Ursprünglich dachte ich, ich könnte für das neue Jahr irgendeine selbstgestellte Herausforderung finden, die groß genug wäre, interessant zu sein, und gleichzeitig klein genug, um sie auch zu bewältigen. Zwei Ideen hatte ich auch, beide aber zu groß (bei gleichzeitiger Beschränkung der Beitragsvielfalt) für ein ganzes Jahr. Kurz, ich bin mir immer noch nicht sicher, wie es mit dem Blog weitergehn soll.
Als ich heute mit A. darüber sprach, und auch darüber, dass ich daran denke, die Leser darüber zu befragen, erinnerte sie mich daran, dass ich das schon einmal ohne eine einzige Rückmeldung getan hatte. Zugleich schlug sie vor, falls ich das denn trotzdem machen wolle, nicht als offene Frage zu formulieren, sondern in Frageform mit anklickbaren Antworten.
In einem ersten Schritt muss ich mich darum kümmern, wie das technisch umzusetzen ist, sobald ich das weiß wird es um die Fragen gehen. Bis dahin bin ich für jede Rückmeldung dankbar, die mich irgendwie erahnen lässt, warum Ihr hier bei mir vorbeikommt. Ab in die Kommentare damit. Wie so oft: Keiner muss. jeder darf.

Ganz ehrlich? Mir ist eigentlich egal, worüber du schreibst, Hauptsache, du schreibst. Weil das stilistisch meistens derart großartig ist, dass das Thema dann nicht mehr so wesentlich ist…davon abgesehen, bin ich neugierig und gerne auf dem Laufenden, was in deinem Leben so geschieht. Der übliche soziale Aufwand, der in der Regel zu betreiben ist, um diese Informationen von emotional relevanten Mitmenschen zu bekommen, entfällt durch den Blog, was ich extrem praktisch finde.
Ausserdem würde es meine Tagesroutine stören, wenn der Morgen nicht mit dem Hochfahren des PCs und anschliessendem Blick in G.s Blog beginnt.
Sind das genug Gründe? Ich finde schon. Was auch immer das neue Projekt sein wird: es ist relativ wahrscheinlich, dass ich das aufmerksam und wohlwollend verfolge.
Bis dahin, hab einen guten Start ins nächste Jahr. LG
Warum? Ich mag Ihren Schreibstil, Ihren Humor, die Themen sind im Grunde genommen egal, denn mich interessieren eigentlich alle, da ich es spannend finde, wie Sie mit diesen umgehen und darauf schauen. Hin und wieder geben Sie mir neue Impulse oder Sie vermögen Dinge in Worte zu fassen, die für mich bislang so nicht greifbar waren. Deshalb. 😉
Viele Grüße und ein gesundes neues Jahr wünschend, Jule
@Frede, @Jule
Vielen Dank für Eure ermutigenden Kommentare. Ich lerne: Ich bin ganz (narren-)frei!
Aber wie war das mit den Kindern im antiautoritären Kindergarten, die regelmäßig fragten, ob sie denn schon wieder tun müssten, was sie wollen?
Ich geh‘ dann mal in mich.