Minotaurus

Das hier bekommt ihr nur zu sehen, weil ich gerade den Entwurfsordner durchgehe und in einer Alles-muss-raus-Laune bin.

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Mandalas malen als Stimmungstagebuch. Was uns Ex- oder Möchtegern-Hippies halt so einfiel. Damals.

Jahre später wird das Zeug eingescannt und dann vergehen nochmal ein paar Jahre, bis man auf die Idee kommt, dass sich kreative Fehlleistungen heute ja via Bildbearbeitung rückgängig machen lassen. Und zugegeben, das muss es nicht unbedingt besser machen!

Hier seht ihr den Versuch, den Minotaurus im Zentrum des Mandalas durch eine bessere Version zu ersetzen. Besser? Ja. Gut genug? Nein. Weiterführende Ideen? Ja. Und? Der Minotaurus muss gößer werden und das Auge muss als Auge zu erkennen sein. Aber das braucht jetzt wieder ein paar Jahre.

https://de.wikipedia.org/wiki/Minotauros

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Mandalas …

… sind ja schon länger ein Ding. Von meiner langen Geschichte damit habe ich noch gar nichts erzählt. Muss ich bei Gelegenheit mal tun. Nicht heute, heute gibt´s nur die Warmduscher-Version via App. Nette Spielerei für zwischendurch.

Das Programm hat mich mit seinen eingeschränkten Möglichkeiten an die Dooodles erinnert, die es vor Jahren auch auf meiner Seite gab. Bildchen malen und anderen zeigen. Also: Wenn Ihr dem Link folgt und wirklich etwas malt auf der Seite, dann hinterlasst doch den Link darauf in den Kommentaren.

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Der Prachtband meines Lebens

Vor wenigen Tagen habe ich ein kleines Projekt abgeschlossen, mit dem ich mich mehr als einen Abend beschäftigt gehalten habe. Ziel war eines meiner Tagebücher komplett in die Texterkennung einzusprechen und – leider immer noch unvermeidlich – zu korrigieren. Dass ich dabei die eine oder andere Zeile zur Wiederverwertung hier im Blog  finden könnte, war ein erwartbarer Nebeneffekt. Der Beitrag zu den Rangoli ist ein schönes Beispiel dafür.

Dennoch, es ist ein ambivalentes Vergnügen, in alten Tagebüchern zu blättern, ähnlich dem Achterbahnfahren oder dem Anschauen von Horrorfilmen. Was zur Vorstellung einer aufgebohrten Geisterbahn führt.

Und fast immer lässt mich diese Geisterbahn etwas benommen und ratlos zurück. Was ich gezeigt bekomme, ist eine Mischung aus jugendlicher/erwachsener Unwissenheit direkt neben erstaunlicherweise schon Gewusstem. Peinliche Naivität neben gedanklicher Klarheit. Gültige Selbsterkenntnis bei gleichzeitiger Verkennung der umgebenden Welt. Das Bemühen um Lösungen für unlösbare Konflikte. Hoffnung und Vergeblichkeit. Ich weiss nicht, was ich davon halten soll. Leben halt, es macht benommen und ratlos.

Aber ich schweife ab bevor ich begonnen habe. Worum es ursprünglich in diesem Beitrag gehen sollte, war ein Eintrag, der direkt darauf verweist, warum ich bloge. Oder besser, dass ich bloge, die Frage nach dem Warum ist mir heute – und war mir damals schon, so vor rund 40 Jahren – zu grüblerisch. Ich bloge, weil ich es schon immer wollte. Nur dass bloggen damals nicht vorstellbar war, so ohne Internet. Geschriebenes war nur in der Form von Zeitungen und Büchern vorstellbar.

Was dazu führte, dass ich gelegentlich (also zu Gelegenheiten wie Geburtstagen oder Trennungen) postkartengroße Bändchen zusammenstellte und verschenkte. Mit der Verwendung von Kopien war ich schon damals auf der Höhe der vervielfäftigungstechnischen Entwicklung, wir Hobby-Publizisten hatten gerade die Spiritusdrucke hinter uns gelassen.

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Einbruch des Lebens in die Kunst. Da wollte ich gerade einen Abschweif in den späteren 3-D-Druck beginnen, greife dafür ins Bücherregal an die Stelle mit den Büchern, die mich zu irgendeinem Zeitpunkt meines Lebens wirklich und wirksam beeinflusst haben, und entdecke einen Wassereinbruch, der ernsthaften, schimmligen Schaden angerichtet hat. Nach Leben und Wasser bricht mir auch die Laune ein.

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Um schnellstmöglich abzuschließen (Tl;dr): Ich wollte schon immer bloggen, habe es damals mangels Internet nur so nicht nennen können. Am besten Ihr lest selbst, heute käme dieser Text auf die Über-mich-Seite, die Über-diesen-Blog-Seite oder was Blogger ihren Lesern sonst so zum ersten Geleit anbieten. Damals noch: Zum Kennenlernen. Ach ja, die Überschrift erklärt sich dort auch.

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