Beatmungsgeräte? Beatmungsgeräte!

Beatmungsgeräte werden gegenwärtig mehr gebraucht als vorhanden sind. Und während Staatsoberhäupter Firmen ihres Vertrauens beauftragen, die Produktion mal eben auf solche umzustellen, machen sich Tüftler weltweit mit den Geräten vertraut und tun, was sie am besten können, sie basteln mit wenig Materialeinsatz funktionsfähige Provisorien. Nicht geeignet für den Einsatz in lebensbedrohlichen Situationen, aber gut genug für die Zeit der Genesung* **.


Auf Youtube anschauen.

Die Pläne der Geräte sind Open Source und können mit geringen Aufwand im Netz gefunden werden. Wer sich dafür interessiert findet hier den Einstieg: The Breathing Projekt (ein Projekt Marburger PhysikerInnen) und CORESPONSE (aus Aachen).

*Nachgeschoben (7.4.2020): Es scheinen zumindest Bedenken angebracht, wie nützlich die in bester Absicht erstellten Produkte sind. Also medizinische Bedenken, die einzig relevanten an dieser Stelle. Erläutert werden diese Bedenken im Video unten.

**Nachgeschoben (8.4.2020): Gute Nachricht, wo Bedenken sind wird gelegentlich auch bedacht. Wissenschaftler der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und des Universitätsklinikums Gießen/Marburg (UKGM) haben ein Beatmungsgerät entwickelt, das nach meinem laienhaften Verständnis den im verlinkten Video geäußerten Bedenken entspricht und begegnet. Mehr …

Nachgeschoben (31.3.2020): Irgendetwas an der Nutzung von DIN-Normen kostet Geld. Habe nicht nachrecherchiert, was genau das ist. Vielleicht ist es nur das Papier, auf dem die Normen beschrieben sind, und vielleicht ist es urheberrechtsähnlicher Quatsch. Ist mir gerade auch egal, weil Corona möglich macht, dass sie gerade nichts kosten:

Um die Herausforderungen der Corona-Krise zu meistern, stellt DIN in Absprache mit der Europäischen Kommission bis auf Weiteres verschiedene Normen für medizinische Ausrüstung kostenlos zur Verfügung. Ziel ist es, dem wachsenden Mangel an Schutzmasken, -handschuhen und weiteren Produkten zu begegnen, mit dem viele europäische Länder zu kämpfen haben.

via: https://www.beuth.de/
de/sonderausgaben-normen-medizinische-ausruestung

Betrifft neben den Firmen, die Ihre Produktion auf irgendein medizinisches Gut umstellen, natürlich auch die Bastler.  Die können jetzt besser basteln. Normgerecht.

Irgendwas an der Geschichte liegt mir quer, ich weiss nur noch nicht genau was. Ideen dazu?

Corona, 27. März,Tag 30

So, nachdem die letzten beiden Beiträge beweisen, dass mir zu Corona nur schlechter Humor einfällt, wird es heute dokumentarisch. „Dokumentarisch“, so richtig mit Recherche und Dings und Dongs, das können andere besser. Stefan zum Beispiel, deswegen heute eine Premiere, den ersten Gastbeitrag in diesem Blog.

Screenshot Telegram

 

Mit den Jahren …

… wird es ja immer schwieriger, den Zustand aufrecht zu erhalten, der erreicht ist und ach so gerne erhalten bleiben würde. Dem Blog geht es da wie mir, weswegen ich (mit Anlass) gerade mal geschaut habe, welche meiner Video- oder Musikverlinkungen noch funzen. Zeigt sich, es scheint da eine Korelation zu meinem allgemeinen Gesundheitszustand zu bestehen. Wenig Totalausfälle, aber manchmal braucht es andere Lösungen. Die schönste Brille, Plombe oder Verlinkung hält nicht ewig. Und erfreulicherweise ist Vieles auch einfach noch okay.

Ab heute gibt es nun auf meinem PC einen Ordner, in dem alle verlinkten Videos zur Sicherheit nochmal liegen. Nicht, dass ich die jemals direkt verlinken würde, da ist das Urheberrecht ´vor, aber sollte es wirklich mal zu einem Totalausfall eines Links kommen, dann sind diese Kopien so etwas wie eine lebhafte Erinnerung an Fähigkeiten, die ich einst hatte.

Und damit das hier nicht zu trübe endet gibt es noch etwas be- und anschaulich Mathematisches von Christóbal Vila:

Und wo das herkommt gibt´s noch mehr, bei mir oder bei ihm.

Ein- und ausgeblickt

Warten auf den Blutmond

Mal SPONTAN einen Editor geöffnet, weil ebenso spontan ein Blogbeitrag folgen soll. Schon lange steht der abschließende Beitrag zu dem Zeug-mit-dem-Bein an. Und vielleicht hat es auch deswegen solange gedauert, darüber zu schreiben, weil es einfach kein Happy End geben will. Ich hinke immer noch und werde es vermutlich den Rest meines Lebens tun. Das ist bitter aus vielen verschiedenen Gründen und schlägt auf alle Lebensbereich durch. Ein Fakt, den ich hier nicht in Einzelheiten ausbreiten will.

Vermutlich muss jeder Blogger den Punkt finden, an dem seine unverbloggte Privatheit beginnt. Soweit es es die plump-medizinischen Fakten betrifft bin ich gerne offen (vielleicht werde ich sogar den Abschlussbricht des behandelnden Arztes hier einstellen, das könnte aber auch an meiner Trägheit scheitern), aber darüber zu schreiben, was diese Einschränkung mit mir macht, überschreitet diesen Punkt.

Ende des Spontanbeitrages.

PS Eine Hoffnung: Vielleicht habe ich mir mit diesem Beitrag den Weg für weitere Beiträge freigemacht. Da liegen ein paar Bilder von Schmetterlingen und eines unblutig-grüngefilterten Blutmondes auf Halde.

PPS Und ein StarWars-Themenkuchen, seid gespannt auf die Müllpressenszene (StarWars meets Art brut meets Naive Malerei). Hier.