Tag 1 und 2

Die Bilder zeigen recht schön, wie verwinkelt alles ist. Darin bestand die Herausforderung.
Tag 3
Gemacht habe ich die Bilder mehr zur Dokumentation, welche Wände an welchen Tagen dran waren. Ich dokumentiere gerne.
Tag 4
An der ganzen Aktion ist wenig erwähnenswert, außer vielleicht, dass ich erstmals in meinem Tapezierer-Leben mit vorgefertigtem Kleister aus dem Eimer gearbeitet habe, kombiniert mit Tapeten, die nicht vorgekleistert werden mussten. Bedeutet, dass der Kleister mit Rollen auf die Wände aufgetragen wird und dann die Tapetenbahnen trocken darauf plaziert und glattgestrichen werden. Das ist deutlich anders und sehr viel bequemer, als die mir vertraute traditionelle Vorgehensweise, bei der der Kleister mit dem Quast auf die Tapeten aufgetragen wird, die Tapeten dann eine Zeit lang zusammengefaltet durchweichen und schließlich gut durchfeuchtet an die Wand gebracht werden.
Der veränderte Arbeitsfluß ist sehr heimwerkerfreundlich. Da das Einkleistern der Tapeten entfällt, könnte man kleinere Räume zur Not auch mal ohne Tapezierertisch bewältigen und einfach auf dem Boden zuschneiden. Stichwort Boden, solange es nur um das Tapezieren geht, lässt sich auch auf das Abdecken des Bodens verzichten, da der Kleister tropffrei auf der Malerrolle haftet. Unglaubliches Zeug. Ähnlich überzeugend auch die Tapete, die die beim Glattstreichen manchmal unvermeidlichen Luftblasen innerhalb von 15 Minuten einfach wegzog. Kurz: angenehme Aktion mit gutmütigen Materialien, die bedenkenlos weiterzuempfehlen sind.







Der erste Schritt ist getan: aufräumen. Darüber ist ein angenehmer Nachmittag vergangen. Immer wieder erstaunlich, was sich auf einer gar nicht mal so großen Fläche (2,97 mal 2,43 Meter) ansammeln kann.
Okay, jetzt kann die eigentliche Arbeit beginnen. Der Boden war an einer Stelle noch auszugleichen.
Gestern hat S. beschichtete Spanplatten vorbeigebracht, genug um die Wand innen und außen damit aufzubauen. Ein Rest vom Messebau. Heute habe ich vier davon schon mal hingehängt.
Nochmal zwei Tage für die Innenwand.
Und nochmals zwei Tage. Viel Fummelkram mit dem Dachanschluss und der Dämmung. Letztlich dauerten die letzten zwei Platten einschließlich der Dämmung länger als gedacht, weil ich den Zeitaufwand für die Leiternsteigerei nicht auf dem Zettel hatte.
Dämmstoff in die beiden Ecken unterm Dach. Außerdem Lichtschalter gesetzt und die Leitungen für die Deckenlampe gezogen.
Einen Teil der Decke gedämmt, mir war nach „Material wegarbeiten“, das schafft Ordnung.
Hannah war in Gießen und an den beiden Tagen haben wir die Decke fertig gedämmt, am 8. auch mit A.´ s Hilfe.