25284 – Lebensmittel

Um mit dem Wenigen zu arbeiten, das ich habe: Heute gab es einen Lebensmitteleinkauf. Das ist nun nichts Besonderes, im heutigen Fall aber insofern neu, als ich meine Routine verlassen und den angesteuerten Discounter gewechselt habe. Denn der bisher gewohnte Discounter hat bestimmte Lebensmittel nicht, bzw. genügen die dort erhältlichen nicht mehr meinen gestiegenen Ansprüchen. Zuckerfrei und mit wenigen bis keinen Zusatzstoffen wünsche ich mir meine Lebensmittel. Problemlos ist das nur mit frischen Lebensmitteln, sobald es an Konserven, Aufstriche, Müsli und eigentlich alles andere geht, wird es beim Billigst-Discounter eng.

Falls Ihr jetzt müde abwinkt und Euch fragt, warum ich euch lange bekanntes Zeug erzähle, naja, weil es für mich neu ist. Natürlich nicht gänzlich, mensch erlebt ja andere Menschen, gelegentlich auch deren Einkaufsgewohnheiten, manchmal hört mensch auch nur davon, wie auch immer, mir war das Problem als theoretisches bekannt, und zwar nur als das. Nun, in der Praxis gewinnt dieses Problem ganz neue Schärfe.

Deswegen also heute als erstes in den Drogeriemarkt mit der Lebensmittelabteilung. Das klingt für mich immer noch ein bisschen wie Gras aus der Apotheke. Bedürfnissse sollten einfacher zu befriedigen sein. Es handelt sich um ein nur empfundenes Problem, eine Sache der Einstellung, real ist der gewählte Drogeriemarkt sehr niedrigschwellig.

Dort genieße ich dann die Vorauswahl und dass ich bei den meisten Dingen in den Regalen darauf hoffen darf, dass sie meinen wenigen Auswahlkriterien entsprechen. Aber, leider, es ist ein sehr begrenztes Sortiment.

Erwartbar wechsle ich den benachbarten, mittelpreisigen Discounter, nur um dort auf die gleichen Probleme wie im Billigst-Discounter zu stoßen. Bei größerer Auswahl und leicht höheren Chancen, Lebensmittel meiner Wahl zu finden. Da ich meine Brille vergessen habe, bin ich es aber vergleichsweise schnell leid, doch wieder auf die verschiedenen Zutatenlisten schauen zu müssen und belasse es bei dem Nötigsten. Dennoch, der Besuch dort wird wiederholt. Und sei es nur zur Überprüfung des Eindrucks, dass dort nur sehr gezielte Einkäufe Sinn ergeben.

Für die Zukunft sehe ich mich eher eine kleine Runde abfahren, Drogeriemarkt, Mittelpreis-Discounter (manche Konserven), Billig-Discounter (Obst und Gemüse). Die Fahrstrecke wird dabei nur wenig länger als bisher, die für den Einkauf anzusetzende Zeit allerdings schon. Da komm‘ ich richtig unter Menschen.

 

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