Petromax HK 500

Im Sommer war mir eine Petromax HK 500 zugefallen, für die ich im Herbst bei meinem Hamburg-Besuch auch Ersatz-Glühstrümpfe und das von Petromax angebotene Lampenöl mitgebracht hatte. Der erste Startversuch vor ein paar Tagen verlief dann eher enttäuschend.

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Der neue Glühstrumpf sollte beim ersten Start nur kurz angezündet werden um dann langsam durchzuglühen. Das Bild zeigt einen Glühstrumpf, der nur teilweise durchgeglüht ist und auch nicht weiter durchglühte. Auch erneutes Anbrennen mit dem Rapidstarter brachte nichts. Diesen ersten Glühstrumpf haben wir dann mit einem Versuch ruiniert, das Glas …, ach, egal. Den zweiten neuen Glühstrumpf haben wir zum Durchglühen gebracht, indem wir ihn durch das Loch zum Anzünden des Vorwärmwännchens (wird nur beim Gebrauch von Spiritus benötigt) mit einem Kaminstreichholz angezündet haben (wovon wir leider keine Bilder haben). Danach hätte alles klappen können, wenn wir uns an die Bedienungsanleitung gehalten hätten. Haben wir aber nicht, deswegen hier der Hinweis: Bedienungsanleitung beachten! Was ich im ersten Anlauf einfach nicht wagte, war den Rapidzünder lange genug am Brennen zu halten.

Einer der Hauptfehler beim Starten der Petromax-Lampe ist eine zu kurze Vorheizzeit.

Bedienungsanleitung

Beim heutigen, zweiten und erfolgreichen Startversuch haben wir dann alles richtig – oder wenigstens richtiger – gemacht. Das mit den oben herausschlagenden Flammen ist, nun, gewöhnungsbedürftig. Vielleicht kann der Petromax-Profi es auch vermeiden. Bei uns trat es auf, während wir den Rapidstarter volle Kanne den Glühstrupf heizen ließen (die Bedienungsanleitung spricht von 90 Sekunden), meine Vermutung geht dahin, dass der Glühstrumpf in dieser Zeit tatsächlich schon überall so weiß glühen soll, wie das im späteren Betrieb auch der Fall ist, nur nicht so hell.

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Sobald der Glühstrumpf weiß glüht kann der Rapidstarter geschlossen und gleichzeitig mit etwas Fingerspitzengefühl das Regulierrad für Was-auch-immer-da-brennt geöffnet werden. Wenn die ganze Geschichte schon heiss genug ist, beginnt die Lampe so zu brennen, wie sie das im Dauerbetrieb soll.

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Nebenbei: Es gibt Autoren, die sich auf das Schreiben von Betriebsanleitungen spezialisiert haben. Während des Schreibens der wenigen Zeilen oben habe ich gelernt, wie sinnvoll und notwendig diese Spezialisierung ist.

Wochenschau (7)

30 Jahre Volkszählungsurteil

Nach Eingang mehrerer Verfassungsbeschwerden wurde der Antrag zweier Anwältinnen Maja Stadler-Euler und Gisela Wild angenommen und die Durchführung in der vorgesehenen Form am 13. April 1983 mit einer einstweiligen Anordnung vom Bundesverfassungsgericht gestoppt. Das endgültige Urteil wurde am 15. Dezember des Jahres verkündet. Es etabliert das „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“ als abgeleitetes Grundrecht, das aus der Menschenwürde und dem Recht auf  Unverletzlichkeit der Wohnung und dem Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis entspringt.
https://netzpolitik.org/2013/alles-gute-zum-30-geburtstag-des-volkszaehlungsurteils/

Cyborgs e.V, Enno Park beschreibt die Fragestellungen, mit denen sich der neu gegründete Verein beschäftigen wird.

Wie ich zum Cyborg wurde

[…] Über 20 Jahre, nachdem ich bis auf Reste mein Gehör verlor, ließ ich mir Cochlea-Implantate einpflanzen. […] Nach einigen Monaten der Eingewöhnung erziele ich in Sprachverständnistests wieder 100% – zumindest im Labor. Abgesehen davon, dass die Operation drei Stunden pro Seite dauert, ist das no big deal. […]

[Aber] zum Cyborg-Sein reicht es nicht, irgendwo ein wenig Elektronik in den Körper zu stopfen. Die Technologie soll die Fähigkeiten und Sinne des Menschen erweitern. Da kratze ich mit dem großen Zeh an der roten Linie zum Cyborg. Einerseits ist mein Gehör alles andere als perfekt, zumindest verglichen mit dem natürlichen. Andererseits habe ich durchaus ein paar Fähigkeiten, die andere Menschen nicht haben: […]
http://www.carta.info/68129/wie-ich-zum-cyborg-wurde/

Und wer jetzt glaubt, das betrifft ihn nicht, geht einfach mal einen Link weiter und stellt sich vor, er bekommt einen Herzschrittmacher. Mit wenig Aufwand „gespritzt“, und in der EKG-Variante mit Smartphone-App zur Überwachung. Schon bist Du ein Cyborg und kannst dich sorgen, wer – außer dir – dein Handy hackt.

