Wochenschau (11)

Seit 10 Wochen ist das Format eingeführt, seit 6 Wochen kommt es zuverlässig im gleichen Layout daher, seit drei Wochen langweilt es mich. Zeit etwas zu verändern. Ein erster Plan sieht vor, der regelmäßigen Veröffentlichung ein Thema zu geben, „Über die Dinge“ möchte ich schreiben.

Über die Dinge, die wir zuviel haben und doch nicht loswerden, über die Dinge, die wir kaufen und kaum verwenden, über die Dinge, die uns verführen und von denen wir glauben, sie zu brauchen.

Die Wahl des Themas kommt nicht zufällig, mich stören viele der Dinge, die mich umgeben. Sie machen mich unzufrieden, denn um sie zu nutzen müsste ich sie aufräumen und sortieren. Woran ich regelmäßig scheitere. Regelmäßig scheitern macht keinen Spass.

„Über die Dinge“ soll mir klären helfen, welche Dinge ich wirklich brauche, auf welche ich verzichten kann und – vielleicht am wichtigsten – welche ich mir gönnen sollte, weil sie zu meinem Lebensstil gehören.

Weiter bin ich noch nicht. Weiter werde ich möglicherweise nicht kommen. Seitdem ich das Thema identifiziert habe liegt es in meinem Kopf weit hinten herum. Ich vermute, die Pro-Zeug-Agenten haben es betäubt und dort abgelegt. Bis ich es wiederbelebt habe müssen ein paar unsortierte Links genügen.

http://wissen.germanblogs.de/the-cult-of-less-leben-mit-nur-100-gegenstaenden/

http://www.minimalismus-podcast.de/

Many folks out there try to limit their belongings to a specific number. This is stupid. Some things take up a lot of space. Limiting yourself by a number will only make you unhappy. I prefer to limit my belongings by the amount of space required.
http://us1.campaign-archive.com/?u=54f44ec55a690bdfa7568374a&id=179e669ac0

Vorschau:

Ein erstes Ziel könnte es sein, Dinge zu kategorisieren oder über sinnvolle Katgorien für Dinge nachzudenken, z.B.

  • verschenken (egal, nur weg)
  • verschenken (wertig, wer soll es bekommen)
  • spenden
  • verkaufen

Fortsetzung folgt …, naja, … vielleicht.

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Und natürlich kommen die Wochenschau-Beiträge immer noch geheimdienstlastig daher.

Der US-Präsident hat eine Rede gehalten, die uns beruhigen soll. Manche halten sie für eine Kriegserklärung.

Obamas Rede, das Transskript auf Gutjahrs Blog: http://gutjahr.biz/2014/01/obama-nsa-speech/

Reaktionen der Parteien: http://www.tagesschau.de/inland/nsa-reaktionen102.html

Das neue Wettrüsten der Geheimdienste: http://www.heise.de/tp/artikel/40/40795/1.html

Gemäßigte Info für Technikinteressierte: http://t3n.de/news/aufgeweckt-obama-nsa-rede-diese-523039/

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Wochenschau (10)

Selfies sind toll! Sag ich mal so mit den üblichen 2 Jahren Verspätung. Und wie das so ist, wenn ich den Begriff kenne, kennen ihn die Mehrheits-Anderen auch, sogar die Öffentlichkeitsarbeiter vom Städel.

Nördlich der Alpen zählt Albrecht Dürer zu den ersten selbstporträtierenden Künstlern. So blickte bereits der 13-jährige Dürer immer wieder in den Spiegel um sein Antlitz genauestens zu untersuchen, um dann seinen Blick aufs Blatt zurichten. Das so 1484 entstandene Silberstift-Selbstporträt markiert zum einen den Beginn von Dürers künstlerischem Schaffen, zum anderen aber auch den Beginn seiner lebenslangen Auseinandersetzung mit der Physiognomie, insbesondere der eigenen.
http://blog.staedelmuseum.de/durer-in-frankfurt/der-blick-in-den-spiegel-vom-selbstportrat-zum-selfie

Aber auch andere – lebende – Menschen geben sich Mühe beim Blick in den Spiegel.

https://twitter.com/SelfiOlympics
https://www.facebook.com/selfiegame2014

 

