John Conway, Game of Life

Der Mathematiker John Horton Conway starb am 11.4.2020 im Alter von 82 Jahren an einer Covid-19-Infektion.

XKCD: RIP John Conway

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Was Ihr im xkcd-Comic seht ist eine Illustration einer seiner Schöpfungen, dem Game of Life. Explainxkcd.com erklärt uns dazu via DeepL.com auch auf deutsch:

Conways Game of Life besteht aus einem Gitter aus quadratischen Zellen, die sich mit der Zeit entlang vorgegebener Regeln verändern.

In einer bestimmten Generation kann jede Zelle entweder lebendig oder tot (leer) sein. Um das Gitter für die nächste Generation zu berechnen, wird jede Zelle nur von den acht Zellen beeinflusst, die orthogonal und diagonal zu ihr liegen. Das sind ihre Nachbarn. Das sind die Regeln:

  • Eine lebende Zelle, die keine oder nur einen lebenden Nachbarn hat, stirbt an der Isolation.
  • Eine lebende Zelle mit vier oder mehr lebenden Nachbarn stirbt an Überbelegung.
  • Daher haben die einzigen Zellen, die überleben, genau zwei oder drei lebende Nachbarn.
  • Darüber hinaus wird in jeder leeren Zelle mit genau drei lebenden Nachbarn eine neue Zelle „geboren“.

Obwohl die Regeln einfach sind, können sich daraus enorm komplexe Muster entwickeln, wie z.B. „Stillleben“ (die sich über Generationen nicht verändern), „Oszillatoren“ (die eine Reihe von Mustern über einen bestimmten Zeitraum wiederholt durchlaufen) und „Raumschiffe“ (die ihr eigenes Muster versetzt zum Original reproduzieren).

[…]

Der Anfangszustand des im Comic dargestellten Spiels *verläuft* in der Tat so, wie er dargestellt ist, gemäß den obigen Regeln.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version), der erste Satz wurde von mir verändert

Soviel zum Game of Life. Ich wäre hier auf Conways Tod nicht eingegangen, wenn ich nicht  – nur wenige Tage zurück – versucht hätte, das Game of Life meiner Freundin zu erklären. Mit mäßigem Erfolg, wie ich glaube; tja, hätte ich damals schon den xkcd-Comic gehabt … . Oder Wikipedia.

Kommt hinzu, dass ich irgendwann in den 90er Jahren mal versucht habe, in C zu programmieren und eines meiner ersten halbwegs funktionalen Programme eine Version von Game of Life war. Angeregt damals durch Computer-Kurzweil, eine Kolumne  der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft“.

Heute würde ich versuchen, das irgendwie im Netz umzusetzen. Und feststellen, dass da andere vor mir (und besser!) waren. Sehr schön umgesetzt, das.

Heizwalze des Druckers ausgetauscht, DCP-9020 CDW

Vor fast 6 Jahren haben wir gemeinsam einen Drucker gekauft, dessen Heizwalze sich nun verabschiedet hat.

Mit etwas Recherche und der Hilfe eines elektronischen Auktionshauses lies sich ein passendes Ersatzteil kostengünstig aus China beziehen.

Der Austausch war dann mit Hilfe von ADCSFXworks und YouTube kaum noch ein Problem.

Selbstwirksamkeit, yeahh!

Beatmungsgeräte? Beatmungsgeräte!

Beatmungsgeräte werden gegenwärtig mehr gebraucht als vorhanden sind. Und während Staatsoberhäupter Firmen ihres Vertrauens beauftragen, die Produktion mal eben auf solche umzustellen, machen sich Tüftler weltweit mit den Geräten vertraut und tun, was sie am besten können, sie basteln mit wenig Materialeinsatz funktionsfähige Provisorien. Nicht geeignet für den Einsatz in lebensbedrohlichen Situationen, aber gut genug für die Zeit der Genesung* **.


Auf Youtube anschauen.

Die Pläne der Geräte sind Open Source und können mit geringen Aufwand im Netz gefunden werden. Wer sich dafür interessiert findet hier den Einstieg: The Breathing Projekt (ein Projekt Marburger PhysikerInnen) und CORESPONSE (aus Aachen).

*Nachgeschoben (7.4.2020): Es scheinen zumindest Bedenken angebracht, wie nützlich die in bester Absicht erstellten Produkte sind. Also medizinische Bedenken, die einzig relevanten an dieser Stelle. Erläutert werden diese Bedenken im Video unten.

**Nachgeschoben (8.4.2020): Gute Nachricht, wo Bedenken sind wird gelegentlich auch bedacht. Wissenschaftler der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und des Universitätsklinikums Gießen/Marburg (UKGM) haben ein Beatmungsgerät entwickelt, das nach meinem laienhaften Verständnis den im verlinkten Video geäußerten Bedenken entspricht und begegnet. Mehr …

Nachgeschoben (31.3.2020): Irgendetwas an der Nutzung von DIN-Normen kostet Geld. Habe nicht nachrecherchiert, was genau das ist. Vielleicht ist es nur das Papier, auf dem die Normen beschrieben sind, und vielleicht ist es urheberrechtsähnlicher Quatsch. Ist mir gerade auch egal, weil Corona möglich macht, dass sie gerade nichts kosten:

Um die Herausforderungen der Corona-Krise zu meistern, stellt DIN in Absprache mit der Europäischen Kommission bis auf Weiteres verschiedene Normen für medizinische Ausrüstung kostenlos zur Verfügung. Ziel ist es, dem wachsenden Mangel an Schutzmasken, -handschuhen und weiteren Produkten zu begegnen, mit dem viele europäische Länder zu kämpfen haben.

via: https://www.beuth.de/
de/sonderausgaben-normen-medizinische-ausruestung

Betrifft neben den Firmen, die Ihre Produktion auf irgendein medizinisches Gut umstellen, natürlich auch die Bastler.  Die können jetzt besser basteln. Normgerecht.

Irgendwas an der Geschichte liegt mir quer, ich weiss nur noch nicht genau was. Ideen dazu?