Medtronic hat außerdem einen winzigen Elektrokardiographen entwickelt, der etwa den Herzschlag von Patienten mit Herzrhythmusstörungen überwacht. […] Die Ärzte injizieren das winzige Gerät mit Hilfe einer Art Spritze [ins Herz]. Langfristig sollen die Messdaten auch auf einem Smartphone abrufbar sein, sagt  […].
http://www.heise.de/tr/artikel/Herzschrittmacher-ohne-Chirurgie-2066089.html

Und noch ein „Magazin“ zum Thema. Wie Magazine halt so sind: bunt, meistens gut aufgemacht, dabei keineswegs trennscharf und definitionsgenau. Trotzdem interessant bis unterhaltend.

EGO ist ein Magazin über Selbstoptimierung. Der Drang, aus dem Leben das Beste machen zu wollen, ist nicht neu. Die Gefahr, zu übertreiben, war noch nie so groß wie heute. Die Möglichkeiten sind schier grenzenlos. Aber ist das Mögliche auch wünschenswert?

Das Cyborg-Web-Dossier ist ein Projekt der Lehrredaktion 51B der Deutschen Journalistenschule
http://dossier-cyb.org/#home

 

Georg Schramm hört auf, schade!

„Ach, hören Sie doch auf mit dem albernen Händchenpatschen.“
http://www.magda.de/76/artikel/der-zornige-wortarbeiter/

 

Zum Betrieb von Kaminöfen wird zukünftig eine Beratung über den Umgang damit verpflichtend. Und die Schornsteinfeger prüfen vor Ort Lagerung und Feuchtigkeit des Holzes. Ehrlich!

Für Bestandsöfen gilt, dass bis Ende des Jahres alle Feuerstätten besichtigt und eingestuft werden. Je nachdem wie die Einstufung ausfällt, müssen dann Kamin- und Kachelöfen der Baujahre 1950-1974 bis Ende 2014 ausgetauscht oder nachgerüstet werden. Neuere Feuerstellen haben längere Fristen (Baujahr bis 1984: Umrüstung bis 2017, Bj. bis 1994: 2020, Bj. 1995-2010: 2024). Ausgenommen von der Regelung sind nur „historische Feuerstätten“ von vor 1950 und solche, die vor Ort gemauert wurden.
http://www.heise.de/tp/blogs/2/155527

 

Wochenschau (6)

Wenn ich die Zeit hätte – und die Ruhe – würde ich das Original von Greenwald lesen. Aber die Zusammenfassung auf  netzpolitik.org ist auch ganz gut.

Der Enthüllungsjournlaist Glenn Greenwald wird gerade vor allem von US-Journalisten unter Beschuss genommen, um seine Reputation zu beschädigen. In einem umfangreichen Blogpost geht Greenwald auf diverse Vorwürfe ein und erläutert nochmal detailliert seine Strategie von Laura Poitras und ihm, wie sie nach und nach Artikel über die Snowden-Dokumente veröffentlichen.
https://netzpolitik.org/2013/die-mediale-veroeffentlichungs-strategie-hinter-den-snowden-dokumenten/

 

What´s up, WhatsApp?

Eine Smartphone-Nutzung ohne WhatsApp scheint fast unmöglich zu sein. Die Firmenadresse gehört zu einem Sushi-Laden. Auch 2 andere Firmensitze sind unauffindbar. […] Nicht das, was man weiß, ist bei WhatsApp bedenklich, sondern vielmehr das, was man nicht weiß.
http://pinksliberal.wordpress.com/2013/12/07/gehort-whatsapp-zu-einem-sushi-laden/

 

Ein Bildband zum „Commonismus“ – bzw. dessen zweiteilige Besprechung im CommonsBlog – bietet eine schöne Zusammenfassung der Ideen innerhalb der DoItYourself-Bewegung. Passagenweise wird der Text theoretisch, fängt sich aber immer schnell genug, um den „unpolitischen“ Leser nicht zu langweilen.

