25429 – Wo „bitte“ geht’s zum „lass“?

Sonntag Abend habe ich Euch von einer lange vergangenen Kunstaktion erzählt, in deren Verlauf die Worte „liebe“, „wunderbar“ und „ja“ im Gießener Stadtbild auftauchten. Hier nochmal das Bild von Sonntag, ich habe dieser Aktion etwas hinterher recherchiert.Die Information es hätte ein „hätte“ gegeben ist falsch, auch die „begierde“ in einer der Werkstätten des Stadttheaters gehörte nicht zur Aktion (worauf ich hätte kommen können, der Schrifttyp ist ähnlich, aber nicht gleich).

Jahre zurück habe ich schon eimal versucht, etwas über die Aktion in Erfahrung zu bringen. Damals ist mir das nicht gelungen. Heute ist mir mit Hilfe der KI meines Vertrauens gelungen, doch noch etwas herauszufinden. Die Worte wurden von der Künstlerin Roswitha Berger-Gentsch im Rahmen der Hessiale 2002, einer Landeskunstausstellung, angebracht. Insgesamt gab es fünf Wort-Bilder:

· „liebe“ (rot auf gelb) am Samen-Hahn-Haus
· „bitte“ an einer Garage in der Wetzsteinstraße
· „lass“ an einer Hinterhofwand an der Südanlage
· „ja“ in einem Hinterhof an der Rittergasse
· „wunderbar“ an der Bleichstraße

Die Serie hatte den Namen „Wunden sprechen“. Ziel war es nicht, diese Orte zu verschönern, sondern ihnen eine Stimme zu geben. Der Schriftzug „liebe“ wurde zum inoffiziellen Wahrzeichen der Stadt Gießen.

Eine der Quellen, ein Artikel in der Gießener Allgemeinen, beschreibt, „wie die ‚liebe‘ nach Gießen kam“ und noch etwas mehr drum herum. Wenn’s euch interessiert hier lang.

Von mir gibt’s nichts mehr, ich versuche jetzt, Bilder von „bitte“ oder „lass“ zufinden.

<O>

Und als Bonus das „hätte“, das es nie gegeben hat:

 

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