25322 – Die Frischluft-Saison ist eröffnet!

Heute ist es geschehen, ich war an der frischen Luft! Und tätig, endlich ist das schon viel zu lange liegende Eichenlaub von der Wiese gerecht. Leider gibt es kein Vorher-nachher-Foto, es kam so überraschend über mich.

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Schon gestern ein kleiner und unerwarteter Aktivitätsschub, bei dem dann das Brett über der Kücheninsel seine Korrektur erfahren hat (Update dort).

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Es kommt mir vor, als ob mit den längeren und sonnigeren Tagen die Lebensgeister wieder zurückkehren. Hoffen wir das Beste, lieber Leser*!


* Sorry liebe Leutinnen, der Spruch ist aus einer Zeit, da war die Leserin noch mitgemeint.

25321 – #widgtsm Februar 2026

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Es ist der Letzte des Monats, solche Tage haben Struktur. Rückblick ist angesagt. Was also war los? Am stärksten beschäftigt hat mich das Brett über der Kücheninsel. Strenggenommen ist es immer noch nicht fertig, aber es ist funktionsfähig, meint: bestückbar, was fehlt ist nur noch Feinschliff.

Gegen Ende des Monats ergibt es sich aus genau keinen nachvollziehbaren Gründen, dass jetzt die Beleuchtung der Vitrine dran ist. Bei der Sichtung der vorhandenen LED-Leisten zeigt sich ein kleiner Überschuss, der auch für eine Lichtleiste unterhalb des Bretts über der Kücheninsel ausreicht.

Den ganzen Monat über gelingt es mir, ausreichend Kreativanteile in die Tage einzubauen. Nichts anderes hält mich zufrieden. Ich kopiere Warhol, spiele mit Klemmbausteinen, webe mal wieder, blogge und beginne eine anfängerfreundliche Einführung in Fallout zu schreiben (weil ich eine brauche, alles muss mensch selbst tun).

Die Dinge, die getan werden müssen, geschehen nur aus Pflichtgefühl und manchmal auch nur widerwillig. Mit den ersten etwas wärmeren und sonnigeren Tagen scheint sich auch das zu ändern. Ich spüre den sanften Drang, das Laub von der Wiese zu rechen. Das ist dann demnächst dran.

Wie immer, wer es gerne tagesgenau braucht, darf hier 25321 – #widgtsm Februar 2026 weiterlesen

25319 & 25320 – Lange nicht gewebt

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Während des heutigen Stadtgangs im Seccond-Hand-Laden zwei rote Bettbezüge zur Weiterverarbeitung im Rahmen des Webteppich-Projekts gefunden. Wie mensch sieht, war mir heute nach starken Farben. Das Blau gab es leider nur als einzelnen Kissenbezug. Dementsprechend ist es auch schon komplett verwebt.

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Gestern abend noch ein paar Dinge am Werkstück gesehen, die ich nicht mochte. Heute versucht, diese Dinge zu korrigieren, mit wechselndem Erfolg. Dennoch, es ist besser als zuvor. Im Bild immer vorher und nachher nebeneinander.Und eigendlich wollte ich danach aufhören, aber als es dann soweit war, wollte ich auch sehen, ob der geplante Fortgang in etwa so aussehen würde, wie ich das dachte. Ja, sah es.Und so ging es mir auch mit dem nächsten Schritt. Jetzt wird erstmal wieder für einige Zeit Pause sein. Mir fehlt Material, schon wieder, und ich muss mit dem bisherigen Ergebnis Zeit verbringen, um zu entscheiden, wie es weitergehen soll.

25318 – Altered Books

Vor kurzem ist hier in einem Nebensatz schon einmal der Begriff „Altered Book“ aufgetaucht. Mit Altered Books versucht der umtriebige Kreativmensch, ein Problem zu lösen, das er unweigerlich bekommt, wenn er in seinem Sketchbook oder Art Journal zuviel collagiert oder Dinge einklebt, die stark auftragen. Das Buch beginnt zu sperren, es steht auf. Das ist nicht nur häßlich, das Phänomen macht es auch schwerer, darin zu schreiben, zu zeichnen, zu aquarellieren, oder was mensch sonst noch so darin zu tun gedenkt.