Vor allem wird die protestantische Vorstellung auf den Kopf gestellt, dass der Einzelne der Welt mühsam und „im Schweiße seines Angesichts“ knappe Ressourcen abtrotzen muss, um (möglicherweise) Gottes Gnade zu erfahren. Statt zu „arbeiten“, wird heute in erster Linie „gefunden“, geerntet, kreiert, eingegriffen und frei genutzt. Das bedeutet jedoch nicht, dass in den Projekten nicht viel gearbeitet würde oder dass es keine Mühe machte, sie zu initiieren und am Laufen zu halten. Das Gegenteil ist der Fall. Die Projekte beschäftigen ihre GründerInnen oft rund um die Uhr, und gerade weil die neuen Kollektive die mit ihnen verbundene Komplexität nicht über die herkömmlichen Verfahren (Besitz, Autorität, Charisma) reduzieren können und wollen, ist mit ihrer Aufrechterhaltung ein riesiger Aufwand hinsichtlich Abstimmung und Partizipation verbunden.
http://commonsblog.wordpress.com/2013/12/04/commonistische-lebensstile-12/
http://commonsblog.wordpress.com/2013/12/06/commonistische-lebenstile-22/

 

Eher was zum Stöbern und wenn man etwas Zeit zuviel hat. Außerdem: phantastische Ankündigung und verlässliche Quelle.

Multimedia-Storytelling im journalistischen Bereich wird immer beliebter. Wir haben für euch 25 journalistische Projekte rausgesucht, die mit multimedialen Inhalten, tollem Webdesign und hoher Qualität punkten.
http://t3n.de/news/journalismus-multimedia-storytelling-513995/

 

Das könnte interessant werden:  Edward Snowden gibt Statement im Europäischen Parlament ab

Die zuständigen Abgeordneten im Innen- und Justizausschuss wollen den NSA-Whistleblower Edward Snowden per Videoaufzeichnung in einer der kommenden Sitzungen der Untersuchung zur Massenüberwachung anhören. Edward Snowden wird darin auf Fragen der Mitglieder des Innen- und Justizausschusses antworten. Die Sitzung könnte frühestens am 18. Dezember vormittags stattfinden.

Den Link zur Live-Übertragung der Sitzung gibt es vor der Sitzung hier: http://www.europarl.europa.eu/committees/de/libe/home.html

http://www.janalbrecht.eu/themen/datenschutz-und-netzpolitik/edward-snowden-gibt-statement-im-europaeischen-parlament-ab.html

 

Die Konservativen finden die Idee nicht so gut.

[…] Doch konservative Abgeordnete versuchen den Auftritt zu blockieren: Sie fürchten den Zorn der USA.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/eu-parlament-konservative-wollen-edward-snowden-ausladen-a-938558.html

 

Der letzte Tweet ist umsonst bei Perpeto, alle anderen Dienste kosten.

Leave a Final Tweet – say goodbye from heaven!
Download Tweets – to prevent them from perishing.
Delete all your tweets – if you wish to bury them altogether.
Download Direct Messages – those little messages you want to keep.
Delete Direct Messages – leaving them online may not be safe.
https://perpetu.co/

 

Wenn 560 Schriftsteller aus 83 Ländern in einem Appell eine verbindliche Internationale Konvention der digitalen Rechte fordern, dann muss ich dazu eigentlich nichts mehr schreiben. Aber natürlich bin ich sehr zufrieden, dass das von mir hochverehrte Autorenpaar Zeh/Trojanow den Stein ins Rollen gebracht hat. Wie und warum sie das getan haben steht in dem Artikel unten.

Überhaupt liegt der Protest quer zu allen Lagern und Nationalitäten. Die Konfliktlinie ist trotzdem völlig klar: Bürger gegen Institutionen. Und nicht nur Bürger gegen Staat, es geht auch um Konzerne. Es geht um den Konflikt zwischen dem Einzelnen und der absoluten Macht unter den neuen Bedingungen des Informationszeitalters. Alles andere – links, rechts, deutsch, amerikanisch – spielt keine Rolle.

[…]

Alles Wichtige wurde schon gedacht, gesagt, essayistisch analysiert. Jetzt muss gehandelt werden.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/themen/autoren-gegen-ueberwachung/juli-zeh-und-ilija-trojanow-im-gespraech-alles-ist-gesagt-jetzt-muessen-wir-handeln-12702943.html

 

Und kaum ist der Appell draußen gibt es Widerstand „aus den eigenen Reihen“. Lorenz Matzat schreibt auf netzpolitik.org etwas, das er selbst Polemik nennt und wird in den Kommentaren dafür gleich selbst – und wie ich finde zu Recht –  abgewatscht. Den Namen sollte man sich merken, sobald er auftaucht einfach nicht mehr zuhören oder weiterlesen, lohnt vermutlich nicht. Ich bin so unverblümt, weil ich denke, wer einen Artikel „Einfach mal die Klappe halten“ überschreibt, sollte das aushalten können.

