Wochenschau (5)

Nein, das ist kein Adventskalender, die gibt es anderswo. Und diese Jahr wird es auch keinen geben, anders als im letzten Jahr – der war, nebenbei erwähnt, grenzwertig. Diese Woche ist nicht viel zusammen gekommen, was keineswegs bedeutet, dass nichts geschieht, nein, es zündet nicht. Nächste Woche wird es ebenfalls dünn bleiben, wochenschaumäßig, ich bin 5 Tage weg. Mit etwas Glück und einer Internetverbindung vor Ort gibt es Live-Berichterstattung aus Amsterdam.

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Vor Kurzem saßen wir beieinander und empfahlen uns Bücher. Aber wie und nach welchen Kriterien tun wir das? Und wie wichtig ist dabei die Geschichte? Sir Donnerbold fragt sich ganz ähnlich, wie er Filme empfohlen bekommen möchte.

Plots können auf dem Papier äußerst irritierend sein, weil sie überhaupt nichts über die Inszenierung, die Stilmittel oder den Tonfall aussagen. „Ein Ermittler jagt einen Serienmörder“ – ist dies nun so ein packender Horror-Psychothriller-Mix wie Sieben oder eher von einer lockeren Krimiserie wie The Mentalist?
http://sirdonnerboldsbagatellen.blogspot.de/2013/11/plot-genre-konzept.html

Und weil wir gerade bei Kino sind verlinke ich mal auf eine Filmkritik – oder besser auf eine Meta-Filmkritik, hier werden auch die Kritiker kritisiert. Die Filmbesprechung ist ungefähr so, wie ich gerne Filme empfohlen bekomme. Schwächen werden benannt und verziehen, einfach weil der Rest stimmt.

„The Counselor“ ist großes Kino. Ein actionreicher, dabei tiefsinniger psychologischer Thriller um Schuld und Sühne und darüber, dass keiner seinem Schicksal entgeht. Er handelt davon, dass Taten Konsequenzen haben und jeder die Welt in der er sich befindet selber schafft: „You are the world, you created“.
http://www.heise.de/tp/artikel/40/40457/1.html

Leute die Kunst machen, die nur überlebt, weil sie fotografiert wird. Goldsworthy war/ist so einer, der sich in meinem Bücherregal rumtreibt. SLINKACHUs „tiny little people“ treiben sich im Internet herum.

„British-based Slinkachu is no average street artist. His works are often achingly beautiful, bitingly satirical, and are always very, very small.“ Huffington Post
http://little-people.blogspot.ca/

Eine weitere Episode aus der Serie „Spass mit #hashtags“:

#SENIORENWORT
Das Jugendwort des Jahres hat gestern gleich zwei Sprachlogleserinnen dazu angeregt, das Fehlen eines Seniorenwortes als Gegenstück zu fordern oder dessen Fehlen zu monieren. Da wir vom Sprachlog für Wörterwahlen immer zu haben sind, haben wir nicht lange gezögert und per Twitter zu Nominierungen aufgerufen.[…] Den ganzen Tag kamen neue Tweets hinzu […].An der Spitze der am häufigsten genannten Wörter liegt unangefochten die Wählscheibe – wenn wir wirklich ein Seniorenwort des Jahres suchen würden, wäre das also unser Kandidat. […]

1. Wählscheibe
2. Fräulein
3. Ostzone
4. Telefonzelle
5. Sendeschluss[…]
6. mehr bei 
http://www.sprachlog.de/2013/11/27/seniorenwort/

Der Turing-Test im Massenversuch als Google-Patent? Die lassen sich gerade jede Woche etwas Neues einfallen, wovon ich nicht weiss, wie ich es finde. Klar, große Herausforderung, aber gleich ein Patent dafür anmelden, nur weil es einem gelingen könnte? Ach so, es geht ums Geld, ja dann.

Ziel ist es, dass die anderen Nutzer keinen Unterschied zwischen einem Menschen- und einem Maschinen-Kommentar bemerken.
http://www.googlewatchblog.de/2013/11/google-patent-algorithmus-kommentare/

Getunkt

Gestern habe ich ja angekündigt, dass es heute eklig wird. Ach, ich mag das gar nicht beschreiben. Aber ich glaube, es erklärt sich von selbst. Falls ihr aus irgendwelchen seltsamen Gründen direkt auf dieser Seite gelandet seit, es geht um die Herstellung von Rohrkolbenzunder.