Literatur verändert die Hirnstruktur. Das ist so eine von den Meldungen, die mich bei näherem Nachdenken ratlos zurücklassen. Besser, die mir nicht genug Informationen mitgeben, um mich zu befriedigen. Denn: ich behaupte, alles, was wir uns merken können (und einiges mehr, das wir uns nicht merken können oder wollen), muss im Hirn physikalisch nachweisbare Spuren hinterlassen. Die Frage, die sich mir also stellt, ist nicht, ob Literatur die Hirnstruktur verändert (ja, schön, jetzt kann ich meine persönlicheÜberzeugung zumindest in Bezug auf Literatur in die Abteilung  wissenschaftlicher Erkenntnisse umsortieren), sondern welche Fortschritte in der Messtechnik diese Erkenntnis möglich gemacht haben. Anderes Verfahren, höhere Auflösung, what ever. Mit anderen Worten, wie und wie genau musste gearbeitet werden, um zu dieser Erkenntnis zu kommen. Darüber erfahren wir leider nichts. Trotzdem.

Wie prägend Bücher sein können, zeigt nun eine neue Studie […] [von] Gregory Berns, Professor für Psychiatrie und Verhaltensforschung an der Emory Universität […]. Erst vor wenigen Monaten kamen die US-Wissenschaftler David Comer Kidd und Emanuele Castano zu dem Ergebnis, dass Romane die Fähigkeit zur Empathie fördern. Jetzt legt Berns also nahe, dass Literatur regelrecht die Gehirnstruktur verändert.
http://www.alltagsforschung.de/literatur-veraendert-das-gehirn/

Und weil wir gerade beim Lesen sind. Wer sich jemals mit einem grottenschlechten E-Reader-Betriebssystem herumschlagen musste (ich denke hier an meinen Kobo), wird die folgende Meldung zu würdigen wissen. Schon etwas abgehangen, aber ich bin erst heute darauf gestoßen.

Die Schweizer Firma Imcosys hat mit dem imcoV6L auf der Frankfurter Buchmesse eine kleine Revolution gestartet, denn erstmals kommt ein eReader mit einem offenen Android-Betriebssystem, […].
https://ebook-fieber.de/ereader-test/imcov6l-im-kurz-test-funktionsfaehige-kindle-app-am-android-ereader-in-arbeit/11074

 

Störerhaftung ist ein juristischer Begriff, den zu begreifen Sechsjährige folgenderweise belehrt werden können: Wenn deine Freundin mir mit deinen Buntstiften die Tapete vollschmiert bekommst du aber-sowas-von Schimpfe.

Filesharing: BGH lehnt Störerhaftung für volljährige Familienmitglieder ab
http://www.heise.de/tp/blogs/6/155640

 

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Wochenschau (9)

So, diese Woche kommt die Schau sehr bescheiden daher. Eines ist mir bei diesem Wochenschau-Experiment aufgefallen: Artikel, die ich an einem Tag für wirklich teilenswert halte, können mir am nächsten schon sehr egal sein. Andere Artikel überfliege ich nur und ein paar Tage später muss ich sie mühsam suchen, weil mir dazu noch etwas im Kopf rumbrummt. Irgendwas mit Analogie-Bildung zum Beispiel. Nehmt dies:

 

Android ohne Google betreiben, das ist wie Vegetarismus. Man muss es für vernünftig halten und sich dazu entschließen, dann geht es auch.

Möglicherweise wäre Mülltrennung eine bessere Analogie, aus Einsicht folgt Mühe. Wo vorher eine Dienst-Tonne war, sind plötzlich viele  – und um jede einzelne muss man sich kümmern.

Vermutlich aber kommt es den meisten vor, wie der Verzicht auf vorehelichen Geschlechtsverkehr. Die Idee passt nicht in unsere Zeit, der Nutzen ist kaum zu überprüfen und die Umsetzung scheitert an der Kraft des Angebots und der  eigenen Willensschwäche.

Google-Konto entfernen […], Sync ausschalten […], Apps deaktivieren […], Alternativen installieren, […]. Selbst ohne Konto und Apps kommuniziert ein Android-Handy immer noch mit Google, um beispielsweise Updates anzufordern. Ob und welche weiteren Daten verschlüsselt im Hintergrund übermittelt werden, ist nicht zu durchschauen. Wer wirklich ganz ohne Google leben möchte, muss das Betriebssystem auswechseln.
http://www.heise.de/ct/artikel/Ausgegoogelt-2070519.html

 

Betrifft: Weltfrieden.