Nach dem Gesagtem könntet ihr Euch fragen, warum ich diesen Lorenz dann überhaupt hier vorstelle. Abstrakt der Diskussion und der Kommentare wegen, konkret, weil es solche Menschen wie der Lorenz sind, die mich von jedem weiteren politischen Engagement fernhalten. Ab und zu muss ich mir so etwas geben, zur Erinnerung, dass politisches Engagement immer in einem Umfeld stattfindet, das für Sensibelchen wie mich zu rauh ist. Ich brauche „geschlossene Reihen“, dann könnt ihr mit mir rechnen.

Wie es wohl gelungen war, mit den über die Welt verstreuten 550+ Unterzeichnern verborgen vor den Augen von NSA & Co heimlich zu kommunizieren? Hatte man sie per Brieftauben und berittenen Kurieren kontaktiert? Ihnen so mit unsichtbarer Tinte geschriebenen Depeschen zukommen lassen? Oder hatte man per klandestinen Cryptoparties allen PGP beigebracht, die Häscher durch vermeintlich harmlose Goetheinstitut-Lesereisen getäuscht?
https://netzpolitik.org/2013/ueberwachung-einfach-mal-die-luft-anhalten/

 

Dass kritisieren auch anders geht, zeigt RA Kompa und spricht von „terminologisch und juristisch misslungen“. Hier zwei von drei Punkten:

  • Überwachung ist nicht “Diebstahl”. (Dieser Vergleich ist ähnlich sinnlos wie der Begriff “Raubkopie”, da er Sachenrecht mit Informationsrecht vermengt.)
  • […]
  • Auch die Unschuldsvermutung, an welche die Schriftsteller “erinnern”, kann Geheimdienste schwerlich vom Datensammeln abhalten. (Im Gegensatz zu Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichten prüfen Geheimdienste keine (Un-)Schuld.)

http://www.kanzleikompa.de/2013/12/11/fachliche-kritik-am-aufruf-der-schriftsteller/

 

Moment, was? Der Flash-Player möchte P2P-Verbindungen aufbauen? OK, die Voreinstellung ist „Immer nachfragen“, aber wie oft habt ihr schön Zeug bestätigt, von dem ihr nicht wusstet, was es bedeutet? Genau, vermutlich zu oft. Eure Einstellungen könnt ihr mit dem Link unten überprüfen und direkt verändern, mein Tip: Haken bei“ P2P-Uplink für alle deaktivieren“.

Disable P2P uplink for all
To never share your bandwidth, select Disable P2P uplink for all. This setting affects sites you have already visited and sites you haven’t yet visited. If you deselect this option, your previous settings for individual websites (if any) are restored.
http://www.macromedia.com/support/documentation/en/flashplayer/help/settings_manager09.html

 

 

 

Getunktes trocknen

Was bisher geschah: Gefunkt | Getunkt

Gut, jetzt haben wir Rohrkolbensamen, der über 1 Woche in Urin eingelegt war. Der einfache Teil ist, ihn auszuwringen. Das gelingt mit Gummihandschuhen recht gut, jeweils eine Hand voll herausnehmen und pressen. Problematisch wird das Trocknen. Im Wesentlichen habe ich da 3 Methoden im Sinn, die ich ausprobieren möchte.

Die erste Methode habe ich gerade eben getestet, das Trocknen in einer Papiertüte über dem Ofen. Zunächst dachte ich, dass es erstaunlich wenig riecht, allerdings hat sich das nach einiger Zeit deutlich verändert. Gegenwärtig brennen drei Räucherstäbchen um meinem Apartement wieder eine angenehmere Geruchsnote zu geben.

2013-12-12-Rohrkolbensamen-eingetuetet-zum-trocknen

Methode 2: Zum Trocknen an einem geeigneten Ort auslegen  (ich habe da auch einen im Sinn, den verrate ich aber noch nicht, damit die Nachbarschaft nicht unruhig wird). Wer sich gefragt hat, wie es wohl in den Tüten aussehen mag, hier ist die Antwort.

2013-12-13-gewrungenerGetunkterPudel

Allerdings habe ich die gepressten Ballen zum Trocknen doch noch etwas auseinander gezupft. Jetzt muss ich nur noch warten.

2013-12-13-gewrungenerGezupft

Methode 3 wird nur dann zum Einsatz kommen, wenn die Auslege-Methode zu lange dauert (was durchaus sein kann, zum Zeitpunkt, da ich dies schreibe, ist es Mitte Dezember). Ich denke dabei an das Trocknen in einem alten Mikrowellengerät bei Auftau-Einstellung. Wollte ich nur mal erwähnt haben.

Amsterdam, 3. – 7.12.2013

Dienstag, 3.12.13

Ich beginne mit ein paar Impressionen vom Spaziergang am ersten Abend. Wir sind von unserer Unterkunft mit der Metro bis zur Central Station gefahren und anschließend einfach etwas herumgelaufen.