Rohrkolbensamen nach dem Waschen und Trocknen

Das bleibt jetzt ein paar Tage stehen. Trifft sich ganz gut, dass ich ohnehin unterwegs bin, da habe ich keine Gelegenheit, ungeduldig zu werden. Und außerdem muss ich noch überlegen, wo ich das „Produkt“ zum Trocknen auslege. Oder wie ich den Prozess ohne Backofen beschleunigen kann. Bedenkt: es ist Dezember und die Option „im Freien“ wird nicht funktionieren.

Gefunkt

So ein Feuerstahl, hier mit Magnesium-Einlage, dient dem Waldläufer zum Zünden eines Feuers. Mir dient er festzustellen, was sonst noch so fehlt. Zunder zum Beispiel.
image

Nicht so schlimm, der wächst bei uns an Stielen.

Rohrkolben

Allerdings nicht gebrauchsfertig, die Rohrkolbensamen wollen vorher gewaschen werden (ja, mit Seife).

Wannenbad für Rohrkolbensamen

Das Zeug definiert zugleich „fluffig“ …

echt "fluffig"

… und „nasser Pudel“.

echt "nasser Pudel"

Nasse Pudel bitte niemals in der Mikrowelle trocknen! Gut ausgewrungen tut es auch der Backofen.

ausgewrungener nasser Pudel

30 Minuten bei mittlerer Hitze und der Samen flufft wieder.

getrockneter nasser Pudel

Tja, und morgen wird’s dann eklig.

 

Wochenschau (4)

Der nächste Versuch mit der Wochenschau. Diesmal kommt sie schon recht aufgeräumt daher, formatmäßig betrachtet. Die Themen bunt verwürfelt, so geht´s bei mir im Kopf halt zu. Und in der Welt wohl auch.

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Wasser verkaufen ist nicht pervers genug, der abhängige Käufer muss sich noch durch den Namen des „Produkts“ verhöhnen lassen.

Da Trinkwasser schon jetzt ein knappes Gut ist, lockt es eine Reihe von Geschäftemachern an. Einer der größten, umtriebigsten und umstrittensten ist Nestlé. (…) Sechs Milliarden Euro verdienen die Schweizer mit ihren weltweit 73 Wassermarken. Die bekannteste heißt Pure Life” und wird vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern verkauft.

http://netzfrauen.org/2013/11/16/profitgier-nestl-hat-wassernutzungsrechte-erworben-und-laesst-fabriken-bewachen-und-einzaeunen/

 

Könnt ihr euch eine Großstadt ohne Werbung vorstellen?

Eine der größten Metropolen der Welt, São Paolo, hat da vor Jahren einen Riegel vorgeschoben und Werbung im öffentlichen Raum fast ganz verboten. Heute ist Brasiliens größte Stadt mit ihren fast 12 Millionen Einwohnern und über 20 Millionen Einwohnern in der Großregion praktisch völlig werbefrei. (…)

Anfangs gab es sogar heftige Proteste. Man fürchtete gar, das Wirtschaftsleben in der Weltstadt werde zusammenbrechen, wenn nicht mehr geworben werden darf. Doch die Begeisterung der Einwohner wuchs von Jahr zu Jahr. Inzwischen ist aller Protest verstummt. Zwei Drittel der Bewohner finden, dass ihre Stadt schöner geworden ist. „Die Paulistanos sind heute stolz auf ihre Stadt“, schreibt der Essayist Roberto Pompeu de Toledo, „denn es ist ein noch nie dagewesener Sieg der Ordnung über das Chaos, des Gemeinschaftssinns über den Egoismus, der Zivilisation über die Barbarei.“

Der Tenor der öffentlichen Diskussion ist eindeutig: Etwas Besseres hätte der Stadt nicht passieren können. São Paulo ist eine schöne Stadt. Was von oben grau aussieht, ist durchzogen von Farbe, von fantasievoller Architektur, von kunstvollen Graffitis. Die Entscheidung der Stadtverwaltung hat zu mehr Lebensqualität geführt.

http://www.heise.de/tp/artikel/40/40344/1.html

 

Von keiner Werbung zu Werbung, die (fast) keiner sieht.

Wie Werbung für Überwachung aussieht – Wer sich schon immer gefragt hat, wie man auf bestimmte Überwachungssysteme aufmerksam wird, dem werden nun Antworten gegeben: Privacy International hat gestern den Surveillance Industry Index (SII) veröffentlicht. Die Datenbank enthält 1203 Dokumente, die 97 verschiedene Überwachungstechnologien von insgesamt 338 Anbietern bewerben.

https://netzpolitik.org/2013/surveillance-industry-index-wie-werbung-fuer-ueberwachung-aussieht/

Und nun zu etwas ganz anderem.

