Mit dem Frühjahr steigt das Aktivitätsniveau. Ich bin wieder regelmäßig am Werkeln und überwiegend zufrieden mit den Ergebnissen. Ich versuche langsam, die Provisorien im Dome in den beasichtigten Endzustand zu überführen. Was erstaunlich schlecht gelingt, weil ich mir immer irgendeine Kleinigkeit lasse, die noch fehlt. Der Kammerwand fehlt noch ein Vorleimer – dessen Fehlen außer mir nie niemand bemerkt, weil niemand weiß, dass einer geplant ist. Am Klemmbausteinbrett fehlt die letzte Reihe Kacheln (Stückliste ist erstellt, ich muss sie nur noch bestellen). Auch hier bemerkt außer mir niemand den „unfertigen“ Zustand. Ich könnte noch mehr benennen, aber zwei Beispiele sollten genügen. Nach wie vor ist also alles am Werden und nichts so, wie es sein wird.
Bei allem ist die Stimmung überwiegend gut und an den nachdenklicheren Tagen frage ich mich, ob mich nicht gerade viel zu gut in meiner Eigenbrödelei einrichte. An wenigen Tagen nur kippt Alleinsein in Einsamkeit, zumeist fällt mir mein Alleinsein nur dann auf – positiv -, wenn ich mal wieder irgendetwas tue oder lasse, was ich bei etwas mehr sozialer Kontrolle nicht tun oder lassen würde. Ich lächle mir bei diesen Gelegenheiten milde und wohlwollend zu.
Wie immer, wer es tagesgenau braucht darf hier 25352 – #widgtsm März 2026 weiterlesen




