Kontakte brechen ja gerne mal ab. So auch dieser. Manche lassen sich retten. So auch dieser.

Ist halt Aufwand.
Der tägliche Kleinkram
Kontakte brechen ja gerne mal ab. So auch dieser. Manche lassen sich retten. So auch dieser.

Ist halt Aufwand.

Aufgenommen am 1. April 2022
Speedtests gibt es viele, alleine Google hat drei verschiedene, wie mir gerade ein Artikel des GoogleWatchBlog verät. Aus aktuellem Anlass ist das erstmals interessant. Bisher war die einzige Frage mit Bezug zur Geschwindigkeit: Funktioniert Streaming? Antwort: Meistens, manchmal nicht, Ursache ungeklärt.
Der direkt über die Websuche aufrufbare „Überblicks-Test“ bestätigt den Eindruck. Gemessen an einem Wochentag morgens um zehn, schon eine Stunde später sieht das deutlich schlechter aus.

Auch der Stadia-Test liegt um diesen Wert und rät ganz klar vom Gaming ab (3,5 MBit/s). Auf die lange Strecke sieht´ s erwartungsgemäß noch schlechter aus (2,3 MBit/s). Soweit Google, die Telekom bestätigt das Ergebnis (3,4 MBit/s).
Streaming geht also, aber langt das für Konferenz-Software, wie sie im Home-Office benötigt wird? Die Internet-Wisser meines Vertrauens raten zu Verträgen ab 50 MBit/s. Zwar sei eine Person auch schon mit der Hälfte dieser Download-Leistung versorgt, aber der Upload könne dann einen Engpass bilden, da er in der Regel nur ein Zehntel des Download-Volumens beträgt.
Gut, beziehungsweise schlecht, Home-Office fällt bei mir aus. Zumindest im ersten Ansatz, ich denke, es gibt da noch etwas Forschungsbedarf.
… ist ein Widerspruch in sich. Aber mir fällt gerade keine treffendere Bezeichnung für das „Gebäude“ auf dem Foto ein. Vorschläge gerne in die Kommentare.

Seit ein paar Tagen bin ich verstärkt dabei, das Gelände wieder begehbar zu machen. Oder auch zu „verschönern“, im Rahmen der begrenzten Möglichkeiten.
Hintergrund ist, dass die in Berlin lebende Lieblingstochter sich zur regelmäßigen Pflege des Gießener Freundeskreises in diesem Anbau einen Schlafplatz mit Homeoffice-Option einrichten möchte. Nutzbar in den Sommermonaten, immer mal wieder, nie lange.

Der Anbau steht auf einem unserer freien Grundstücke, das irgendwann wieder zum regelmäßigen Wohnen genutzt werden wird. Dementsprechend planen wir mit geringem Budget und Arbeitsaufwand, so dass alles irgendwann einfach so und ohne großen Verlust an den Folgenutzer übergeben werden kann.

Bis dahin tut es dem Gelände gut, gelegentlich etwas Pflege zu erhalten. Heute hat der Apfelbaum einen sehr zurückhaltenden Schnitt bekommen.
26.3.2022
Der erste Schritt ist getan: aufräumen. Darüber ist ein angenehmer Nachmittag vergangen. Immer wieder erstaunlich, was sich auf einer gar nicht mal so großen Fläche (2,97 mal 2,43 Meter) ansammeln kann.
Nun kann die eigentliche Arbeit beginnen, das Einziehen der vierten Wand, rechts im Bild gerade nicht mehr zusehen. Ganz früher war an dieser Seite ein Bauwagen angeflanscht, in den letzten Jahren war die Öffnung mit einer Plane verhängt.
27.3.2022
Okay, jetzt kann die eigentliche Arbeit beginnen. Der Boden war an einer Stelle noch auszugleichen.
16.4.2022
Gestern hat S. beschichtete Spanplatten vorbeigebracht, genug um die Wand innen und außen damit aufzubauen. Ein Rest vom Messebau. Heute habe ich vier davon schon mal hingehängt.
19.4.2922
Nochmal zwei Tage für die Innenwand.
21.4.2022
Und nochmals zwei Tage. Viel Fummelkram mit dem Dachanschluss und der Dämmung. Letztlich dauerten die letzten zwei Platten einschließlich der Dämmung länger als gedacht, weil ich den Zeitaufwand für die Leiternsteigerei nicht auf dem Zettel hatte.
27.5.2022
Dämmstoff in die beiden Ecken unterm Dach. Außerdem Lichtschalter gesetzt und die Leitungen für die Deckenlampe gezogen.
30.5.2022
Einen Teil der Decke gedämmt, mir war nach „Material wegarbeiten“, das schafft Ordnung.
5. und 8.6.2022
Hannah war in Gießen und an den beiden Tagen haben wir die Decke fertig gedämmt, am 8. auch mit A.´ s Hilfe.

Bedeutet: Mit Dämmen und Verkleiden sind wir (fast) durch und ab jetzt geht es um „schön“. Ich nehme das zum Anlass, diesen Beitrag zu beenden und über die einzelnen Einrichtungs- und Verschönerungsaktionen separat zu berichten. Ab dafür.

Über den Krieg schreibe ich im Wesentlichen aus den Gründen nicht, aus denen ich auch über den großen Konflikt in meinem Wohnprojekt oder meine verschiedenen Beziehungsauflösungen nicht geschrieben habe: Es lässt sich kaum zuverlässig Richtiges darüber sagen. Immer ist man Partei, immer besteht die Möglichkeit, dass der Konfliktgegner entgegen aller Wahrscheinlichkeit doch Recht hat. Die subjektive Gewißheit, Recht zu haben, kann ein Irrglaube sein.
Kommt hinzu: Alles Urteilen beruht auf Information, die stimmen kann oder auch nicht. In der Beziehung die Fehlwahrnehmung, im Gruppenkonflikt die Übernahme der (Fehl-)Einschätzungen anderer, im Krieg die gezielte Desinformation, immer besteht die Möglichkeit, dass wir aufgrund von „Fakten“ urteilen, die das nicht sind, Fakten.
Nun bin jemand, der im Gespräch fast reflexartig eine Gegenposition sucht, wenn ihm eine Überzeugung allzu überzeugt entgegenkommt. Dabei wünsche ich mir – zumeist vergebens – Gesprächspartner, die das als Einladung verstehen, gemeinsam die Wahrheit herauszudenken. Je nach Gesprächspartner mag man mich für einen Putin- oder Biden-Versteher halten, am ehesten ist wohl richtig, dass ich beide Konfliktparteien ganz umfassend nicht verstehe.
Folglich fehlt mir auch jedes Verständis für Menschen, die gerade ganz genau wissen, was zu tun oder zu lassen ist. Eine schwer zu benennende Anzahl Akteure mit vielschichtigen Motivationen machen alle irgendwas. Das ergibt eine komplexe Situation, die im Ergebnis kaum vorherzubestimmen ist. Kommt klar damit.
Was bleibt sind schwer einzuschätzende Wahrscheinlichkeiten. Darüber könnten wir reden und schreiben, im besten Fall hätten wir informiertes Raten. Oder wir schreiben über unsere subjektiven Befindlichkeiten, wovor wir Angst haben und was uns Hoffnung macht, über das, was in uns brummt nach tage- und wochenlangem medialen Dauerbeschuss. Könnten wir, werden wir, aber im persönlichen Gespräch, nicht hier im Blog.