Erstmals nach 15 Jahren wollen die fünf noch lebenden Mitglieder der britischen Komikertruppe wieder gemeinsam auf der Bühne stehen. (…) Monty Python geben ein Comeback. John Cleese, Terry Gilliam, Eric Idle, Terry Jones und Michael Palin werden am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in London Pläne für ein gemeinsames Bühnenprojekt bekanntgeben.

www.sueddeutsche.de/kultur/neue-buehnenshow-geplant-monty-python-kuendigen-comeback-an-1.1822131

Das ist sogar der Tagesschau eine Meldung wert.

Die Nachricht schlug in Großbritannien ein wie eine Bombe – und ist inzwischen auch von Gruppenmitgliedern bestätigt worden.

„Wir kommen wieder zusammen und machen eine Show – im Ernst!“, sagte Terry Jones der BBC. „Ich bin schon ziemlich aufgeregt und hoffe, wir werden eine Menge Geld machen. Ich hoffe, ich kann damit die Hypothek bezahlen.“

http://www.tagesschau.de/ausland/monty-python104.html

 

Wisst ihr eigentlich, was „Selfies“ sind? Das englische Wort des Jahres 2013. Okay, und darüber hinaus?

Selfie” gilt als Kurzbegriff für jedes Foto-Selbstporträt, welches vorrangig mittels Smartphone aufgenommen und über soziale Medien ins Netz gestellt wird. Einer aktuellen Studie zufolge nutzten die Art der Selbstinszenierung vor allem junge Menschen. Die aus England stammende Erhebung zeigt, dass es sich bei rund 30 Prozent aller Fotos, die 18- bis 24-Jährige mit ihren Smartphones machen, um Selbstporträts handelt.

http://medienrauschen.de/2013/11/selfie-ist-das-englische-wort-des-jahres-2013/

Bei den Blogrebellen gibt es dann gleich einen Überblick, was so alles zum Genre zählt:
http://blog.rebellen.info/2013/11/19/zehn-essentielle-regeln-man-bei-selfies-beachten-sollte/

 

Dieter Hildebrandt ist tot.
http://www.stoersender.tv/

 

Dass Datenschutz – selbst wenn es ihn ausreichend gesetzlich verankert gäbe – gegen Geheimdienste nicht nutzt, ist mittlerweile den meisten klar. Auch unseren Politikern, die würden lieber mit den großen Hunden pissen gehen und selbst Top-Spion werden. Die Illusion dahinter: Eines von „X-Eyes“ zu sein schützt vor Ausforschung. Träumt weiter.

Die neuen Informationen machen jedoch klar, was von einem No-Spy-Abkommen zu halten ist, das die deutsche kommissarische Regierung und vermutlich auch die Große Koalition anstreben, um die Deutschen zu beruhigen.

ttp://www.heise.de/tp/artikel/40/40376/1.html

 

Diese Woche an Doctor Who vorbei zu kommen ist nicht unmöglich, bedarf aber einer aktiven Verweigerungshaltung. Das traut die Süddeutsche sich nicht und berichtet über das Phänomen.

An diesem Samstag feiert die BBC-Serie [Doctor Who] mit einem luxuriösen Special ein halbes Jahrhundert ihres Bestehens. Damit wird eine Institution 50, die auf ihre Art so britisch ist wie Tee und Toast. Gerade hat die Royal Mail eine Doctor Who-Sondermarken-Edition herausgebracht.

http://www.sueddeutsche.de/medien/bbc-serie-dr-who-wird-ein-britisches-alien-1.1825579

Und zwei Links für die „Whovians“ unter uns:
http://www.heise.de/tp/blogs/5/155372
http://tmblr.co/ZboZKy-1LoZG

 

Zeitreisen in Filmen sind eine Sache für sich. Sie sind unwahrscheinlich genug um unseren kritischen Verstand einzulullen oder, etwas netter formuliert, uns logischen Fehlern in der Handlung gegenüber sehr nachsichtig zu machen. Aber natürlich gibt es Menschen, die da gerne genauer hinschauen und uns anregen, das auch zu tun.