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Brücke

Beweihnachtete Bäume

Mit diesen Bildern ist zugleich das Thema der folgenden beiden Tage angegeben: Amsterdam bei Nacht. Tagsüber haben wir uns in den Museen herumgetrieben und wenn wir damit fertig waren, war es draußen schon dunkel. Erst an den letzten eineinhalb Tagen haben wir dem bewusst entgegen gesteuert und uns auch ein paar „Tageindrücke“  geholt.

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Mit den ersten Bildern sind wir aber schon mitten hinein gehüpft in unsere Amsterdam-Unternehmung. Eine Beschreibung der Fahrt erspare ich mir, es genügt zu sagen, dass wir so gegen 15.00 Unr bei der gebuchten Unterkunft ankamen und – nun – erschrocken waren. Zu unrecht, wie ich vorausschicken will, und ganz allein unseren Vorurteilen zuzuschreiben. Gebucht hatten wir über airbnb, eine jener Plattformen, die Privatunterkünfte vermittelt, das Angebot schien preiswert und der Vermieter hatte gute Bewertungen. Auch schien ein Parkplatz vorm Haus zu sein, zumindest interpretierten wir die Ausschreibung so. All das war nicht falsch, einzig –  wir waren nicht darauf vorbereitet, dass die Unterkunft in einer Hochhaus-Wohnsiedlung lag, die, wie wir auf unserer ersten Erkundung der Umgebung feststellten, überwiegend von farbigen Holländern bewohnt war. Es ist schwer zuzugeben, dass sich auch in einem aufgeklärten Kopf wie meinem noch eine ganze Portion versteckter Rassismus rumtreibt. Ich fragte mich im Stillen, ob das Auto sicher ist oder der nächtliche Heimweg. Dabei, betrachtet man Hollands Kolonialgeschichte, ist die Nachbarschaft vergleichbar mit dem Arbeiterviertel in Frankfurt, in dem ich aufgewachsen bin.

Amsterdam, Hogevecht186a

Wohnblock in der Nachbarschaft

Der erste schlimme Eindruck verging sofort, als wir in Didiens Wohnung ankamen, sie war so sauber und aufgeräumt wie auf den Bildern in der Ausschreibung, warum auch nicht? Ihr solltet dem Link folgen, wirklich.

Bei airbnb können sich Gastgeber und Gäste nach dem Aufenthalt gegenseitig bewerten. Das dient der Community zur Orientierung und vermeidet groben Unsinn und Missbrauch der Plattform. Didien habe ich so bewertet:

Didien was a nice and professional host. When we arrived Didien provided coffee, maps and some first advise. Everything was clean and tidy, even more than at home. We got a compartment in the fridge and an ashtray on the balcony and didn’t need more to be satisfied. We really enjoyed our stay in Didiens flat.
Since Didien left the flat early and we usually came back late we didn’t meet often, but had some nice chats with the couple in the second room.
Didien has a lot of guests, read the assessments of them, they are mostly contented and we are too.

Soviel zu Unterkunft, wir waren rundherum zufrieden. Der Wagen stand die ganze Zeit im Parkhaus nebenan – durch das Küchenfenster konnten wir ihn sogar sehen. Die Metro-Station lag weniger als 10 Minuten zu Fuß von der Wohnung entfernt, die Fahrt nach Amsterdam dauerte 20 bis 25 Minuten . Karten zu bekommen war am ersten Abend nicht ganz so einfach, da die Automaten kein Bargeld wollten und wir deswegen zur nächsten Station laufen mussten. Danach hatten wir ein 3-Tages-Ticket, das in allen öffentlichen Verkehrsmitteln galt, und die Amsterdam-Card, die uns freien Zugang zu den meisten Museen gewährte.

Mittwoch, 4.12.2013

Begonnen haben wir diesen Tag mit einer Tour zum Discounter. Die Kaffee-Versorgung war zu sichern und auch die Verpflegung. Und weil wir das Zeug nicht durch halb Amsterdam schleppen wollten haben wir es vor dem eigentlichen Sightseeing erstmal „nachhause“ gebracht. Das kostete natürlich Zeit und so kamen wir vergleichsweise spät im Van-Gogh-Museum an. Dort gab es ein lustig-informatives Ereignis an der Security-Schranke, einem Metalldetektor und zwei dazugehörigen Herren. Die sind etwas erschrocken, als ich mein Taschenmesser neben das Portemonaie legte – und aufgeregt waren sie auch etwas. Nun war es von mir vielleicht nicht sonderlich clever, mit einem Taschenmesser in eine Bilderausstellung zu wollen, aber aus der Innenansicht betrachtet ist es total absurd, das irgendjemand von mir denkt, ich könnte mein Taschenmesser zu irgendetwas anderem gebrauchen als damit die Rosinenbrötchen aufzuschneiden. Am Ende habe ich das Messer in die Garderobe gebracht und es war gut. Und nur nebenbei, in Deutschland bekomme ich das Teil nicht abgenommen, wenn ich durch die Schranke vom Vereinsregister (Gericht) muss, so sehr liegt den Holländern an ihrem Van Gogh.

Laut Wikipedia zeigt das Van-Gogh-Museum 200 Gemälde, die haben wir alle gesehen. Die ebenfalls gezeigten 400 Zeichnungen haben wir als Lücke definiert. Und sind natürlich trotzdem erst bei Dunkelheit ins Freie gekommen.

VanGoghMuseum_01

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Bummeln im Dunkeln war angesagt und vor allem: essen! An diesem ersten Tag hatten wir nämlich Lebensmittel eingekauft, die aber komplett im Zimmer gelassen, sogar die bereits erwähnten Rosinenbrötchen. Wir waren unglaublich hungrig. Und irgendwie auch desorientiert. Und wie wir so hungrig und desorientiert in Amsterdam herumliefen kamen wir in „De Pjip“, ein Stadtviertel, das wir ohnehin auf unserem Besichtigungsplan hatten. Erkannt haben wir das an einem Kuchenladen, der in keinem Amsterdamführer fehlt. Weil uns aber mehr nach „herzhaft“ war, sind wir letztlich im Bazar aufgeschlagen: groß, touristisch, nordafrikanisch-psychedelisch, bei allem trotzdem empfehlenswert (weswegen es ebenfalls in keinem Führer fehlt).

Gesättigt und ausgeruht konnten wir uns dann einem Thema widmen, das uns auch an den folgenden Tagen noch beschäftigen sollte, der Abendgestaltung. Was tun, abends in der großen Stadt? Wir hatten beide nicht wirklich darüber nachgedacht oder gar etwas geplant. Ideen kamen nur vage und mangels Internet war auch kaum etwas substantielles herauszufinden. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob wir über Musik-Kneipen nachgedacht haben, als wir noch beim Essen waren, aber letztendlich haben wir die Lokalität, in der wir letztlich auf dem Sofa saßen, zufällig gefunden. Einfach so, beim satt und desorientiert in Amsterdam rumlaufen. Und weil wir etwas widerständig waren, hatte der Zufall noch einen rauchenden Kellner vor die Tür gestellt, der für uns den Schlepper gab.

Erstmal im DE BADCUYP gab es dann keinen Zweifel mehr, dass wir für diesen Abend das richtige gefunden hatten: ein Sofa mit gutem Blick zur Bühne, besser: dem Ort, wo eine ganze Schar südamerikanischer Musiker uns – und spürbar auch sich selbst – zum Gefallen musizierte. Entspanntes Abhängen mit Getränken, was will mensch mehr?

LONELY PLANET REVIEW: DE BADCUYP

If every neighbourhood were fortunate enough to have a vibrant music cafe like this, the world would be a jazzier place. Combining a community feel with top notch, international performers, Badcuyp brings a shot of pure bohemian energy to the neighbourhood. From Sunday jazz sessions to salsa nights, you can’t walk out after an evening here and not feel the love.

De Badcuyp

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Klar, irgendwann war Schluss und wir fuhren mit der Metro zurück zum Zimmer. Und weil´s gerade passt, die Metrofahrten waren super unkompliziert und wir mussten während der ganzen Tage niemals lange warten. Ich halte außerhalb-wohnen-und-mit-Öffis-reinfahren für ein echtes Erfolgsmodel.

Donnerstag, 5.12.2013

An diesem Tag war das Tropenmuseum dran. Erwartet hatten wir Kolonialgeschichte, die aber gab es nur am Rande. Das Tropenmuseum ist am ehesten ein Völkerkundemuseum für tropische Regionen. Und es ist riesig. Und anregend. Und informativ. Und vermutlich alles andere, was mensch so an Museen loben kann. Eigentlich hätten wir zwei Tage dafür gebraucht. Anteilig haben wir beide dort die meisten Bilder unserer Tour gemacht, einfach weil es so viel zu sehen gab, was auf irgendeine Weise nocheinmal Vorbild oder Anregung für eigene Gestaltungen und Projekte abgeben könnte.

[Bilder: Tropenmuseum]

Ein weiterer Glücksfall unserer Tour erwartete uns noch innerhalb des Tropenmuseums, die Sonderausstellung „Escher meets islamic art“. Den Plakaten zufolge hätte sie vorüber sein müssen, wir waren darüber schon etwas traurig gewesen, nun aber stellten wir fest, dass sie sehr wohl noch zu sehen war. Die Escher-Bildbände stehen bei beiden von uns in den Regalen und der ursprüngliche „Tourplan“ sah vor, am letzten Tag einen Abstecher über Den Haag zu machen und das dortige Escher-Museum zu besuchen. Hier bekamen wir unsere Dosis Escher nebenbei und der letzte Tag war anderweitig und weniger anstrengend nutzbar.

