25159 – Heute besteht der Teufel auf Brot

Entwurf für die Doppelseite eines Copy-Druckdings, das wir heute als Perzine (Personal Zine) bezeichnen würden. Wurde nie fertiggestellt, gut so, wäre mir im nachhinein vermutlich nur unangenehm.


Wir waren damals™ – der Entwurf ist von 1981 – jung, dumm, unempathisch und geil. Alles sehr unfreie Zustände. Wir spürten das und wollten nicht so sein.

25153 – Tiles

Heute fertiggeworden, das Grosse-Tile (02/81).

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Es drängt mich, das Vorhaben mit den Tiles nocheinmal zu erläutern. Mit den Jahren habe ich gelernt, das zeigen besser ist als beschreiben. Und ich habe mich daran erinnert, dass es ein sehr altes Bild von der bereits erwähnten sehr alten „Kachelung“ gibt, vermutlich aus 1987/88.
So in etwa soll das werden, 9 mal 9 Tiles (vielleicht mehr), nicht ganz doppelt so groß wie die Zusammenstellung auf dem Bild. Das ist keine große Kunst, eher niedrigschwelliges Gebastel, aber in der Menge ergibt sich doch ein sehenswerter Effekt. Dennoch möchte ich natürlich mit jedem einzelnen Tile zufrieden sein, sei es als Erinnerung oder als kunsthandwerkliche Fummelei. Die Aufgabe wird sein, die eigenen Ansprüche mit dem Spaß an der Sache auszubalancierien. Bin gespannt, wie’s gelingt.

25151

Ich habe mir von der Katharina-Grosse-Ausstellung ein kleines Andenken von unbestimmtem Zweck mitgebracht. Unbestimmt zumindest bis heute, vor weniger als zwei Stunden hat das Brösel aus der Erdarbeit der Wunderbild-Ausstellung seine Bestimmung gefunden: es wird in ein Tile eingearbeitet.Das habt Ihr ähnlich schon bei der Serviettentechnik gesehen, es ist noch nicht fertig. Sobald ich damit durch bin gibt es hier ein Update.

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Nebenbei auch ein Wort und ein Label dafür gefunden, ganz zwanglos oben schon verwendet, Kachel, oder neudeutsch: Tile. Eine Kachel, ein Tile, ist eines der 81 (vielleicht mehr) 10×10-cm-Holzplättchen, die es zu verkünstlern gilt. Ab heute also nicht mehr dieses sperrige 10×10-Bla, sondern einfach nur Tile. Ab jetzt wird losgekachelt.

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Zwei Tage später:Fertig.

25150 – Die Sache mit dem Glück, das Glücksparadoxon

Menschen, die aktiv nach Glück streben und es im günstigten Fall sogar finden, erleben oft, dass sich nach einiger, oft kurzer Zeit, der emotional gewohnte Zustand wieder einstellt (Hedonistische Anpassung). Überspitzt formuliert: Je intensiver das Streben nach Glück betrieben wird, umso unglücklicher kann es machen.

Dennoch ist die Suche – wenn auch nicht weniger paradox zu formulieren – nicht ganz aussichtslos. Je mehr ich andere glücklich mache, umso glücklicher werde ich selbst. Weil Glück ein viel zu großes Wort ist, ein Hinweis: es funktioiert auch in kleinen Dosen. Ein wenig Unterstützung leisten hier oder sich nützlich machen da, schon ist mensch auf dem richtigen Weg.

Wie kam ich drauf? Ach ja, ich wollte Euch nur kurz zeigen, wie’s bei mir gelegentlich im Skizzenbuch aussieht: