25262 – #widgtsm Dezember 2025

Wer den Kreativkalender dieses Monats (das Bild oben) genauer anschaut kann sehen, dass …, ja, was eigentlich? Erstens vielleicht, dass ich mich voll im winterlich-depressiven Sumpf befinde und zunehmend (Tages-)Struktur verliere. Es wird häßlicher und unkonkret. Zweitens (vielleicht), ja, es wird unkonkret. Ich bin gerade etwas von meinen gegenständlichen Zeichnungen abgekommen und versuche mich an Mixed-Media-Techniken. Was zumindest in Teilen eine Herausforderung darstellt, die dem des Aquarellierens ähnlich ist, denn auch hier geht es im Prozeß immer mal wieder darum, die Kontrolle aufzugeben, zum Üben ganz, zum Erzielen gewünschter Effekte zumindest teilweise. Kontrollierter Konrollverlust, das hat Zen-Qualitäten.

Im echten Leben fühlt sich der Kontrollverlust gerade weniger gut an. Es geht sehr, sehr wenig. Und das wenige, das geht, darf, um auch beendet zu werden, auf keinerlei Widerstand stoßen. Nun reibt es immer mal wieder, folglich gibt es keine großen – oder wenigstens kleinen – Durchbrüche in der Dome-Besiedlungsgeschichte zu vermelden. Positiv formuliert könnte mensch sagen, dass meine Provisorien hervorragend funktionieren. Warm, satt und (halbwegs) sauber, alles darüber hinaus ist Luxus, den ich mir im Moment nicht gebe(n kann).

Wie immer, wer es tagesgenau in Stichworten braucht, der darf hier

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25261 – Ja, nein, vielleicht

Ursprünglich dachte ich, ich könnte für das neue Jahr irgendeine selbstgestellte Herausforderung finden, die groß genug wäre, interessant zu sein, und gleichzeitig klein genug, um sie auch zu bewältigen. Zwei Ideen hatte ich auch, beide aber zu groß (bei gleichzeitiger Beschränkung der Beitragsvielfalt) für ein ganzes Jahr. Kurz, ich bin mir immer noch nicht sicher, wie es mit dem Blog weitergehn soll.

Als ich heute mit A. darüber sprach, und auch darüber, dass ich daran denke, die Leser darüber zu befragen, erinnerte sie mich daran, dass ich das schon einmal ohne eine einzige Rückmeldung getan hatte. Zugleich schlug sie vor, falls ich das denn trotzdem machen wolle, nicht als offene Frage zu formulieren, sondern in Frageform mit anklickbaren Antworten.

In einem ersten Schritt muss ich mich darum kümmern, wie das technisch umzusetzen ist, sobald ich das weiß wird es um die Fragen gehen. Bis dahin bin ich für jede Rückmeldung dankbar, die mich irgendwie erahnen lässt, warum Ihr hier bei mir vorbeikommt. Ab in die Kommentare damit. Wie so oft: Keiner muss. jeder darf.

25260

Meine Mixed-Media-Versuche gehen weiter. Die Sachen im Bild sind noch nicht fertig, aber das muss so. Schon bei meinen allerersten Versuchen habe ich bemerkt, dass es gut ist, zwischen den verschiedenen Schichten Zeit verstreichen zu lassen. Manchmal kommen überhaupt erst dann Ideen, wie es weitergehen soll, manchmal ist es hilfreich, das Bild bei verschiedenen Lichtverhältnissen anzuschauen. Hier also ein Zwischenstand.

25259 – Mixed Media

Ähnlich wie damals, als wir noch Bob Ross beim Aquarellieren zuschauten, ist das auch heute bei den Mixed-Media-Künstlern auf YouTube. Es sieht unglaublich einfach aus, fast willkürlich. Eine simple Sache, fünf oder sechs Schichten aus dem Künstlerbedarf übereinanderlegen und irgendwas Anschauenswertes wird schon dabei herauskommen. Ist nicht so.

Ich vermute, die haben geübt.

Das mache ich jetzt auch.

25257 & 25258 – Kurz gekränkelt

Heute den ganzen Tag fiebrig im Bett gelegen, die meiste Zeit davon geschlafen. Gar keinen Appetit, es fühlt sich an wie ein sehr leichter Verlauf von Irgendwas-mit-Magen-und-Darm.

<O>

Einen Tag später geht es schon deutlich besser. Ich schlafe lange, am frühen Nachmittag mag ich nicht mehr liegen, stehe auf und schaue drei Episoden der Serie, die ich gestern nicht geschaut habe, was ich hier nur erwähne, weil das eine ziemlich gute Einschätzung erlaubt, wie schlecht es mir ging. Ich wage die Progose, dass es mir morgen wieder gut gehen wird.