfziger, Ubuntu-Nutzer ohne vertiefte Linux-Kenntnisse und blutiger Smartphone-Anfänger. Damals, wir hatten ja nichts, und dann hatten wir DOS und die Kommandozeile. Wir lernten, dass Computer kleinkarierte Scheißer sind, die Fehler in der Kommandozeile nicht tolerieren, auf Groß- und Kleinschreibung achten und zwei Leerzeichen nicht für eins nehmen. Andererseits, wenn man sich ihnen mit der gleichen Kleinkariertheit näherte, konnte man durchaus Spass mit ihnen haben.

Unter Ubuntu habe ich gelernt, zugunsten eines schnellen Ergebnisses auf das Verständnis zu verzichten. Ich tippe gerne mal 5 kryptisch anmutende Kommandozeilen im Terminal ein, wenn ich danach das versprochene Ergebnis bekomme. Linux ist zu komplex geworden, um sich „nebenbei“ damit zu beschäftigen, aber zum Hobby möchte ich es mir nicht machen. Ich bin den Jungs dankbar, die sich die Mühe machen, die 5 Zeilen zu veröffentlichen.

Android ist auch nur ein komplexes Betriebssystem, nämlich das für schlaue Telefone, folglich habe ich mich ihm letztendlich (nach zwei erfolglosen Versuchen mit gut ausgearbeiteten Skripten) mit der Kommandozeile und einem guten Schritt-für-Schritt-Anleitungsvideo genähert.

Ich möchte jeden, der es sich zutraut, dazu ermutigen, es genauso zu tun. Der Vorteil bei der Arbeit mit der Kommandozeile war, dass ich bemerkte, an welcher Stelle der Prozeß nicht wie erwartet ablief. Trotz aktiviertem USB-Debugging war mein Gerät anscheinend nicht mit dem PC verbunden. Die Option noch zweinmal angeklickt (Haken weg, Haken dran) und schon ging alles wie gewünscht. These: USB-Debugging hat eine Ablaufzeit, nach der es „erneuert“werden muss. Wer es genau wissen will recherchiert hier weiter. Ich werde das nicht tun, mir genügt es, diese eine Mal ohne vertieftes Verständnis und erfolgreich mein Gerät gerootet zu haben. Ich bin Root, Ende.

PS Leider zu spät dieses Fast-Glossar mit Begriffen rund um das Rooten gefunden. Wäre hilfreich gewesen.

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Spielerei mit dem neuen Smartphone

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Die nichtbearbeitete Version dieses Beitrages kam per Smartphone zu euch, genau genommen das Bild und die Überschrift. Beiträge auf der Winz-Touch-Tastatur des Schlauphones zu schreiben war mir dann doch zu viel. Aber ich könnte, wenn ich wöllte!

Ich bin ja kein Freund von Name-Dropping und Schleichwerbung, noch dazu unbezahlter. Aber weil spätestens dann, wenn ich hier meine technischen Notizen für mich selbst ablege, der Name des Gerätes genannt wird, kann ich ihn hier auch gleich nennen. Es ist ein Nexus 4 von LG, also ein Android-Gerät.

Jahresrückblick 2011/2012

So unvermeidlich wie Weihnachten: der Jahresrückblick. Letztes Jahr fiel er aus, obwohl ich ihn während des Jahres schon vorbereitet hatte. Anfang Oktober die ersten Zeilen dafür, nur um den Einfluss der Winterdepression zu vermeiden. Und dann kam ich mit meinem Rückblick gerade in die ersten Monate des Jahres 2011. Was war geschehen? Ich vermute: das Immergleiche, zu hohe Ansprüche gepaart mit Mangel an Tatkraft. Ehrlich, ich habe keine Ahnung, wie ich mit so wenig Antrieb jemals meine Ansprüche an mich erfüllen soll. Das mit „brocken-by-design“ zu beschreiben wäre verniedlichend.

Angestanden hätte die ausführliche Beschreibung dessen, was ich hier mal ganz unbescheiden als mein Lebenswerk beschreiben will: den Bau der „geodätischen Rankhilfe“. Das ist das Gerüst einer geodätischen Kuppel, die mit einem Durschmesser von 16,5 Metern meine Bauwagen überspannt. Rankhilfe, weil die Kuppel nicht geschlossen werden soll und vermutlich nur der wilde Wein daran hochranken wird (und irgendwann vielleicht auch der Blauregen, der neben dem Eingang vor sich hinmickert). Der Jahresrückblick hätte all die Daten nachliefern sollen, die in den einzelnen Blog-Beiträgen unerwähnt blieben. Kosten, Maße und Gewicht der verbauten Materialien, Arbeitszeiten der einzelnen Arbeitsgänge und was dem Hobby-Statisker sonst noch so froh macht. Über das Meiste davon gibt es Aufzeichnungen, unsortierte Aufzeichnungen, noch auszuwertende Aufzeichnungen. Vermutlich im Tagebuch, irgendwo im hinteren undatierten Bereich, vielleicht aber auch bei den Rechnungen. Oder im „Alles-über-den-Dome-Scrapbook“. Ich werde schon atemlos, wenn ich nur dran denke, den Aufwand wirklich zu leisten. Besser ich lass´ das!

