Das gibt’s sonst nur im Kino

2009-11-17-Stereokarten-mit-Preisen_www_stereo-view_comIch träume von plötzlichem Reichtum! Oder besser, ein paar unerwarteteten Euro für etwas ebenso Unvorhergesehenes.

Auf einer amerikanischen Webseite bin ich auf die Preise gestoßen, zu denen Stereokarten dort gehandelt werden. Das ist zumindest im Verkauf beachtlich und auch überraschend. Habe daraufhin meine Karten mit ganz anderen Augen angeschaut, die sind vom Sperrmüll und trotzdem etwas wert.

Update: Vielleicht waren meine Träume vom schnellen Reichtum etwas übereilt. Weitere Anbieter gefunden und gesehen, dass längst nicht alle Händler so viel verlangen, wie mein „Erstgefundener“. Die nebenstehenden Preise sind realistischer, wenn man sie um 2/3 kürzt. Dann kostet die Karte statt 45,00 Dollar immer noch 15,00. Das sind gegenwärtig rund 10,00 €, ein meines Erachtens immer noch stolzer Preis.

Freitag, der 13.

Das Artikelsterben geht weiter.

ArtikelsterbenWikipedia wird von vielen gelegentlich benutzt und geschätzt, wozu twitter gut ist erschließt sich weniger schnell. Hier ein Beispiel für den Nutzen von twitter: Ein Feed der Löschkandidaten aus der deutschen Wikipedia, das sind diejenigen Artikel, die wegen mangelnder Relevanz nicht mehr zu sehen sein sollen. Warum das nützlich ist?

Zur Zeit wird mit viel Herzblut eine Debatte um die Relevanzkriterien geführt, da ist es nur gut zu wissen, welche Begriffe mit diesen Kriterien gewogen und für zu leicht befunden wurden. Das versachlicht die Diskussion.

Update: Heute ist bei Wikipedia-Signpost, dem Wikipedia-Kurier der englischen Wikipedia, ein Artikel erschienen, der die Debatte zusammenfasst. Auch Fefe – der die Debatte losgetreten hat – hält den Artikel für ausgewogen und „fair“. Wie die Engländer eben so sind.

Zum Wackeln braucht’s immer zwei

2009-11-08-hannah-97Das Thema des Tages waren Wiggle-Gifs. Habe einen großen Teil meiner selbstgemachenten 3D-Bilder in Wiggle-Gifs umgewandelt. Und in Stereokarten. Und in rot-grüne Grau-Anaglyphen. Ist alles noch viel beeindruckender als es klingt. Stereophotomaker nimmt dem Stereofotografen viel mehr Arbeit ab, als ich zu wünschen gewagt hätte. Ist zwar in der Bedienung manchmal etwas sperrig, aber einarbeiten muss man sich in jede Software.

Wenn ich mir die verschiedenen Ergebnisse meiner Tagesarbeit anschaue wird deutlich, dass es für gute Wiggle-Gifs gutes Ausgangsmaterial braucht. Je ähnlicher die beiden Ausgangsfotos sind, umso besser. Unterschiede in Belichtung, Kontrast, Sättigung oder was-weiss-ich lassen das Bild sofort noch viel unruhiger erscheinen als es ohnehin ist. Da mein Ausgangsmaterial überwiegend von miteinander verbundenen Einmal-Kameras stammt ist es fast immer sehr unterschiedlich und erforderte manchmal viel Nacharbeit. Mit wechselnden Ergebnissen.

Andererseits, bei der Betrachtung von und mit Stereokarten oder Anaglyphen kann die Qualität des Ausgangsmaterials vernachlässigt werden. Das ist die gute Nachricht.