24982 – Befindlichkeit

Das (nachgeschobene) Bild ist unverbunden mit dem Rest des Textes, mehr ein bunter Kontrapunkt, weniger eine Ergänzung. Es gilt die Gleichzeitigkeit von Vielem. Und der Wunsch nach Farbe.

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Ich reagiere stark auf jede Form von Druck. Auch auf solchen, den ich mir selbst mache. Ich kann mir selbst gegenüber Trotz entwickeln und mich dann komplett ausbremsen.  Den Willen, Dinge geregelt zu bekommen, muss ich sorgfältig mit diesem inneren Bremser ausbalancieren. Zu viel Wille macht mich langsam und meistens auch unfroh, zu wenig Wille nimmt mir das Gefühl der Selbstwirksamkeit, macht mich  ineffektiv, langsam und unfroh.

Irgendwo zwischen zu viel und zu wenig Wille liegt ein Punkt wohltuender Tätigkeit, den ich immer wieder neu finden und halten muss.

Ich schreibe das, weil ich in den letzten Tagen etwas unfroh in der Gegend herumgelaufen bin. Dabei habe ich durchaus Dinge geregelt bekommen und wie die Meister aller Zen-Klassen schon immer rieten: Wenn Du unfroh bist, dann machst Du eben unfrohen Zen (≠2). Oder regelst unfroh und langsam Dinge.

Konkret: Mit dem Abschluss der Innendämmung war zunächst viel innerer Druck von mir abgefallen. Ich erlebte das wie eine Befreiung und ein paar Tage konnte ich mich gut anderen, vernachlässigten und zumeist kreativeren Dingen zuwenden. Das hielt, wenig verwunderlich, auch während des Urlaubs an. Erst danach musste ich mich wieder vermeintlichen Notwendigkeiten stellen, dem Um- und Ausbau des zukünftigen Werkstattwagens. Und bin dabei etwas zur unfrohen Seite hin aus der Balance geraten. Es gab also einen langsamen und unfrohen Wagenausbau in den letzten Tagen, das kann so stehen bleiben, ist jetzt aber erstmal genug. Ende mit unfroh.

Bedeutet: ich wende mich in den nächsten Tagen von allen eingebildeten Notwendigkeiten ab und den sinnfreien Tätigkeiten zu. Ich bin am besten und frohesten im sinnfreien Tun. Okay, vielleicht werde ich etwas aufräumen, eine Tätigkeit, die perfekt zwischen notwendig und sinnfrei liegt. Aber damit muss auch gut sein!

Und jetzt alle:   Froh zu sein bedarf es wenig …

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Das geschrieben und weniger als eine Stunde später eine kleine Dachaktion auf dem Gemeinschaftsdach vorgeschlagen und direkt umgesetzt. Ja, ich musste nicht einmal überredet werden, ich habe die Aktion vorgeschlagen. Bin noch unsicher, in welche Unterkategorie von „sinnfrei“ ich das einsortieren soll.

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Kaum vom Dach entdecke ich im Postfach einen Brief vom Nachlassgericht, der Erbschein ist da. Jetzt ist der Weg für den Verkauf der geerbten Wohnung frei. Andere würden sich freuen, ich sehe gerade nur viele Notwendigkeiten auf mich zukommen, für die ich jedes bisschen Restwille zusammenkratzen muss. Unfrohe Zeiten voraus. Ich missbillige das!

24980 – An manchen Tagen …

ist wenig genug.

Ein Lückenfüller-Bild und genau kein Beitrag heute.

Stattdessen den Beitrag zum Material-/Werkstattwagen geupdatet und eine Kleinigkeit in den noch unveröffentlichten Artikel mit den vereinigten Palermo-Beiträgen eingefügt.

Und auch 24978 hat eine kleine – auf zukünftige Alt-Texte bezogene und dort mit diesem Bezug noch unerwähnte – Erweiterung bekommen.

