25342, 25343 und 25344

Ich habe die Beiträge der letzten drei Tage der Lesbarkeit wegen nachträglich  in einem Artikel zusammengefasst. Denn letztlich handelt es sich um einen (wenn auch kleinen)  Bauabschnitt. Dabei gab es auch unwesentliche Veränderungen im Text. Anscheinend sind meine LeserInnen sehr fehlertolerant. Gut so.

25242 – Abschlüsse, so wichtig

Vorgestern habe ich die noch fehlenden Verkleidungen für den oberen Abschluss der Fensterfront geschnitten und heute dann die erste davon angebracht. Vorher noch etwas nachgedämmt und nachgeschliffen, außerdem der unvermeidliche Kleinkram.

Die Aktion ging noch weiter, als im Bild zu sehen ist. Denn eigentlich ist das alles nur Vorbereitung für den endgültigen Bau der Kammerwand. Das zeige ich dann mit dem nächsten Schritt.

25343 – Die Kammerwand entsteht

Auf den Bildern war es  in der Vergangenheit vielleicht nicht so auffällig, dass die Kammerwände nur aus Pappe bestehen. Ein (zu) gut funktionierendes Provisorium, um früh ein halbwegs ansprechendes Geschmacksmuster zu haben.

Zudem musste ich auf einen guten Tag für die Verkleidung des Fensterbogens warten. Zum einen von der sinnvollen Aufeinanderfolge der Arbeitsschritte her gedacht, zum anderen aber auch auch wegen der unvermeidlichen Fummelei, die da auf mich zukäme.

Heute musste ich nicht viel nachdenken, was dran wäre.

25344 – Kammerwand fertig

Nur für den Fall, dass sich irgendjemand fragt, warum ich manche Arbeiten so lange hinauszögere: weil ich weiß, was auf mich zukommt.Der ganze Rest ist nach diesem Fummelkram nur noch Formsache.Und so groß ist der Unterschied zu vorher nicht. Vom Aussehen her betrachtet, andererseits, wenn wir jetzt einen Stuntmen dagegenwerfen, dann tut er sich weh.

25336 – Medienkonsum leicht gemacht

Nachdem gestern die Ablage für Tastatur und Maus entstanden ist, war es nur folgerichtig, heute den PC umzuziehen.Damit habe ich eine Trennung von meinem Arbeitsbereich  und der Medien- und Unterhaltungsecke geschaffen. TV, Film und Spiel also ab heute in halbliegender Position, Texte weiterhin am Tisch sitzend auf dem Tablet.Direkt daneben das Notebook, das Musiksammlung, Internet und Stereoanlage zusammenbringt. Und für die Clips ergibt es Sinn, den Monitor hängen zu lassen.

25335 – Everything is a remix

Als ich mit dem Einzug in den Dome begann, dachte ich, ich würde ganz viel neues Zeug kaufen oder auch kaufen müssen. Mit der Aktion heute ist mir klar geworden, dass ich nur die alten Sachen neu zusammenstelle. Und Spaß dabei habe.Die ehemals ovale Tischplatte hat mittlerweile den zweiten Zuschnitt und die dritte Verwendung gefunden. Eigentlich die vierte, wenn mensch die dazuzählt, die war, bevor ich die Platte auf dem Sperrmüll fand, was mittlerweile auch über dreißig Jahre her ist.

Darüber, die Platte an dieser Stelle einzubauen, hatte ich schon ein/zweimal nachgedacht. Die Nachttischchen sind heute spontan dazugekommen. Zunächst eigentlich nur, um die Platte zur „Anprobe“ in der halbwegs richtigen Höhe zu halten. Aber dann fand ich’s gut genug, um alles mit ein paar kleinen Anpassungen genau so umzusetzen.

Um ganz zufrieden zu sein, muss ich noch die dreieckige Lücke zwischen den Nachtischchen optisch auffüllen, auch aufwerten, vielleicht durch einen Boden und ein Regal(chen), vielleicht durch irgendetwas gänzlich anderes. Bin gespannt, was es wird.

25324 – Zurück auf Start

Beim Versuch, die Lichtleiste alleine an ihren vorgesehen Platz zu bringen, scheitere ich krachend. Das Teil, nur provisorischst fixiert, fällt in dem Moment herunter, als ich beginne zu schrauben. Und zerbricht in ungefähr die Hälfte der Teile, aus der es besteht. Geschätzter Zeitaufwand um alles zu fixen eine halbe Sunde. Geht aber nicht, weil zu genervt.

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Später im Tag sitze ich in der Sonne und schreibe, noch später gehe ich Lebensmittel einkaufen. Eigentlich könnte alles wieder  gut sein, aber ich fühle mich angestrengt und belastet, ohne klar benennen zu können, was mir quer liegt. Die Lichtleiste ist es nicht.

<O>

Am frühen Abend werde ich in eine kleine Gemeinschaftsaktion hineingezogen, von der ersten Aufgabenbeschreibung – „nur kurz was heben“ – bis zur vollen Teilnahme dauert es nicht lang. Einer der Schränke, der ohnehin nur auf Backsteinen steht, wird zwanzig Zentimeter höher einfach an die Wand geschraubt. Was zukünftig das Wischen darunter deutlich erleichtert.

Im Zuge der Aktion wandern unsere Postfächer an eine andere Stelle. Kurz ist in der Diskussion, sie in einen anderen, wenig frequentierten Raum zu stellen. Um das zu verhindern erkläre ich mich willens und fähig, – ebenfalls kurz- ein Regal für die Fächer anzubringen. Klar, dass sich auch eine überschaubare Aufgabe ausweitet, wenn zwischendurch für die Nebenbaustelle mal Werkzeug geholt, mal Bretter geschnitten werden müssen.

Kurz, zwischendrin bin ich immer mal wieder genervt, als wir fertig sind aber doch recht zufrieden mit dem Ergebnis. Dennoch ein seltsamer Tag.

25301 – Eine kleine Berichtigung

Ich muss mich berichtigen, der gestern erwähnte Hocker ist nicht das erste neue Möbelstück meines Lebens, es ist das zweite. Das erste Neumöbel ist das Regal in der Bildfolge, erstmals aufgenommen in der Maulronner Wohnung Anfang 1988 (datiert anhand der Größe meines Sohns). Gekauft wurde es vermutlich im Laufe des Jahres 1996, vielleicht auch früher. Ich erinnere schwach, dass ich von Frankfurt aus zu einem Billig-Möbelhändler in der Nähe von Hanau fuhr, ein zu dieser Zeit gerade in der Einführungphase befindliches Geschäftsmodel. Das schwedische Möbelhaus gab es noch nicht, Möbbelschnäppchen mussten anderswo und mühsamer gejagt werden.Das zweite Bild ist wenige Jahre später auf der Gutenhalde aufgenommen. Ich habe es für diesen Beitrag herausgesucht und war erstaunt, wieviele Dinge auf dem Bild mich heute, also geschätzt 35 Jahre später, noch begleiten.

Das letzte Bild ist aktuell, das Regal hat mich all die folgenden Jahre begleitet und steht heute in meiner Abstellkammer.