[Bilder: Escher]

Muss ich es noch schreiben? Als wir aus dem Museum kamen war es dunkel. Und es war „Xaver“, so hieß die orkanige Wetterlage, die in diesen Tagen Holland und auch Deutschland streifte. Es regnete und um die Wetterberichtserstattung an dieser Stelle abzuhandeln: Wir hatten während der Tage in Amsterdam alle Sorten schlechtes Wetter, Niesel, Regen, böigen Wind und kurzzeitig Hagel. Zwischendrin war es regelmäßig trocken und kalt, was an dieser Stelle als gute Nachricht zu werten ist. Einmal für ungefähr zwei Stunden blauen Himmel, den habe ich dann gleich für Postkartenaufnahmen genutzt.

Wieder waren wir hungrig. Und durstig. Und vielleicht auch ein wenig vom Wetter genervt, es regnete. Und wir hatten einen unverplanten Abend vor uns. Anläßlich all dessen haben wir uns ein Kaffee gesucht und etwas gekriselt, was ich nur deswegen erwähne, weil ich nicht den Eindruck erwecken möchte, dass trotz Regen alles Sonnenschein gewesen sei. Nein, wir waren etwas schwierig miteinander, haben uns dann wieder eingekriegt und letztendlich so etwas wie einen vorläufigen Plan entwickelt, der uns dann aber den Rest des Abends beschäftigte: Wir gehen Pfannkuchen essen.

Nun wird Pfannkuchen essen zu gehen als ein Muss jeder Amsterdam-Experience gehandelt – ähnlich dem Anschauen mindestens einer Windmühle – ist aber längst nicht so einfach, wie wir uns das vorstellten. Wobei das einzige Problem darin besteht, einen Ort zu finden, an dem Pfannkuchen serviert werden. In unserem Reiseführer (und ja, auch in der App) waren solche Orte durchaus angegeben, aber immerhin drei davon hatten an diesem Abend geschlossen. Und nein, das stand nicht in der App, wir sind zu diesen Orten gelaufen um das festzustellen. Ein Gutes hatte das, nach der nicht unwesentlichen Strecke quer durch das nächtliche, regnerische Amsterdam war alle Lust auf Schwierig-sein vergessen. Einmal in der Amsterdamer Pfannkuchenbäckerei angekommen, endlich im Warmen und mit einem Getränk vor uns, waren wir wieder die unbeschwerten Touries, die zwei bis zweieinhalb Stunden vorher das Tropenmuseum verlassen hatten.

Der Pfannkuchen hat mich dann so beeindruckt, dass ich ihn dieses Jahr zu Weihnachten „nachmachen“ werden, zumindest was den Belag angeht: Blattspinat, Camenbert und Cashew-Nüsse, reichlich von allem. Gerade bedaure ich es ein wenig, dass ich nicht zu den Menschen gehöre, die ihr Essen fotografieren, hier würde es ein einziges Mal Sinn ergeben.

Telegramm: auf dem Heimweg den falschen Metroausgang – besser: den richtigen in die falsche Richtung – genommen, verlaufen, spät gemerkt, umgekehrt, alles gut.

Freitag, 6.12.2013

Der Tag begann mit einem helden- und heldinnenhaften Selbstexperiment: Was würde geschehen, wenn wir etwas früher aufständen? Würde es gelingen Amsterdam und die Amsterdamer auch nach dem obligatorischen Museumsbesuch bei Tageslicht zu beobachten? Um ehrlich zu sein, ich finde das Ergebnis des Experiments nicht eindeutig. Trotzdem, vieles weist darauf hin, dass – Achtung – wer früher aufsteht mehr vom Tag hat!

Was noch nichts über den Tag aussagt, zunächst einmal hatten wir mehr von „Xaver“, oben erwähntem Orkan-Tief. Der hagelte uns nämlich erstmal ins Gesicht, als wir die Metrostation am Waterlooplein Richtung Flohmarkt verlassen wollten. Vielleicht wollte er uns zurückhalten, um uns die Enttäuschung zu ersparen. Denn auf dem Platz, der sichtbar für viele Stände und großes Gedränge ausgelegt war, standen nur wenige Händler und verteidigten ihre Waren gegen Wind und Wetter. Programmpunkt eins des Tagesplans, nun, nicht abgehakt, eher „ins Wasser gefallen“ oder „vom Winde verweht“.