A global survey conducted by the Worldwide Independent Network and Gallup at the end of 2013 revealed strong animosity towards the US’s role as the world’s policeman. Citizens across over 60 nations were asked: “Which country do you think is the greatest threat to peace in the world today?”

The US topped the list, with 24 percent of people believing America to be the biggest danger to peace. Pakistan came second, with 8 percent of the vote and was closely followed by China with 6 percent. Afghanistan, Iran, Israel and North Korea came in joint fourth place with 5 percent of the vote.
http://rt.com/news/us-biggest-threat-peace-079/

 

Schon oft gehört und auch im Selbstversuch bestätigt: Sport hilft gegen Depressionen. SPON fasst das mal zusammen.

Sport verbessert […] direkt das psychische Wohlbefinden. […] In einigen Untersuchungen wirkten die Bewegungsstunden sogar ähnlich gut wie eine Verhaltenstherapie und waren hilfreicher als andere Maßnahmen, die die Angst reduzieren sollen.

Ähnlich beurteilen Forscher den Einsatz von Sport bei Depressionen: Regelmäßiges Training wirkt demnach ebenso effektiv wie eine Psychotherapie oder Psychopharmaka. Forscher und Therapeuten bevorzugen dabei Ausdauersportarten wie Walken, Joggen oder Radfahren. […]

 Eine kleine norwegische Studie verglich beispielsweise die Wirkung von asiatischen Kampfsportarten auf Depressionen. Die Kampfkunst erwies sich dabei dem Radfahren als überlegen: Während der Kampfübungen hellte sich die Stimmung der depressiven Probanden deutlich auf, auf dem Fahrradergometer jedoch nicht. […]

Warum Sport überhaupt wirkt, darüber sind sich Wissenschaftler noch uneins. […] Psychologen nehmen zudem an, dass es ein Gefühl von Kontrolle und Macht über sich selbst hervorrufen kann, wenn man den inneren Schweinehund überwindet. Die Betroffenen haben plötzlich wieder das Gefühl, durch ihr Handeln etwas bewirken zu können. […]
http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/psychotherapie-sport-hilft-bei-psychischen-erkrankungen-a-938242.html

 

Apropos Depression: Grimme-Preisträger Bernd das Brot hat der TAZ ein schlecht gelauntes Interview gegeben.

Was machen Sie denn nach dem Interview?
Vermutlich ein weiteres Interview.

Und was würden Sie gerne machen?
Keins.

Also gut, Herr Brot, dann noch eine letzte Frage. Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?
In zehn Jahren wäre ich gerne an einem Ort, von dem niemand weiß, wo er ist. Realistisch gesehen bin ich in zehn Jahren aber exakt genau da, wo ich jetzt auch bin, mitten in der bunten Hölle.
http://www.taz.de/Bernd-das-Brot-ueber-schlechte-Laune/!130331/

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Wochenschau (8)

Heute gibt es nur wenige Links und die sind auf eine Weise „uninteressant“, die mir weh tut. Deswegen mache ich sie interessant, indem ich sie nicht in ganz viel Drumherum untergehen lasse. Außerdem, das ist die letzte Wochenschau in diesem Jahr, gab es Wichtigeres?

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Irgendwann in der Vorweihnachtszeit fiel ich über einen Artikel, der Chelsea Manning zum Geburtstag gratulierte. Und während ich darüber nachdachte, ihn in die Wochenschau aufzunehmen, spürte ich, wie unangemessen das wäre. Und wie unfähig ich war, dieses Gefühl der Unangemessenheit auszudrücken.

Chelsea Manning hat mit ihrer mutigen Tat mehr für eine gesellschaftliche Diskussion über Sinn, Zweck und  Moral von Kriegen getan, als irgendjemand sonst, an den ich mich erinnere. Sie wird dafür viele Jahre ihres Lebens im Gefängnis verbringen. Als Gesellschaft und als Einzelne haben wir ihren Beitrag zur Kenntnis genommen, bedauern – im günstigsten Fall – ihren Verbleib in Haft und gratulieren zum Geburtstag.

Das ist auf jämmerliche Weise zu wenig und lässt sich nur aushalten, wenn wir es als Thema nicht mehr denken. Wir opfern unsere Helden und Heldinnen für … ein wenig inneren Frieden im Kampf mit unserer realen und gefühlten Hilflosigkeit. Draußen ist Krieg.

Wir machen weiter. Auch ich. Aber ich werde Chelsea nicht mit Geburtstagsgrüßen belästigen, die nur zeigen, dass wir sie und ihre Botschaft den Rest des Jahres ignorieren.