Stattdessen die Kurzversion. Frühjahr und Sommer 2011 habe ich fast ausschließlich damit verbracht, die Eingangs erwähnte Rankhilfe aufzubauen. Und 2012 wurde das Teil dann ausgerichtet und mit Unmengen von Zement im Erdreich verankert. Besonders stolz bin ich darauf, das zum allergrößten Teil alleine getan zu haben (auch wenn die Neigung zum Alleine-tun manchmal etwas grenzwertig ist). Einen Nachmittag lang habe ich Hilfe gebraucht, unvermeidlich, und sie ohne Probleme bekommen. Ein Hoch auf die Nachbarschaft. Wer mehr wissen will: in der Tag-Cloud unter dome.

Und sonst? Seit Januar 2011 bin ich wieder Vorstand in unserem kleinen Wohnprojekt. Es schien mir notwendig, wieder etwas Verantwortung für die Gemeinschaftsentwicklung zu übernehmen. In meiner Wahrnehmung waren die Jahre zuvor solche der Heilung vergangener Konflikte. Leider war in dieser Zeit die Vereinsarbeit fast vollständig zum Erliegen gekommen. Zugleich hatten wir einige Neuzuzüge und es gab allerlei Verwirrung darüber, was für ein Platz wir denn seien und welche Regeln in unserem Zusammenleben denn gälten. Dazu muss man wissen, dass es bei uns sehr wenig niedergeschriebene Regeln gibt, vielmehr betreiben wir eine Spielart der mündlichen Überlieferung, die sehr eng mit dem Kinderspiel „Stille Post“ verwandt ist. Uns war das Stützgerüst allgemeinverbindlicher Regelungen abhanden gekommen. Kurz, es war an der Zeit, noch einmal durch den Prozess der gemeinsamen Regelbildung zu gehen und Anpassungen so vorzunehmen, dass sie den gegenwärtig hier wohnenden Menschen gerecht werden.

Wie immer hat dieser Prozess mehr Zeit verlangt, als wir ürsprünglich dachten. Aber nun, ungefähr 2 Jahre später, haben wir uns die meisten unserer Regeln nochmals angeschaut, sie verändert oder bestätigt und ganz allgemein nochmals ins Gedächtnis gerufen. Es gibt wieder so etwas wie „Rechtssicherheit“.

Mit einer großen Ausnahme, und die dazugehörige Themenliste haben wir nicht zufällig bis ganz ans Ende des Diskussionsprozesses geschoben. Wir sind so, wir vermeiden Konflikte. So lange es geht. Gerne auch länger. Aber nun, seit Ende des Sommers, ist es soweit, wir müssen beraten, welcher Prozess für die neuen Zuzüge gelten soll, wie wir den Gaststatus mancher Mitbewohner bewerten – den die Satzung weder vorsieht noch verbietet – und wie wir freiwillige und weniger freiwillige Auszüge regeln wollen.

Gerade um den letztgenannten Punkt ist ein Konflikt entstanden, den ich hier nicht näher beschreiben will, der mich aber doch so stark beschäftigt, dass er Teil meines persönlichen Jahresrückblicks werden muss. Als ich mich für die Vorstandsarbeit angeboten habe, war mir klar, dass ich mich bei einigen Menschen unbeliebt machen müsste. Ich wußte nicht bei wem, aber „unbeliebt machen“ gehört zur Arbeitsplatzbeschreibung eines jeden engagierten Vorstands. Ich war dann angenehm überrascht, dass die meisten meiner Diskussionsvorschläge von der Mehrheit dankbar aufgenommen wurden und sich das Unbeliebt-machen sehr in Grenzen hielt. Bis zum Ende des Sommers.