Andererseits, kurz darauf konnte ich eines der wenigen Bilder aufnehmen, das blauen Himmel zeigt, guckt:

FotografierterBlauerHimmel

Die nächsten Bilder sind schon wieder trüb, zeigen aber, dass wir wirklich tagsüber unterwegs waren. In der Nähe des Aufnahmeorts gab es alles, was der Amsterdam-Tourist so sehen will: Käse, Koffee-Shops und Damen in Schaufenstern. Und der Käse war wirklich gut!

[hier Bilder]

Das Historische Museum fand ich dann wenig spektakulär. Bei näherem Bedenken ist das eine bemerkenswerte Beurteilung, denn ich könnte nicht sagen, was mir dort fehlte. Ausstellungstechnisch war dort alles auf dem Stand der Zeit, einschließlich mehrsprachiger Audio-Einspielungen via QR-Code. Was es dann aber wieder herausholte war eine Sonder-Ausstellung im gleichen Gebäude mit dem Titel „Mondriaan in Amsterdam“. Absolut begeisternd wie dort Mondrians Weg von der gegenständlichen Malerei hin zur Abstraktion anhand der Gemälde zu verfolgen war. Nebenbei, das zweite A in Mondriaan ließ er selbst nach seiner Amsterdamer Zeit weg.

Damit das ganze nicht zu kopflastig wurde, gab es dort auch den Fotoautomaten, der mittels des Metrotickets und einer kurzen Anmeldung die Touries ihr „Beweisfoto“ des Museumsbesuchs in das Weltnetz hochladen lies. Natürlich haben auch wir so ein Foto gemacht. Aber das müsst ihr selbst finden.

Wieder im Freien war es – yeah – noch hell. Und weil das FOAM in der Nähe war liefen wir hin. Drinnen Fotoausstellungen, was sonst, die wir in unterschiedlicher, hier nicht weiter zu beschreibender Weise wahrnahmen. Am Ende haben wir uns in einer vergleichweise bodenständigen Kneipe von den Eindrücken erholen müssen. Unseren weiteren Abend zu planen lag ebenfalls vor uns.

Zu unserem Glück hatte die Stadt Amsterdam etwas für uns vorbereitet, das Amsterdam Light Festival.

Die Idee ist schön und erfolgreich: Wenn die Tage kürzer werden, lassen die Amsterdamer internationale Künstler mit Licht spielen. Beim Amsterdam Light Festival gestalten sie 30 Lichtbilder an und über den Grachten sowie im Zentrum Amsterdams.
http://www.sueddeutsche.de/reise/amsterdam-light-festival-es-wurde-licht-1.1839445

Der Link führt zu einer Fotostrecke der Süddeutschen, die Bilder dort sind deutlich besser als unsere. Vieles von dem, was dort zu sehen ist, haben wir allerdings nicht sehen können, weil das Festival noch nicht offiziell eröffnet war. Wir machten uns, sozusagen, auf die Suche nach den „Vorveröffentlichungen“. Von denen es dann auch genug gab, um uns beschäftigt zu halten.

2013-12-06-Lichterfestival

2013-12-06-Lichterfestival2

Der Abend endete, soweit es Amsterdam betraf, irgendwo in der Nähe des Hafens auf der Suche nach einer Installation, die wir trotz heftiger Bemühung nicht finden konnten. Und weil wir das nicht auf uns sitzen lassen wollten, beschlossen wir, den Amsterdam-Spaziergang des letzten Tages im Hafen beginnen zu lassen.

Samstag, 7.12.2013

Keine ganz schlechte Idee, wie sich herausstellen sollte, immerhin bekamen wir auf diese Weise noch zwei weitere der geplanten 30 Lichtobjekte – wenn auch bei Tag – zu sehen. Eindrucksvoll waren sie trotzdem, naja, der Dome zumindest.

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Nebenbei, zehn Tage später war der Dome anscheinend immer noch nicht fertig aufgebaut, wie die verlinkte Fotostrecke zeigt. Unten sind im Hintergrund die „Asternblüten“ zu sehen, die beleuchtet echt mehr hermachen.

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Und weil wir gerade bei „hermachen“ sind, Windmühlen machen echt was her. Und was wäre ein Hollandaufenthalt ohne mindestens eine Windmühle, wenigstens von außen.

[Bild: Windmühle]

Das Prachtstück bildete den Abschluss unserer Tour. Danach ging es nur noch völlig unspektakulär in die Metro, ins Zimmer, auf den Heimweg.

Fazit: Amsterdam war auch im Dezember die Reise und den Aufwand wert. Wichtiger aber, wir können als Paar reisen, halten uns auch bei kleineren Krisen noch aus und haben in den neutralen und guten Momenten ziemlich viel Spass miteinander.