For example, it is not possible to return to the past without changing the past in some way; nor is it possible to change the future based on information from the future. Doctor Who realized early on that changes to history were hazardous, and avoided them assiduously.

http://www.mjyoung.net/time/index.htm

 

Und zum Schluß nochmal was ganz anderes, 13 Minuten gesunder Menschenverstand im Bundestag:
Gregor Gysi (Die Linke) im Bundestag am 18.11.2013 über
Deutschlands Nicht-Souveränität und den NSA-Skandal.

http://www.youtube.com/watch?v=hp0FVvpfbFU

Wochenschau (3)

Die heutige Wochenschau beginnt mit einem Test, ob LibreOffice Formatierungen (bold, italic, unterstrichen,) und Links (das SwiM-Piratenpad) an TinyMCE im WordPress-Dashboard weitergibt. Wem das nichts sagt: Ich will herausfinden, ob es einen bequemeren Weg gibt, die Wochenschauen zu erstellen. Sowohl der Versuch mit einem Notiz-Progrämmchen als auch mit einem Etherpad erforderten jeweils viel Nacharbeit. Und genau die will ich weitgehend vermeiden. Absicht ist: Link und ggf. Schlagzeile kopieren, kommentieren wo nötig, Datei offen halten und am Ende der Woche in den Blog.

Der Test scheint erfolgreich, dann machen wir doch gleich mal weiter. Wird der Absatz korrekt wiedergegeben? Und warum nicht gleich das korrekturbedürftige Elend letzter Woche hier hereinkopieren und schauen was geschieht?

Ratter, summ, knirsch …

Kurz, das Kopieren bringt nichts, da ist immer noch viel Handarbeit gefragt. Die ich jetzt ein letztes Mal erledigen will. Ab nächster Woche die Wochenschau dann hoffentlich unter vereinfachten Produktionsbedingungen.

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Wochenschau (3)

Ein unglaublich langer Text, der meine Aufmerksamkeitsspanne …
http://www.malte-welding.com/2013/11/07/aufhoeren/
… also irgendwas mit der dringenden Aufforderung mit dem Aufhören aufzuhören.

Auf  fixubuntu.com zeigt Lee, wie Ubuntu-User die Amazon-Suche und andere   Sucherweiterungen deinstallieren können, die seiner Meinung nach die   Privatsphäre der User verletzen.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Canonical-geht-gegen-Ubuntu-Kritiker-vor-2042861.html?wt_mc=rss.ho.beitrag.rdf

tl;dr:  Android von Google ist das bessere Betriebssystem als iOS von Apple.  Aber ich bleibe bei Apple weil Apple sein Geld mit Hardware verdient und  Google mit personalisierter Werbung.
http://netzwertig.com/2013/11/07/ueberlegenheit-von-googles-mobilem-betriebssystem-warum-ich-ein-dummes-ios-einem-smarten-android-vorziehe/
Oder so ähnlich.

Funktionsfähige Metallwaffe, die mit einem 3D-Drucker hergestellt wurde.
http://www.heise.de/tp/artikel/40/40287/1.html

Während wir hier – also wir Blogger ebenso wie ihr als  Technik-begeisterte Blog-Leser – müde abwinkeln angesichts der Specs,  fühlen sich die normalen Nutzer durchaus gut aufgehoben. Ich kann  knipsen, surfen, chatten und telefonieren, bekomme schnelle Updates und  blättere vergleichsweise wenig auf den Tisch – das könnte für ganz viele  passen.
http://www.mobilegeeks.de/motorola-das-moto-g-im-deutschen-hands-on-video/

Kommentar: Google zündet mit dem Motorola Moto G die Bombe
http://stadt-bremerhaven.de/kommentar-google-zuendet-mit-dem-motorola-moto-g-die-bombe/

„Zum ersten Mal bietet eine Autoversicherung einen Tarif, der auf den Fahrdaten des Kunden basiert. Ein schlechtes Geschäft, für den Kunden wie für die Gesellschaft.“, erklärt http://www.golem.de/news/kfz-ueberwachung-wer-zu-hart-bremst-verliert-seinen-versicherungsrabatt-1311-102740.html

Alter und neuer Ärger um mitfahrgelegenheit.de
Gerede um Verbindung zum Fernbus-Markt und neue verläßlich-häßliche AGBs
https://netzpolitik.org/2013/agb-aenderung-bei-mitfahrgelegenheit-de/

Alternativen zum ins Gerede gekommenen Marktführer:
http://www.bessermitfahren.de/
http://www.fahrtfinder.net/
http://www.fahrgemeinschaft.de/
http://drive2day.de/
http://flinc.org/
Alternative mit Problempotential:
http://www.blablacar.de
http://www.fahrgemeinschaft.de/forum/topic/311-ein-paar-worte-zu-blablacar/