Was ich fühle ist Trauer, denn wenn Chelsea in frühestens zehn Jahren das Gefängnis verlässt, wird sie nicht mehr die sein, die sie war. Eine Heldin wird im Gefängnis gestorben sein, auch wenn sie lebt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bradley_Manning

Bradley Manning ist zu 35 Jahren Haft verurteilt worden. Wenn er ein Drittel seiner Haftstrafe verbüßt hat, kann er auf Bewährung entlassen werden. Seine bisherige Haftzeit wird ihm mit dreieinhalb Jahren angerechnet. Außerdem wird er unehrenhaft entlassen. Damit verliert er auch alle Pensionsansprüche und sonstige Zahlungen. http://www.golem.de/news/whistleblower-prozess-bradley-manning-muss-35-jahre-ins-gefaengnis-1308-101122.html

Chelsea Manning hat die geheimen US-Dokumente mehr aus Gründen der Transparenz als aus pazifistischen Beweggründen veröffentlicht. Das schreibt sie in einer Stellungnahme zu einem Friedenspreis, der der Wikileaks-Informantin kürzlich verliehen wurde.
[Sie schreibt, es] möge pazifistische Folgerungen in den Handlungen geben. Diese beruhten aber auf der Interpretation anderer. Ebenso gut könne die Veröffentlichung der Dokumente als das Gegenteil ausgelegt werden: Sie könnten als Rechtfertigung für den Krieg angesehen werden. Genau da habe 2010 ihre Motivation gelegen, geheime Dokumente über die Kriege im Irak und in Afghanistan sowie diplomatische Depeschen an Wikileaks weiterzugeben. „Ich glaube, dass die Öffentlichkeit nicht entscheiden kann, welche Handlungen oder politische Maßnahmen gerechtfertigt sind, wenn sie nicht einmal ansatzweise Details darüber und über die Auswirkungen kennt“ […].
http://www.golem.de/news/chelsea-manning-es-ging-um-transparenz-nicht-um-pazifismus-1310-102061.html

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Wir wollen von Kriegsgräueln nichts wissen, warum sollten wir uns mit den schädlichen Auswirkungen des Verlusts der Privatsphäre auseinandersetzen. Was ist der Verlust einer Idee gegen den Verlust eines Körperteils.

Edward Snowden ist – noch – frei. Und er mischt sich ein. Hoffen wir, dass es so bleibt. Seine Weihnachtsansprache hier als Abschrift:

Hi. And Merry Christmas. I am honored to have a chance to speak with you and your family this year. Recently we learned that our governments, working in concert, have created system of worldwide mass surveillance watching everything we do.

Great Britain’s George Orwell warned us of the danger of this kind of information. The types of collection in the book, microphones, video cameras, TVs that watch us, are nothing compared to what we have available today. We have sensors in our pockets that track us everywhere we go. Think about what this means for the privacy of the average person. A child born today will grow up with no conception of privacy at all.

They’ll never know what it means to have a private moment to themselves, an unrecorded, unanalyzed thought. And that’s a problem. Because privacy matters. Privacy is what allows us to determine who we are and who we want to be.

The conversation occurring today will determine the amount of trust we can place both in the technology that surrounds us and the government that regulates it. Together we can find a better balance, end mass surveillance and remind the government that if it really wants to know how we feel, asking is always cheaper than spying.

For everyone out there listening, thank you and Merry Christmas.

Informationen und Hintergründe regelmäßig hier:

Anders als Manning hat sich Snowden auch entschieden, von Anfang an seine Identität als Whistleblower preiszugeben. […] „Ich habe keine Absicht, meine Identität zu verbergen, denn ich weiß, dass ich nichts Falsches getan habe.“ Dennoch wollte Snowden nicht das Risiko eingehen, in die Mühlen der US-Justiz zu geraten.
http://www.golem.de/news/edward-snowden-ein-held-des-digitalen-zeitalters-1312-103498.html

Für weitere Hintergründe zur NSA-Affäre aktualisiert Golem.de fortlaufend diese beiden Artikel:
Chronologie der Enthüllungen
Glossar zur NSA-Affäre

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Wochenschau (7)

