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Fortsetzung des vorgestern begonnenen Artikels
Baustelle, jetzt doch:
Der Rückbau des Zwischenstücks hat sich nun ziemlich genau eine Woche hingezogen. Ich hatte es mir einfacher vorgestellt.
Wohnen in Wagen
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Baustelle, jetzt doch:
Der Rückbau des Zwischenstücks hat sich nun ziemlich genau eine Woche hingezogen. Ich hatte es mir einfacher vorgestellt.
Mehrere regenfreie und sonnige Tage haben jede Feuchtigkeit unter der beschädigten Dachplane vertrieben und ich konnte heute die Reparatur angehen. Ich ging den denkbar einfachsten Weg und verwendete Reparaturband für LKW-Planen. Das ist eine Lösung, von der ich nur mittelmäßig überzeugt bin, vor allem nachdem ich damit gearbeitet habe.
Insgesamt schätze ich den Zustand des Dachs als schwierig ein. Nicht nur der aufgegangenen Klebenähte wegen, sondern auch weil UV-Strahlung und Witterungseinflüsse der Plane deutlich anzusehen sind. Das betrifft den Bereich oberhalb des Terassendachs besonders, denn er ist der meistbeschienene des ganzen Domes. Mittelfristig werde ich nachbessern müssen, sei es durch neue Plane oder eine wie auch immer geartete Beschattung. Vieles lässt sich denken, auch allerlei semiprovisorische Lösungen und kreative Ansätze, aber ganz egal was es sein wird, vermutlich wird das Dach durch die Jahre immer mal wieder als Thema auftauchen.
Ich bin heute gemeinsam mit Freundin A. zufällig an einem Einrichtungshaus vorbeigekommen, das vermutlich Ende des Monats schließt. „Alles muss raus!“, und das mit zum Teil erheblichen Rabatten. Und so kam es, dass ich mir nicht nur einen Webteppich kaufte, der mir sehr gut gefiel, sondern auch gleich die Stoffe, mit denen ich die Fensterfront abhängen möchte (im Bild auf dem Bett).
Wer mich kennt weiß, dass beide Einkäufe sehr ungewöhnlich sind. Der Stoffkauf zwingt mich, mit neuen „Materialien“ zu arbeiten. Nicht wegen des Arbeitsprozesses, ich komme gut mit einer elektrischen Nähmaschine zurecht, sondern wegen „neu“. Ich mag gebrauchte Materialien unter anderem deswegen, weil Fehler dann leichter verschmerzbar sind. Bei den Vorhängen wird’s also drauf ankommen.
Und der Teppich ist einfach Luxus (an meinen Maßstäben gemessen), ich wusste nicht, dass ich ihn wollte, bevor ich ihn sah.
An dieser Stelle eine Erwähnung ehrenhalber für A., die mich bei unseren gemeinsamen Ausflügen immer wieder gerne zum Geldausgeben animiert. Ich brauche das. Sie kann das. Gutes Team.