25263 – Zufall, Thema, Absicht

Der erste Tag des Jahres vergeht mit einer kleinen Illustrationsübung zum Aufbau eines Mixed-Media-Bildes. Erst Spaß haben und einen Hintergrund gestalten als sei mensch 4 Jahre alt und hätte gerade die Fingerfarben entdeckt. Dann anschauen und darin sehen, was immer mensch will, gerne auch den Blick darauf lenken oder der Deutlichkeit wegen drauf schreiben. Letztlich alles „zusammenbinden“ oder „schön machen“, hier geht’s um Komposition und der Künstler darf künstlern. Und dieser letzte Schritt darf sich auch länger hinziehen, Tage oder Wochen, fertig ist, wenn fertig ist.

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Meine Mixed-Media-Versuche gehen weiter. Die Sachen im Bild sind noch nicht fertig, aber das muss so. Schon bei meinen allerersten Versuchen habe ich bemerkt, dass es gut ist, zwischen den verschiedenen Schichten Zeit verstreichen zu lassen. Manchmal kommen überhaupt erst dann Ideen, wie es weitergehen soll, manchmal ist es hilfreich, das Bild bei verschiedenen Lichtverhältnissen anzuschauen. Hier also ein Zwischenstand.

25259 – Mixed Media

Ähnlich wie damals, als wir noch Bob Ross beim Aquarellieren zuschauten, ist das auch heute bei den Mixed-Media-Künstlern auf YouTube. Es sieht unglaublich einfach aus, fast willkürlich. Eine simple Sache, fünf oder sechs Schichten aus dem Künstlerbedarf übereinanderlegen und irgendwas Anschauenswertes wird schon dabei herauskommen. Ist nicht so.

Ich vermute, die haben geübt.

Das mache ich jetzt auch.

25243 #12von12 Dezember 2025

Zwölf am Zwölften ist eine regelmäßige Aktion von „Draußen nur Kännchen“, dort gibt es noch mehr Menschen, die ihren Zwölften mit zwölf Bildern schildern.

Der Zwölfte beginnt nachts, ich bin lange wach. Einen Teil der Zeit verbringe ich damit, Bilder von Tintenfischen herauszusuchen, denn ich möchte morgen (meint: heute nach dem Schlafen) den Beitrag von gestern mit einem gezeichneten Tintenfisch aufpeppen.

Gegen zwei gehe ich ins Bett.

Morgens, ich stehe gegen neun auf, hat sich der Plan von gestern verändert, statt zu zeichnen werde ich digital collagieren. Das ist etwas, was ich auf dem PC ganz leidlich kann, aber mir auf dem Tablet erst aneignen muss. Es geht besser als gedacht. Mittags bin ich damit durch, habe auch gefrühstückt und die neueste Episode Pluribus angeschaut. Ein nicht weiter aufzuschiebender Lebensmitteleinkauf steht an und geschieht.

Wieder zurück versuche ich eine Miniatur des Tintenfisches ins Journal zu aquarellieren und scheitere. Zumindest fühlt es sich gerade so an, vielleicht kann ich auch noch was retten. Kein Bild davon, soweit möchte ich mich dann doch nicht öffnen. Und auch keins vom Mittagessen, aber dieses Bild habe ich schlicht vergessen.

Ich beginne den Blogeintrag und bin unzufrieden mit dem Tag, den Bildern und mir.

<O>

Gegen halb sieben habe ich zu Abend gegessen, Kartoffeln und Spinat, kein Spiegelei, kein Bild. Und ich habe den Tintenfisch, nun, vielleicht nicht gerettet, aber erkennbar gemacht.

Den Rest des Abends wird nicht mehr viel passieren. Folglich habe ich noch fünf mehr oder weniger zufällige Bilder gemacht, damit das Dutzend voll wird. Alles im direkten Umfeld.

Und ja, ich bin gerade etwas uninspiriert.