Splish-Splash 2022

Mitbewohnerin C. hat für das Wochenende nach Fronleichnam ein Mini-Festival ausgerufen:

Hallo ihr Lieben und Wilden,
Am Donnerstag ist schon wieder ein Feiertag und ein langes Wochenende und kein Festival in Sicht.
Damit es aber nicht so bleibt oder gar tatenlos verstreicht,😊, haben T., O. und ich uns gedacht, wir machen ein langes, cooles, aktives, lustiges Zusammentreffen auf dem Wagenplatz.🎉🦎🌺
Euren Ideen werden keine Grenzen gesetzt, z.B. sind Aktionen wie Floss bauen, Bodypainting, handgemachte Musik, evtl. einen Dome aus Bambus bauen, klönen, tanzen usw. machbar. Und eventuell können wir den Pool zum Baden nutzen.
Also, außer dem Datum ist noch nix geplant.
Auf geht’s!!!

Am Ende wurde es kleiner und ruhiger als die 62 Menschen im Verteiler erwarten ließen, was dem Spass aber keinen Abbruch tat. Eine Kerngruppe von acht bis neun Menschen hielt an allen Tagen die Stellung während andere nur tageweise kamen.

Das Wetter lieferte deutschlandweit Rekordhitze, dementsprechend fand der Pool großen Zuspruch und nachdem eine Bahn weitgehend von den Krebsscheren (einer leicht stacheligen Wasserpflanze) befreit war, wurde regelmäßig darin gebadet. Mein neuer Steg und eine angestellte Leiter machten den Ein- und Ausstieg gut möglich.

Neben der Krebsscheren-aus-dem-Pool-Aktion gab es zwei weitere Angebote mit leichtem Aktions⋅charakter. Zum einen hatte T. ihre Nähmaschinen und alte Stoffe mitgebracht, Plan war zunächst, einfache Wimpel-Girlanden für dieses und kommende Feste zu nähen. Und während T. diesen Plan auf einer der Maschinen weiter verfolgte, geschahen auf der zweiten Maschine zumeist andere Dinge. Mir gab die Anwesenheit einer bereits aufgestellten Nähmaschine die Möglichkeit, endlich mal zwei Prototypen einer innenliegenden Oberschenkeltasche für das Phone in zwei meiner Baustellenhosen einzusetzen. Zwei, weil die gewonnenen Erfahrungen mit dem ersten Prototyp im zweiten umgesetzt werden wollten.

Als weitere „Aktion“ wurde die ganze Bande mit selbstgemachten Nudeln verköstigt. Das klingt einfach, hatte aber stark experimentellen Charakter, da niemand vor Ort damit praktische Erfahrung hatte. Eine wichtige Erkenntnis: Nudeln müssen trocknen, bevor man sie kocht. Notfalls auf dem Wäscheständer.

Höhepunkt des Splish-Splash war der Tanzabend am Samstag, der zunächst größer und lauter im Dome geplant war. Alles war schon vorbereitet, als DJB auffiel, dass er seine Festplatte, sprich: die Musik vergessen hatte. Weil holen keine Option war, wurde dann C.´ s Gelände mit einer verstärkten Box und Musik vom Handy beschallt. Und wenn ich ehrlich bin, hätte ich den Unterschied in der Qualität des musikalischen Angebots nicht bemerkt. Alle waren zufrieden, nur DJB war etwas traurig.

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Wie schnell ist eigentlich mein Internet?

Speedtests gibt es viele, alleine Google hat drei verschiedene, wie mir gerade ein Artikel des GoogleWatchBlog verät. Aus aktuellem Anlass ist das erstmals interessant. Bisher war die einzige Frage mit Bezug zur Geschwindigkeit: Funktioniert Streaming? Antwort: Meistens, manchmal nicht, Ursache ungeklärt.

Der direkt über die Websuche aufrufbare „Überblicks-Test“ bestätigt den Eindruck. Gemessen an einem Wochentag morgens um zehn, schon eine Stunde später sieht das deutlich schlechter aus.

Auch der Stadia-Test liegt um diesen Wert und rät ganz klar vom Gaming ab (3,5 MBit/s). Auf die lange Strecke sieht´  s erwartungsgemäß noch schlechter aus (2,3 MBit/s). Soweit Google, die Telekom bestätigt das Ergebnis (3,4 MBit/s).

Streaming geht also, aber langt das für Konferenz-Software, wie sie im Home-Office benötigt wird? Die Internet-Wisser meines Vertrauens raten zu Verträgen ab 50 MBit/s. Zwar sei eine Person auch schon mit der Hälfte dieser Download-Leistung versorgt, aber der Upload könne dann einen Engpass bilden, da er in der Regel nur ein Zehntel des Download-Volumens beträgt.

Gut, beziehungsweise schlecht, Home-Office fällt bei mir aus. Zumindest im ersten Ansatz, ich denke, es gibt da noch etwas Forschungsbedarf.

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Ein freistehender Anbau …

… ist ein Widerspruch in sich. Aber mir fällt gerade keine treffendere Bezeichnung für das „Gebäude“ auf dem Foto ein. Vorschläge gerne in die Kommentare.

Seit ein paar Tagen bin ich verstärkt dabei, das Gelände wieder begehbar zu machen. Oder auch zu „verschönern“, im Rahmen der begrenzten Möglichkeiten.

Hintergrund ist, dass die in Berlin lebende Lieblingstochter sich zur regelmäßigen Pflege des Gießener Freundeskreises in diesem Anbau einen Schlafplatz mit Homeoffice-Option einrichten möchte. Nutzbar in den Sommermonaten, immer mal wieder, nie lange.

Der Anbau steht auf einem unserer freien Grundstücke, das irgendwann wieder zum regelmäßigen Wohnen genutzt werden wird. Dementsprechend planen wir mit geringem Budget und Arbeitsaufwand, so dass alles irgendwann einfach so und ohne großen Verlust an den Folgenutzer übergeben werden kann.

Bis dahin tut es dem Gelände gut, gelegentlich etwas Pflege zu erhalten. Heute hat der Apfelbaum einen sehr zurückhaltenden Schnitt bekommen.

26.3.2022
Der erste Schritt ist getan: aufräumen. Darüber ist ein angenehmer Nachmittag vergangen. Immer wieder erstaunlich, was sich auf einer gar nicht mal so großen Fläche (2,97 mal 2,43 Meter) ansammeln kann.

Nun kann die eigentliche Arbeit beginnen, das Einziehen der vierten Wand, rechts im Bild gerade nicht mehr zusehen. Ganz früher war an dieser Seite ein Bauwagen angeflanscht, in den letzten Jahren war die Öffnung mit einer Plane verhängt.

27.3.2022
Okay, jetzt kann die eigentliche Arbeit beginnen. Der Boden war an einer Stelle noch auszugleichen.

16.4.2022
Gestern hat S. beschichtete Spanplatten vorbeigebracht, genug um die Wand innen und außen damit aufzubauen. Ein Rest vom Messebau. Heute habe ich vier davon schon mal hingehängt.

19.4.2922
Nochmal zwei Tage für die Innenwand.

21.4.2022
Und nochmals zwei Tage. Viel Fummelkram mit dem Dachanschluss und der Dämmung. Letztlich dauerten die letzten zwei Platten einschließlich der Dämmung länger als gedacht, weil ich den Zeitaufwand für die Leiternsteigerei nicht auf dem Zettel hatte.

27.5.2022Dämmstoff in die beiden Ecken unterm Dach. Außerdem Lichtschalter gesetzt und die Leitungen für die Deckenlampe gezogen.

30.5.2022Einen Teil der Decke gedämmt, mir war nach „Material wegarbeiten“, das schafft Ordnung.

5. und 8.6.2022Hannah war in Gießen und an den beiden Tagen haben wir die Decke fertig gedämmt, am 8. auch mit A.´ s Hilfe.

Bedeutet: Mit Dämmen und Verkleiden sind wir (fast) durch und ab jetzt geht es  um „schön“. Ich nehme das zum Anlass, diesen Beitrag zu beenden und über die einzelnen Einrichtungs- und Verschönerungsaktionen separat zu berichten. Ab dafür.


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Rückbau des Dome-Pavillions (von mir immer Steg genannt)

Anfang März 2022. Im Ansatz wollte ich den Steg renovieren. Bei genauerem Hinschauen wurde klar, dass da nichts mehr zu retten ist. Zumindest nicht mit angemessenem Aufwand. Also muss das Teil nach 11½ Jahren weg. Wer den Beitrag zum Bau anschaut, wird bemerken, dass sich in der Zwischenzeit immer mal wieder etwas verändert hat. Die ursprünglichen Holzleisten wurden durch Pavillionstangen ersetzt, später wurde ein Teil der Unterkonstruktion in Metall ausgeführt. Das hat jeweils die Nutzungsdauer nochmal verlängert, konnte aber letztlich nichts „für die Ewigkeit“ sein. Außen und direkt über dem Wasser, da ist Moder und Rost vorprogrammiert. Aber auch die Sonne hat ihren Teil dort beigetragen, wo die Wasserschläuche, aus denen die Knoten bestehen, frei lagen. Die UV-Strahlung hat zu Rissen geführt.

Kurz: Stangen, Knoten und die Unterkonstruktion müssten überprüft und angefasst werden. Dafür, dass ich den Steg (oder Dome-Pavillion) in den letzten Jahren vergleichsweise wenig genutzt habe, ist eine Renovierung, die nahe an einen Neubau kommt, einfach zu aufwändig.

Update, 7.März 2022: Und dann habe ich doch begonnen zumindest die Fläche wieder aufzubauen. Zunächst musste alles weg, was rott war.

Update, 16. März 2022:

Das Bild zeigt, welche Richtung das nun mit dem Steg nimmt. Oder nehmen könnte. Es ist erreicht, was ich vorläufig erreichen wollte. Die Unterkonstruktion ist komplett aus Metall oder Plastikrohr, die „Plastikbretter“ des Rahmens bestehen aus WPC, einem langlebigen Holz-Kunststoff-Gemisch. Kurz: das alles wird nicht wieder wegmodern. Mission completed.

Wie die Unterkonstruktion belegt wird, oder wann, oder ob überhaupt, ist noch vollkommen unklar. Und darf das auch noch eine ganze Weile sein.


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