Berlin, 29.7. – 3.8.2020

Under construction – Sorry, ist alles noch ein wenig lieblos, sehr auf die Schnelle und kommt der Qualität der gemeinsamen Zeit mit meiner in Berlin lebenden Tochter nicht annähernd nahe. Wir hatten eine gute Zeit, Spass und Nähe. Das ist nicht selbstveständlich und soll hiermit ausdrücklich gewürdigt werden.

Titelbild ohne Titel

29.7.2020, Mittwoch – Hinfahrt, Flixbus unter Corona-Bedingungen, Maske.

Falschen Platz gewählt, Volks- und Schlagermusik (Eigenwerbung: Musik die glücklich macht!), Mitfahrer hat die Maske unten und einen nervösen Tick, setzt sich nach der Pause aber um.

30.7.2020, Donnerstag
Ausgedehntes Frühstück und viel geredet.

Mauerpark mit Dackel. Caps gefunden. Anschließend Internetrecherche Was-geht-in-Berlin.

Am späten Nachmittag ein Ausflug nach Kreuzberg/Neukölln. Edelpommes bei  Goldies, der angesteuerte „Room 77“ hat leider geschlossen.

Stattdessen kommen wir in einer Bar mit Außensitzplätzen zu unseren Getränken. Kleine Irritation, über unseren Köpfen turnt eine Ratte im Klettergrün.

Abends TV und abschlaffen.

31.7.2020, Freitag

Katharina Gross im Hamburger Bahnhof – (dem) Museum für Gegenwart(skunst).

Nachmittags zum Weissensee, dort am Ufer rumgelegen, gelesen und Menschen zugeschaut.

Spät zurückgekommen und noch Sommerrollen zubereitet. Nach dem Essen noch etwas TV und der Tag war rum.

 

Alle Wege mit dem Fahrrad.

1.8.2020, Samstag

Museum in der Kulturbrauerei – Alltag in der DDR

Genau so einen Schreibtisch hatte ich als Jugendlicher in meinem Zimmer stehen.

Ab 15.00 Uhr Tierpark Berlin

Abends geht Hannah feiern und ich schaue drei Episoden Umbrella Academy.

2.8.2020, Sonntag
Untergrundwelten, Flakturm von innen.

Anschließend holt LLT Schlaf nach und ich … … fahre mit dem Fahrrad zum Tränenpalast.

Abends indisch essen.

3.8.2020, Montag – Rückfahrt wieder im großen Bus, aber angenehm wenig Menschen unterwegs.

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Berlin, Anfang 2020

Aus Gründen, die hier nicht erläutert werden, war ich nochmals für einige Tage in Berlin. „Nochmals“, weil ich  erst zwischen den Jahren für kurze Zeit dort war. Mein Kulturprogramm diesmal:

10.1.2020
Gedenkstätte Berliner Mauer, das dazugehörende Dokumentationszentrum …

… und die U-Bahnstation Bernauer Straße, in der es eine Fotodokumentation über die sogenannten „Geisterbahnhöfe“ gibt, also jene U-Bahnhöfe des Berliner Netzes, die nach Ostberlin  oder unter Ostberlin hindurch fuhren.

11.1.2020
Dali – Die Ausstellung am Potsdamer Platz. Berlin hat sich eine Dali-Dauerausstellung geleistet. Und weil ich seit bestimmt 35 Jahren einen Dali-Bildband im Regal stehen habe, dachte ich, es sei Zeit, mir einmal einige Orginale anzuschauen. Das war schön und auch gut, weil die Ausstellung viel bietet (unter anderem eine Video-Ecke, wo Destino, der im Bild verlinkte Dali-Disney-Film, gesehen werden kann), und enttäuschend, weil ihr etwas fehlt, nämlich eines, wenigstens eines, der Ölbilder.

Und weil es ohnehin auf meiner To-see-Liste stand und direkt neben der Dali-Ausstellung lag habe ich mir anschließend noch das Spionagemuseum gegeben.

Gute Entscheidung! Nach der Hochkultur etwas zum Schlendern, Entdecken und Spass haben. Wobei bei mir der Spass überwiegend darin bestand, anderen beim Spasshaben zuzuschauen. Das Museum bietet viel für Kinder, es darf angefasst und mitgemacht werde. Parallell zu mir erforschte ein geführter Kindergeburtstag lebhaft die Ausstellung. Zum Schluss haben die sogar einen Agentenpass und eine Geschenktüte bekommen. Ich war nur ein bischen neidisch.

Und massenweise Zeug für die Sammlung nutzlosen Wissens.

12.1.2020
Ein Spaziergang zum Flakturm Humboldthain. Einfach ein Spaziergang. Grün und Himmel. Flaktürme kann man haben, muss man aber nicht. Leider war es ein Sonntag, sonst wäre ich bestimmt noch in der nahegelegenen Mall (ihr wisst schon, das, was wir früher Einkaufszentrum genannt haben) rumspaziert.

Und ebenfalls in der Nähe die Berliner Unterwelten e.V., mal vormerken für nächstes Mal.


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Berlin, zwischen den Jahren

28.12.2019, Samstag
Küchenzeile montiert und eingeweiht

29.12.2019, Sonntag
Berlinische Galerie: original bauhaus

Arthur Segal, Helgoland (1923)

30.12.2019, Montag
Regale und Reparaturen

Ein insgesamt guter Aufenthalt mit dem Schwerpunkt auf Küchenmontage. Das knapp ausgefallene Kulturprogramm konnte ich unerwartet 10 Tage später nachholen.


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