Ich hätte den entstandenen Konflikt gerne vermieden. Vermutlich hätte ich das sogar, wenn es nicht um mehr ginge, als um mich. Es geht darum, die Entwicklungsfähigkeit unseres Wohn-Projektes zu erhalten, es geht um eine schwierige Entscheidung und es geht darum, diese schwierige Entscheidung einer Mitgliedermehrheit als Vorstand gegenüber einer Minderheit umzusetzen. Womit ich mich keineswegs von dieser schwierigen Entscheidung distanzieren will, im Gegenteil. Ich habe sie vorbereitet und als Möglichkeit angeboten, ich halte sie für richtig und ich werde mich dafür einsetzen. Aber ich mache das nicht gerne, ich fühle mich dazu gezwungen. Auf der persönlichen Ebene geht es darum, für die eigene Überzeugung einzustehen, auch und gerade weil es große innere Widerstände gibt. Sich unbeliebt zu machen ist ein solcher Widerstand – und in dieser Formulierung jämmerlich und beschönigend. Ich formuliere neu: Es geht darum, für die eigene Überzeugung einzustehen, auch wenn ich mir damit die Feindschaft von mindestens zwei Menschen einhandle.

Lebensgeschichtlich ist das neu: gefühlte Feindschaft. Ich habe schon Dummheit und Arroganz anderer erleiden müssen, mit teils sehr unangenehmen Konsequenzen für mich. Feindschaft, sei sie real oder befürchtet, ist neu.

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An dieser Stelle ist der Jahresrückblick weder fertig noch vollständig, aber weiter bin ich nie gekommen. Gefunden und nachträglich veröffentlicht im Dezember 2013, also mit nur knapp einem Jahr Verspätung.

 

 

 

 

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Der Geist der Weihnacht

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Ihr lieben Großen und Kleinen, der Adventskalender fällt leider aus. Der Weihnachtskasper ist verreckt.

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Auch das Goethe-Institut hat einen Adventskalender. Außen sehr traditionell und innen  kleine Videos mit Bezügen zu Märchen. Auch für große Kinder geeignet.

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Sehr schöne Aktion, junge Menschen reimen und tragen melodisch zur Rhythmusmaschine vor. Manchmal laden sie Freunde und Freundinnen ein, die auch was können. Mir gefällt das jenseits aller Beurteilungskriterien.

 

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Die SciLogs sind eine Familie von Wissenschaftsblogs. Sie vereinen die Stärken wissenschaftlicher Kultur und des Mediums Blog. Unser Anliegen ist der interdisziplinäre Dialog über Wissenschaft in all ihren Fassetten: Forschung, Anwendung, Politik, Ethik, Werte. Unsere Blogger sind Forscher, Theoretiker, Praktiker, Journalisten, Enthusiasten.

Hier geht’s zum ersten Türchen des Fischblog-Adventskalender, danach müsst ihr von Türchen zu Türchen weiter, eine Kalenderseite gibt es leider nicht. Und ihr solltet Euch etwas Zeit nehmen, meistens gibt es kleine Filmchen.

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Rant: Im Internet eine geläufige Bezeichnung für ein Posting, mit dem der Autor auf emotionale und leidenschaftliche Weise seinem Ärger Ausdruck gibt. Übertreibungen und überzeichnete Bilder  sind häufige Stilmittel. Autoren, die in ihrem Text darauf hinweisen, dass es sich um einen Rant handelt, wollen ihn in der Regel nicht wortwörtlich verstanden wissen.

Und hier gibt es ein schön zu lesendes Beispiel:

Liebe Kitakläger, Hospizverweigerer, Wohnprojektverhinderer und überhaupt Freude und Anhänger des aseptischen Lebensumfelds,

ich möchte Ihnen hier mit meine umfassende Verachtung mitteilen und Sie darauf hinweisen, dass Ihr Karmakonto wohl den Tiefstand des Marianengrabens erreicht hat.

Update (8.12.2012): Die Geschichte, über die hier gerantet wird, erregt trotz ihres eher lokalen Charakters große Teile der Internet-Öffentlichkeit. Mehr davon, vor allem mehr Fakten, gibt es bei pop64.

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In Gießen wird das Wallenfels’sche Haus jedes Jahr zum Adventskalender dekoriert. Und hat es damit sogar zu einem Bild in Wikipedia geschafft (Wikipedia/Stefan Flöper / CC-BY-SA-3.0).

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Auch das ZDF hat einen Adventskalender: http://adventskalender.zdf.de

Kostprobe: Bambule-Reporterin Johanna Maria Knothe wundert sich über Weihnachstbräuche. Das passt auch recht schön zu X-23 – Rethink the Season

 

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Der Adventskalender der Digitalen Gesellschaft:

Die Liga der InternetschurkenAdventskalender der Digitalen Gesellschafthttp://comic.digitalegesellschaft.de/

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von mir, mehr davon [intlink id=“2688″ type=“post“]…[/intlink]

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Poster Zenta Claus