25245 – Kreissäge repariert

Gestern waren die Kohlebürsten für den Kreissägenmotor im Postfach. Heute früh eingebaut, funzt!

Ebenfalls gestern den Lieferschein für den Kreissägenschalter gefunden, den ich ursprünglich für den Verursacher der Ausfälle hielt. Das Datum darauf liegt cirka zwei Monate zurück, seitdem weiß ich, dass die Kohlebürsten auszutauschen der nächste logische Schritt ist. Womit ein kleiner Teil der gestern erwähnten unerzählten Geschichte, wie ich mich davon abhalte, den Dome fertig zu bauen, nun doch erzählt ist.

25243 #12von12 Dezember 2025

Zwölf am Zwölften ist eine regelmäßige Aktion von „Draußen nur Kännchen“, dort gibt es noch mehr Menschen, die ihren Zwölften mit zwölf Bildern schildern.

Der Zwölfte beginnt nachts, ich bin lange wach. Einen Teil der Zeit verbringe ich damit, Bilder von Tintenfischen herauszusuchen, denn ich möchte morgen (meint: heute nach dem Schlafen) den Beitrag von gestern mit einem gezeichneten Tintenfisch aufpeppen.

Gegen zwei gehe ich ins Bett.

Morgens, ich stehe gegen neun auf, hat sich der Plan von gestern verändert, statt zu zeichnen werde ich digital collagieren. Das ist etwas, was ich auf dem PC ganz leidlich kann, aber mir auf dem Tablet erst aneignen muss. Es geht besser als gedacht. Mittags bin ich damit durch, habe auch gefrühstückt und die neueste Episode Pluribus angeschaut. Ein nicht weiter aufzuschiebender Lebensmitteleinkauf steht an und geschieht.

Wieder zurück versuche ich eine Miniatur des Tintenfisches ins Journal zu aquarellieren und scheitere. Zumindest fühlt es sich gerade so an, vielleicht kann ich auch noch was retten. Kein Bild davon, soweit möchte ich mich dann doch nicht öffnen. Und auch keins vom Mittagessen, aber dieses Bild habe ich schlicht vergessen.

Ich beginne den Blogeintrag und bin unzufrieden mit dem Tag, den Bildern und mir.

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Gegen halb sieben habe ich zu Abend gegessen, Kartoffeln und Spinat, kein Spiegelei, kein Bild. Und ich habe den Tintenfisch, nun, vielleicht nicht gerettet, aber erkennbar gemacht.

Den Rest des Abends wird nicht mehr viel passieren. Folglich habe ich noch fünf mehr oder weniger zufällige Bilder gemacht, damit das Dutzend voll wird. Alles im direkten Umfeld.

Und ja, ich bin gerade etwas uninspiriert.

25242 – Aus dem Traumtagebuch

„Die Bilder im Tagebuch formten einen Tintenfisch, der mit wenigen Stößen seiner Arme zur Zimmermitte schwamm um sich dort mit einem leisen Plop-Geräusch wieder zu einzelnen Bildern aufzulösen, die langsam zu Boden glitten.“

Und mehr wissen wir nicht darüber.

<O>

Einen halben Tag später und zoologisch inkorrekt, der Traumtintenfisch:

25241 – Das Täschchen

Ein kleiner Nachschlag zum Tarot-Beitrag von vorgestern. Im Bild ist das Täschchen, in dem die selbstgezeichneten Karten aufbewahrt waren. Und das ist noch aus einem anderen Grund interessant, Ihr könnt es als Geschmacksmuster nehmen für die Art Taschen, die ich zwischen zwanzig und fünfundzwanzig gerne mit mir herumtrug. Wie die im Bild waren sie selbstgenäht, allerdings etwas größer (mindestens die Größe eines dicken Buches) und mit einem breiteren Band. Ansonsten passt alles, die Sichtseiten zeigten immer ein farblich zusammenpassendes Patchwork, sie hatten ein Innenfutter und der Rand war durch einen Stoffstreifen gefasst. Mir ist vollkommen unklar, warum diese kleine Tasche die einzige ist, die es durch die Zeit gepackt hat. Ich kann mir keine Umstände vorstellen (beziehungsweise erinnern) unter denen ich mich von einer dieser Taschen (ich erinnere zwei weitere und eine sehr ähnliche) getrennt hätte. Aber da sie nicht mehr da sind …

Nicht, dass ich sie heute noch tragen würde, aber damals …, sie passten supergut zu den langen Haaren und dem weiten, olivgrünen Hemd aus dem Armee-Shop, sehr hippie-stylish. Ich glaube, ich würde den jungen Mann von damals auch heute noch mögen. Nur ernstnehmen würde ich ihn nicht mehr.