Happy Birthday in der Müllpresse

Die Abstände werden wieder kürzer zwischen den Blog-Schüben, diesmal nur ein Monat. Hier also die Müllpressenszene, nachgestellt aus Salzteig, Keksen und jeder Menge Süßkram. Das muss man mögen.

Müllpressenszene 1

Müllpressenszene 2

PS Und den Leuten, die die Referenz nicht verstehen, hilft die Suchmaschine ihres Vertrauens. Sogar in Farbe und mit Ton. Guckst du hier auf YouTube.

Ein unblutiges Ereignis

Einen Beitrag einfach mal anzufangen hat sich gestern schon gut bewährt. Heute also das angekündigte Mondbild.

Vielleicht habt ihr es auf dem Bild gestern schon erkannt, wir hatten zur Stunde des erwarteten Blutmondes ein Teleskop und zwei Stühle auf das Wagendach geschafft. Um dann zu beobachten, wie sich der Himmel bedeckte und nur sehr, sehr gelegentlich einen Stern hinter den Wolken sehen lies. Schließlich haben wir einen Trick angewandt, so getan als seien wir nicht mehr interessiert und alles wieder abgebaut. Gegen Mitternacht war es dann wieder klar und wir konnten unsere Beobachtungsversuche vom Boden aus erneut aufnehmen.

Das Foto ist gegen 0.30 Uhr vom Boden aus gemacht und wer sich jetzt wundert, dass es auf dem Kopf steht und seitenverkeht ist …, naja, der hat den Mond vermutlich schon oft genug angeschaut um auch zu wissen, dass ein Teleskop (strenggenommen ein Refraktor) so etwas mit dem Bild macht, auf den Kopf stellen und seitenverkehren. Für mich war das auch neu, an diesem Nachmittag hatte ich erstmals durch ein Teleskop geschaut, nichts gesehen, die Bedienungsanleitung und einige nützliche Hinweise gegoogelt, das Okular ausgetauscht und endlich was gesehen. Scharf, auf dem Kopf und seitenverkehrt, also genau so, wie es sein soll. Stichwort „scharf“, das Bild ist nicht ganz so scharf wie der reale Blick durch das Teleskop, aber so scharf, wie ich es hinbekommen habe mit meinem freihändig vor das Okular gehaltenen Smartphone. Ein letztes, der Grünfilter dient dazu, etwa fünfzig Prozent des Lichtes wegzunehmen und dadurch Überstrahlungen bei den Details zu vermeiden; eine Massnahme, die beim vorliegenden Bild aufgrund der ohnehin leicht vorhandenen Unschärfe vermutlich unnötig war.

Alles eine Frage der Zeit

Ich wünsch` Euch was zum neuen Jahr! Sucht´s Euch aus, ich kann nicht wissen, was Ihr wollt. Aber haben sollt Ihr´s!

Nicht auf der Wunschliste stehen sollte allerdings Bleigießen. Okay, wer will das schon während des Jahres, aber auch Silvester 2018 wird´s damit nichts. Weil Bleioxide uns dumm machen, oder dümmer, es kommt auf die Person an. Sagt so oder ähnlich unser aller EU und verbietet´s. Also das Bleigießen, nicht das Dummsein. Das Verbot ist auf andere Weise ziemlich blöd , weil die noch erlaubten 0,3 Prozent Bleigehalt im Produkt, anders als die traditionellen 70-Plus-Prozent, kaum noch zuverlässige Zukunftsprognosen erlauben. Die EU empfiehlt auf Wachs auszuweichen. Das aber hat prognostisch noch niemals funktioniert. Wer sich an die Umstellung auf Energiesparlampen erinnern kann, hat einen Eindruck, wie dämmrig die Zukunftsvorhersagen in den nächsten Jahren sein werden. Zumindest bis findige Materialwissenschaftler uns mit einem Silvesterwachs beglücken, das alles besser kann als Blei. Es ist nur eine Frage der Zeit bis alles gut wird.

Bis dahin – Achtung, jeder Beitrag sollte einen Mehrwert bieten und der beginnt hier – könnt Ihr auf Lötzinn ausweichen. Kommt vom Look´n´feel dem Blei sehr nahe. Ist allerdings etwas „gutmütiger“ in der Prognostizität, sollte in der Interpretation daher etwas nachgeschärft werden. Aber das kriegt Ihr schon hin.

Beitrag vom neuen Phone aus

Genau das, nicht mehr.

<O>

Oder wartet, vielleicht ja doch, wenn auch nicht mehr vom Phone aus. Das Neue ist ein S7 von Samsung.  Ich wollte eine vernünftige Kamera und da gerade das 8er rauskommt sind die Vorjahresmodelle vergleichsweise günstig. Soviel zu meinen Entscheidungsprozessen.

Nach mehreren Stunden Herumspielerei ist alles so, wie es sein soll. Und natürlich gab’s mal wieder einen handwerklichen Teil, die SIM-Karte musste vom Mikro- auf’s Nano-Format gebracht werden. Das ist mit wenig Aufwand selbst zu machen, wer’s nicht glaubt schaut auf YouTube nach (https://www.youtube.com/watch?v=b3ZX5kJKqSE).

Passt!

Hilfreich: 20 Tipps und Tricks für das Samsung Galaxy S7 von t3n.de.

Das Display bei meinem Nexus 4 auszutauschen …

… ist gar nicht so schwer. Es gibt da gute Anleitungen im Netz. Einen Videoüberblick gibt Heise in zweieinhalb Minuten, zum Nachmachen braucht Ihr dann aber diese viertel Stunde mit Howzer Tech.

Und  etwas Werkzeug. Anfangs dachte ich, ich käme mit dem aus, was ohnehin bei mir herum liegt. Ein Modellier-Eisen, der gewöhnliche Satz Feinwerkzeug und der Rest, der sich schon finden wird.

2016-03-11-PhoneReparatur

Hat leider nicht funktioniert, den Boden habe ich noch mit dem Taschenmesser abmachen können, aber die Schräubchen waren Schräubchen-chen und ich musste mittendrin die Arbeit unterbrechen und zum Gebraucht-Phone-Händler meines Vertrauens radeln, wo ich mich mit einem geeigneten Satz Werkzeug ausstatten konnte.

2016-03-11-PhoneReparaturSet

Damit war und ist dann alles gut. Die Reparatur verlief wie im Video beschrieben und mein Phone tut wieder wie zuvor.

Mit zwei kleinen Ausnahmen, erstens ist die Kopfhörerbuchse wieder funktionsfähig, weil ich sie in ausgebauten Zustand reinigen konnte und zweitens leuchtet die LED nun viel heller als vorgesehen, weil sie nicht mehr so abgedeckt ist, wie sie das vorher war. Das, was im Bild wie ein kleines weißes Stückchen Papier aussieht, ist die Abdeckung. War leider in keinem der Videos erwähnt. Ich hab das Teil für den nächsten Displaytausch aufgehoben. Bis dahin gilt: Alles bleibt anders!

2016-03-11-PhoneReparaturFail