Ein „Altered Book“ ist – der Name lässt es vermuten – ein geändertes, ein abgeändertes, kurz: ein irgendwie modifiziertes Buch. Manche KreativkünstlerInnen machen da noch sehr viel mehr, als ich Euch hier zeige. Ich beginne mit der Grundlage. Damit das Buch später – nach ausschließlich mehrlagigem Gebrauch, für den es gedacht ist – nicht sperrt, müssen so cirka zwei Drittel bis drei Viertel der darin enthaltenen Seiten heraus. Damit das auf die gewünschte Weise zu machen ist, benötigt mensch ein Buch mit Fadenheftung. Wer in der Schule jemals eine Seite aus einem Heft gerissen hat weiß, dass sich dann immer irgendwo eine zweite Seite löst. Sobald die auch draußen ist, macht das Heft wieder einen guten Eindruck, ist aber zwei Seiten dünner. Stellt Euch ein normals Buch so vor, als hätte der Buchbinder einfach mehrere Hefte mit dem Faden an einen Streifen Stoff genäht. Wenn Ihr nun von oben genau auf die Bindung schaut, seht Ihr die einzelnen Hefte und könnt die Seiten im Buch identifizieren, wo die Fäden zu sehen sind. Hier könnt Ihr beginnen, Seiten herauszulösen. Um die Fäden nicht auszuleiern empfehle ich behutsames Ausreißen zu den Seiten hin. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl und ein bisschen Zählen bekommt Ihr das schon hin.

Fertig, schon habt Ihr Euer erstes Altered Book, in dem Ihr nun vollkommen unbefangen Eure mehrlagigen Mixed-Media-Experimente beginnen könnt. Und weil Ihr (hoffentlich) ein altes Buch benutzt habt, könnt Ihr doppelt unbefangen sein. Manchmal entsteht dann aus altem Abklebeband noch etwas, das möglicherweise netter anzusehen ist, als das Werk, zu dessen Entstehung es ursprünglich diente.

25317 – Naturnahes Leben

Hmm, ich verstehe das nicht.Gestern und vorgestern hatte ich jeweils nächtliche Begegnungen mit Molchen. Und zwar im Dome. Ich lese zum Einschlafen, der Reader liegt vor mir auf dem Boden, ich schaue aus dem Bett auf ihn herab. Anscheinend fühlen sich die Tierchen vom Licht angezogen. Kein Problem damit, ich helfe ihnen freundlich ins Freie und gut ist es.

Aber was mich wirklich interessieren würde ist, wie sie überhaupt in den Dome hineinkommen. Vermutlich durch die Tür, es muss so sein, denn ansonsten sollte der Dome zugdicht rundherum abschließen. Nur ist diese Tür eigentlich immer zu, vor allen zu den kühlen Zeiten, wenn die Molche das Wasser verlassen und sich Unterschlupf an Land suchen. Aber wie sagte doch schon Dr. Ian Malcolm in Jurassic Park: „Das Leben findet einen Weg!“

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Update, 10 Tage später. Molche sind ganz anders, als ich sie mir immer vorgestellt habe. Ich dachte, es seien Wassertiere, die an Land überwintern. Stattdessen verbringen sie die meiste Zeit ihres Lebens an Land und sind nur zum Balzen und Laichen im Wasser, die Jungtiere, anders als die Eltern, sind dort auch im Sommer und gehen erst im Herbst an Land.

Betreffs der Molche im Dome liegt also die Vermutung nahe, dass sie schon im Oktober/November in den Dome kamen, nun mit dem Ende der Frostperiode ihre Winterruhe beendet haben und raus ans Wasser wollten. Und daei habe ich ja gerne geholfen.

Mir geholfen hat KI, um zu erfahren, was die über Molche weiß, müsst Ihr hier 25317 – Naturnahes Leben weiterlesen