30 Jahre Volkszählungsurteil

Nach Eingang mehrerer Verfassungsbeschwerden wurde der Antrag zweier Anwältinnen Maja Stadler-Euler und Gisela Wild angenommen und die Durchführung in der vorgesehenen Form am 13. April 1983 mit einer einstweiligen Anordnung vom Bundesverfassungsgericht gestoppt. Das endgültige Urteil wurde am 15. Dezember des Jahres verkündet. Es etabliert das „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“ als abgeleitetes Grundrecht, das aus der Menschenwürde und dem Recht auf  Unverletzlichkeit der Wohnung und dem Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis entspringt.
https://netzpolitik.org/2013/alles-gute-zum-30-geburtstag-des-volkszaehlungsurteils/

Cyborgs e.V, Enno Park beschreibt die Fragestellungen, mit denen sich der neu gegründete Verein beschäftigen wird.

Wie ich zum Cyborg wurde

[…] Über 20 Jahre, nachdem ich bis auf Reste mein Gehör verlor, ließ ich mir Cochlea-Implantate einpflanzen. […] Nach einigen Monaten der Eingewöhnung erziele ich in Sprachverständnistests wieder 100% – zumindest im Labor. Abgesehen davon, dass die Operation drei Stunden pro Seite dauert, ist das no big deal. […]

[Aber] zum Cyborg-Sein reicht es nicht, irgendwo ein wenig Elektronik in den Körper zu stopfen. Die Technologie soll die Fähigkeiten und Sinne des Menschen erweitern. Da kratze ich mit dem großen Zeh an der roten Linie zum Cyborg. Einerseits ist mein Gehör alles andere als perfekt, zumindest verglichen mit dem natürlichen. Andererseits habe ich durchaus ein paar Fähigkeiten, die andere Menschen nicht haben: […]
http://www.carta.info/68129/wie-ich-zum-cyborg-wurde/

Und wer jetzt glaubt, das betrifft ihn nicht, geht einfach mal einen Link weiter und stellt sich vor, er bekommt einen Herzschrittmacher. Mit wenig Aufwand „gespritzt“, und in der EKG-Variante mit Smartphone-App zur Überwachung. Schon bist Du ein Cyborg und kannst dich sorgen, wer – außer dir – dein Handy hackt.

Medtronic hat außerdem einen winzigen Elektrokardiographen entwickelt, der etwa den Herzschlag von Patienten mit Herzrhythmusstörungen überwacht. […] Die Ärzte injizieren das winzige Gerät mit Hilfe einer Art Spritze [ins Herz]. Langfristig sollen die Messdaten auch auf einem Smartphone abrufbar sein, sagt  […].
http://www.heise.de/tr/artikel/Herzschrittmacher-ohne-Chirurgie-2066089.html

Und noch ein „Magazin“ zum Thema. Wie Magazine halt so sind: bunt, meistens gut aufgemacht, dabei keineswegs trennscharf und definitionsgenau. Trotzdem interessant bis unterhaltend.

EGO ist ein Magazin über Selbstoptimierung. Der Drang, aus dem Leben das Beste machen zu wollen, ist nicht neu. Die Gefahr, zu übertreiben, war noch nie so groß wie heute. Die Möglichkeiten sind schier grenzenlos. Aber ist das Mögliche auch wünschenswert?

Das Cyborg-Web-Dossier ist ein Projekt der Lehrredaktion 51B der Deutschen Journalistenschule
http://dossier-cyb.org/#home

 

Georg Schramm hört auf, schade!

„Ach, hören Sie doch auf mit dem albernen Händchenpatschen.“
http://www.magda.de/76/artikel/der-zornige-wortarbeiter/

 

Zum Betrieb von Kaminöfen wird zukünftig eine Beratung über den Umgang damit verpflichtend. Und die Schornsteinfeger prüfen vor Ort Lagerung und Feuchtigkeit des Holzes. Ehrlich!

Für Bestandsöfen gilt, dass bis Ende des Jahres alle Feuerstätten besichtigt und eingestuft werden. Je nachdem wie die Einstufung ausfällt, müssen dann Kamin- und Kachelöfen der Baujahre 1950-1974 bis Ende 2014 ausgetauscht oder nachgerüstet werden. Neuere Feuerstellen haben längere Fristen (Baujahr bis 1984: Umrüstung bis 2017, Bj. bis 1994: 2020, Bj. 1995-2010: 2024). Ausgenommen von der Regelung sind nur „historische Feuerstätten“ von vor 1950 und solche, die vor Ort gemauert wurden.
http://www.heise.de/tp/blogs/2/155527

 

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