24979 – Ein bedeckter Tag

Heute ist einer der Tage, an denen angesagt ist, auch kleinste Erfolge zu feiern. Zwar war ich den ganzen Tag bei seltsam gedämpfter Stimmung tätig, aber letzlich konnte nichts davon den Tag retten. Aktivität 1 auf halbem Weg abgebrochen und zu (Bau-)Aktivität 2 gewechselt. Diese vom Ergebnis her zufriedenstellend, aber minderperformant abgeschlossen. Bedeckter Himmel überall.

Feiern wir also eine Premiere, erstmals habe ich etwas für den Gefrierschrank gekocht und eingelagert. Und ja, es ist Reis, einfach nur Reis. Weil ich im Alltag nur ungern auf eine handvoll Reis 20 Minuten warte, kochen muss bei mir schnell gehen, wenig Aufmerksamkeit erfordern und am besten fehlertolerant sein. Bevorzugt geschieht alles in nur einem Behältnis, sei es die Pfanne oder der große Topf. Reis passt nicht zu meinem Zubereitungsstil.

Schon zubereiteter Reis allerdings könnte da sehr gut hineinpassen. Und wer weiß, vielleicht bringt die Zukunft ja noch gewürzte oder sonstwie gepimpte Varianten an den Start, ich sehe da Entwicklungspotential.

Aber jetzt erstmal feiern!

 

24978 – Das ganz normale Chaos

Das Bild zeigt einen Schreibtisch, der mit verschiedenen Gegenständen bedeckt ist, was auf einen kreativen oder arbeitsreichen Arbeitsplatz hindeutet. Im Mittelpunkt steht eine alte, schwarze Schreibmaschine der Marke "Rheinmetall". Links von der Schreibmaschine stehen zwei japanisch anmutende Papierlampen mit Holzrahmen. Auf dem Tisch liegen auch verschiedene Werkzeuge und Büromaterialien verstreut, darunter ein Stifthalter mit Scheren und Stiften, ein paar Schraubenzieher, eine weiße Kugel (möglicherweise eine Lampe oder eine Dekoration), Notizen auf Papier und andere Kleinteile. Im Hintergrund spiegelt sich ein Teil der Szene in einem Spiegel wider, was dem Bild zusätzliche Tiefe verleiht. Die Beleuchtung ist warm und golden, was eine gemütliche und einladende Atmosphäre schafft. Insgesamt wirkt das Bild wie eine Momentaufnahme eines Arbeitsplatzes, der von Kreativität und reger Tätigkeit geprägt ist.
Die Sache mit meinen To-do-Listen ist, dass ich immer vergesse, sie abzuarbeiten.

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Ein paar Tage später.

Ich lade das Bild in die Starter App Spatial Understanding des Google AI Studio und bitte um eine Beschreibung. Schon im ersten Versuch bin ich sehr zufrieden. Und fast fühle ich mich ein wenig verstanden:

„Das Bild zeigt einen Schreibtisch, der mit verschiedenen Gegenständen bedeckt ist, was auf einen kreativen oder arbeitsreichen Arbeitsplatz hindeutet. Im Mittelpunkt steht eine alte, schwarze Schreibmaschine der Marke „Rheinmetall“. Links von der Schreibmaschine stehen zwei japanisch anmutende Papierlampen mit Holzrahmen.

Auf dem Tisch liegen auch verschiedene Werkzeuge und Büromaterialien verstreut, darunter ein Stifthalter mit Scheren und Stiften, ein paar Schraubenzieher, eine weiße Kugel (möglicherweise eine Lampe oder eine Dekoration), Notizen auf Papier und andere Kleinteile. Im Hintergrund spiegelt sich ein Teil der Szene in einem Spiegel wider, was dem Bild zusätzliche Tiefe verleiht.

Die Beleuchtung ist warm und golden, was eine gemütliche und einladende Atmosphäre schafft. Insgesamt wirkt das Bild wie eine Momentaufnahme eines Arbeitsplatzes, der von Kreativität und reger Tätigkeit geprägt ist.“